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Tipps und Tricks

Warme Wohnung ohne Heizen? Mit diesen Tricks funktioniert es

Energiesparen ist für viele Haushalte aktuell ein wichtiges Thema.
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Eine warme Wohnung kann man auch ohne Heizung haben. (Symbolfoto)

Energiesparen ist aktuell das Thema der Stunde. Auch ohne die Heizung hochzudrehen, kann man mit einfachen Tricks für angenehme Temperaturen sorgen.

Die steigenden Energiepreise sind in aller Munde. Gegen die erhöhten Kosten lässt sich nur wenig tun – außer, die Laufzeit der Heizung insgesamt zu reduzieren. Wie sorgt man dennoch für gemütliche Wärme in den eigenen vier Wänden? Die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Die Heizung muss nicht immer laufen, um für eine angenehme Temperatur in der Wohnung zu sorgen. Eine wichtige Maßnahme ist schon, die eigene Vorstellung einer warmen Wohnung anzupassen. Schon eine Raumtemperatur von einem Grad weniger kann laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) bis zu sechs Prozent Energie sparen.

Warme Wohnung ohne Heizung: Dichte Fenster und Türen sind elementar, wenn man weniger heizen will

Das A und O für eine warme Wohnung ist es, die erwärmte Luft effizient in der Wohnung zu halten. Wichtig dafür sind gut schließende Fenster und Türen. Aber wie findet man heraus, ob Fenster und Türen tatsächlich dicht sind? Die Verbraucherzentrale gibt einen schnellen und einfachen Tipp, wie sich die Wärmedämmung überprüfen lässt. Dazu soll man einfach ein Blatt Papier zwischen Rahmen und geschlossenes Fenster klemmen. „Lässt sich das Papier nicht herausziehen, ist das Fenster dicht genug“, heißt es vonseiten der Verbraucherzentrale.

Warme Wohnung ohne Heizung? Mit diesen Tricks gelingt es

Was aber tun, wenn sich herausstellt, dass die Fenster undicht sind? Laut dem BMWK kann man mit elastischen Dichtungsbändern schon für kleines Geld nachhelfen. Außerdem eine Option: Dichtprofile und Bürstendichtungen für Türunterkanten, um Zimmer warmzuhalten und die Wärme nicht etwa ins Treppenhaus abziehen zu lassen.

Mit diesen Tricks sparen Sie beim Waschen bares Geld

Mit diesen Tipps können Sie beim Waschen im Jahr bis zu 130 Euro sparen. In der Fotostrecke erfahren Sie, wie es geht.
Mit diesen Tipps können Sie beim Waschen im Jahr bis zu 130 Euro sparen. In der Fotostrecke erfahren Sie, wie es geht. © dpa
Befüllen Sie die Waschmaschine im normalen Baumwollprogramm bis zum Rand. Laut Expertenmeinung ist es in Ordnung, wenn am Ende etwas Druck notwendig ist. Wenn die Kleidung aneinander reibt, verstärkt das den Reinigungsprozess. Einsparung: 20 Euro pro Jahr.
Befüllen Sie die Waschmaschine im normalen Baumwollprogramm bis zum Rand. Laut Expertenmeinung ist es in Ordnung, wenn am Ende etwas Druck notwendig ist. Wenn die Kleidung aneinander reibt, verstärkt das den Reinigungsprozess. Ersparnis: rund 20 Euro pro Jahr. © dpa
Bei leicht verschmutzter Wäsche reichen bereits 30 Grad aus. In diesem Modus wird nur ein Drittel der Energie im Vergleich zur 60-Grad-Wäsche verbraucht. Nutzen Sie auch das Eco-Programm, um Energie zu sparen. Einsparung: rund 30 Euro pro Jahr.
Bei leicht verschmutzter Wäsche reichen bereits 30 Grad aus. In diesem Modus wird nur ein Drittel der Energie im Vergleich zur 60-Grad-Wäsche verbraucht. Nutzen Sie auch das Eco-Programm, um Energie zu sparen. Ersparnis: rund 30 Euro pro Jahr. © dpa
Auf das Vorwasch-Programm können Sie getrost verzichten, da normale Wäsche auch ohne Vorwäsche sauber wird. Bei stark verschmutzten Teilen sollten Sie es jedoch verwenden. Ersparnis: rund 10 Euro pro Jahr.
Auf das Vorwasch-Programm können Sie getrost verzichten, da normale Wäsche auch ohne Vorwäsche sauber wird. Bei stark verschmutzten Teilen sollten Sie es jedoch verwenden. Ersparnis: rund 10 Euro pro Jahr. © dpa
Wäscheleine statt Trockner: In den Sommermonaten trocknet die Wäsche genauso gut an der Luft - und verbraucht dabei keine Energie. Ersparnis: rund 20 Euro pro Jahr.
Wäscheleine statt Trockner: In den Sommermonaten trocknet die Wäsche genauso gut an der Luft - und verbraucht dabei keine Energie. Ersparnis: rund 20 Euro pro Jahr. © dpa
Stellen Sie lieber eine höhere Schleuderzahl ein, da im Anschluss der Trockner weniger Strom verbraucht. Wäschetrockner benötigen nämlich wesentlich mehr Energie als Waschmaschinen. Ersparnis: rund 25 Euro pro Jahr.
Stellen Sie lieber eine höhere Schleuderzahl ein, da im Anschluss der Trockner weniger Strom verbraucht. Wäschetrockner benötigen nämlich wesentlich mehr Energie als Waschmaschinen. Ersparnis: rund 25 Euro pro Jahr. © dpa
Genauso wie bei der Waschmaschine sollte auch der Trockner voll beladen werden. Schließlich wird beim Trocknen eines einzelnen Hemdes wesentlich mehr Energie verbraucht, als wenn es mit mehreren Kleidungsstücken zusammen im Trockner landet. Ersparnis: rund 10 Euro pro Jahr.
Genauso wie bei der Waschmaschine sollte auch der Trockner voll beladen werden. Schließlich wird beim Trocknen eines einzelnen Hemdes wesentlich mehr Energie verbraucht, als wenn es mit mehreren Kleidungsstücken zusammen im Trockner landet. Ersparnis: rund 10 Euro pro Jahr. © dpa
Nicht zuletzt sollten Sie natürlich bei einer neuen Waschmaschine darauf achten, dass sie möglichst gute Energieeffizienzklasse aufweist.
Nicht zuletzt sollten Sie natürlich bei einer neuen Waschmaschine darauf achten, dass sie möglichst gute Energieeffizienzklasse aufweist. © dpa

Außerdem hat das Bundesministerium einen weiteren Tipp parat: In den meisten Haushalten sind Dichtungsmöglichkeiten schon vorhanden: Rollos, Vorhänge und Jalousien in kalten Nächten zu schließen, hält die Wärme besser in der Wohnung und spart Energie. Und damit die Wohnung beim Lüften nicht zu stark auskühlt, sollte man effizient lüften. Dazu gehört: Stoßlüften statt Fenster kippen.

Einfache Tipps im Alltag für eine warme Wohnung ohne Heizung

Ist die Wohnung erst einmal dicht, kann man sich um eine angenehme Temperatur in der Wohnung kümmern. Dabei muss man nicht unbedingt auf die Elektro- oder Gasheizung vertrauen, sondern kann kreativ werden: Die Restwärme des Backofens zum Beispiel kann einen kleinen Beitrag zu einer warmen Wohnung liefern.

Auch Kerzen können dabei helfen, die Raumtemperatur auf eine angenehme Gradzahl zu bringen. Schöner Nebeneffekt: Das natürliche Licht der Kerze schafft eine gemütliche Atmosphäre. Sogenannte Teelichtöfen können nochmal die Heizwirkung einer Kerze erhöhen. Zu viele Kerzen sind jedoch auch nicht empfehlenswert, da sie für eine erhöhte Rußkonzentration in der Luft sorgen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten hier also aufpassen.

Ohne zu Heizen ein warmes Zuhause? Diese Tipps und Tricks helfen

  • Raumtemperatur anpassen
  • Fenster und Türen abdichten
  • Rollläden, Jalousien und Vorhänge nachts zuziehen
  • Heiße Luft vom Ofen nutzen
  • Kerzen anzünden

Und schließlich ein Tipp, der eigentlich keiner sein sollte: Warm anziehen. Mit einem dicken Pullover den Abend auf der Couch verbringen, dazu noch eine kuschelige Decke, schon lässt es sich auch bei ein paar Grad weniger in der Wohnung aushalten. Nicht nur warme Kleidung hilft für die richtige Wohlfühl-Atmosphäre, auch Teppiche tragen ihren Teil dazu bei.

Was für ein Gasverbrauch ist im Haushalt eigentlich normal? Angesichts der Gaskrise wollen viele auch hier sparen, je nach Wohnfläche können sie ihren Verbrauch mit dem Durchschnittsgasverbrauch vergleichen. (spr)

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