Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In vielen Bundesländern im Handel

Wurst-Rückruf: Vorsicht, nicht verzehren! Sechs große Supermärkte betroffen

Schnell in den Kühlschrank gucken! Ein Wurst-Rückruf betrifft nicht nur sechs große Supermärkte, sondern auch viele Bundesländer.

  • Wurst-Rückruf bei der Die Rostocker Wurst- & Schinkenspezialiäten GmbH!
  • Wegen Salmonellen-Gefahr ruft das Unternehmen zwei Produkte zurück.
  • Diese wurden bei sechs Supermarkt-Ketten verkauft.

Rostock - Achtung, nicht verzehren! Ein Wurst-Rückruf* dürfte dieser Tage viele Kunden betreffen. Wie verschiedene Rückruf-Portale wie produktwarnung.eu und verbraucherschutz.com unter Berufung auf das Unternehmen schreiben, werden gleich zwei Produkte der Die Rostocker Wurst- & Schinkenspezialiäten GmbH zurückgerufen und vom Verzehr abgeraten.

Wurst-Rückruf: Edeka, Rewe, Norma, Globus, Real und Netto betroffen

Es handelt sich um die „Streichmettwurst fein 125g“ sowie „Teewurst 125g“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen 03.08.2020 und 11.08.2020. Und die Ursache*? Laut Hersteller bestehe der Verdacht einer mikrobiellen Verunreinigung durch Salmonellen.

Die betroffene Streichmettwurst fein.

Edeka, Netto, Norma, Rewe, Globus, Real - und viele Bundesländer: Wurst-Rückruf betrifft wohl viele

Verkauft wurde die Wurst bei sehr, sehr vielen Ketten. Betroffen sind Edeka, Netto, Norma, Rewe, Globus und Real - und das auch in zahlreichen Bundesländern. Die Produkte kamen in Mecklenburg-Vorpommern in die Regale, aber auch in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg. Anders als bei anderen Rückrufen, die teils sehr regional und auf einzelne Vertriebswege begrenzt sind, könnten hier also sehr viele Kunden betroffen sein.

Salmonellen können eine Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber auslösen. Verbraucher sollten also dringend ihren Kühlschrank kontrollieren - und die Wurst nicht verzehren, falls sie da noch lagert.

Wer jetzt verunsichert ist, kann sich zu dem Rückruf ausdrücklich direkt an den Hersteller wenden. „Die Rostocker Wurst- & Schinkenspezialitäten GmbH“ beantwortet Fragen unter der Telefonnummer +49 (0)381 65 84 440 (von Montag bis Freitag zwischen 7 und 16 Uhr), aber auch per E-Mail unter info@die-rostocker.com.

Ein Rückruf bei Aldi warnt ebenfalls vor Salmonellen: Auslöser ist ein beliebter Snack. Besorgte Eltern haben indes den Verkaufsstopp einer beliebten Puppe erwirkt. Einen erheblichen Schaden hat eine brennende Kühltruhe im Rewe-Markt in Ismaning verursacht. Alle Lebensmittel wurden vernichtet. Auch zu einem Reis-Rückruf kam es unlängst. Für Wurstliebhaber könnte auch noch dieser Rückruf relevant sein: In mehreren Salami-Sorten befinden sich nach Angaben des Herstellers Allergene, die gefährliche Reaktionen hervorrufen können. Ein grünes Pesto wurde unterdessen ebenfalls zurückgerufen - das Glas könnte platzen. Außerdem: Das Kinderbuch eines Herstellers enthält krebserregende Stoffe. Dieses Kinderbuch ist von der erhöhten Menge an Krebserregern betroffen.

Aktuell wird bei Rewe ein beliebtes Gebäck zurückgerufen. Es könnte Metallteile enthalten. Ein Rückruf von Kinderspielzeug-Hersteller Hasbro sorgt für Aufsehen. Ein Öl kann beim Verzehr das Gedächtnis des Verbrauchers beeinträchtigen. Über 100.000 Produkte werden zurückgerufen. Indes wurde ein Käse-Produkt, das bei Penny verkauft wurde, vorsorglich zurückgerufen. Zurückgerufen wird ganz aktuell eine Olivenpaste von Kaufland. Hier wurden Glassplitter im Aufstrich gefunden. Zudem musste eine bekannte deutsche Brauerei eines ihrer Biere zurückrufen. Auch kam es zu einem Rückruf von einem beliebten Kleidungsstück für Kinder. Ein Rückruf für bestimmte Süßigkeiten sorgt derzeit ebenfalls für Aufregung - gleich drei Sorten sind betroffen. Und ein Paprika-Mix kann Insektenbekämpfungsmittel enthalten. Ein Käse der Firma Milbona ist von einem Rückruf betroffen. Bei der Produktion sei Plastik in die Verpackung geraten. (lin) (*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

Rubriklistenbild: © Peer Grimm/dpa