Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Handys mit Kultstatus

Alte Handys, die heute viel wert sind: Habt Ihr ein kleines Vermögen in der Schublade?

Ein Mann hält das Nokia 3310 in Händen.
+
Das Nokia 3310 gilt als unzerstörbar.

Manchmal lohnt es sich, alte Handy nicht sofort zu entsorgen: Ältere Modelle bringen heute teilweise vierstellige Beträge.

Jedes Jahr schwappen zahlreiche neue Smartphones auf den Markt, die mehr Akkuleistung, eine bessere Kamera oder einen größeren Speicherplatz vorweisen. Das alte Handy landet deswegen aber nicht gleich auf dem Müll – der ein oder andere sammelt alte Geräte in der Schublade. Und diese könnten heute einiges wert sein.

Der Beginn einer Ära: Motorola DynaTAC 8000x

Zwar hat es kaum Ähnlichkeit mit den heutigen Geräten – doch es ist der Vorreiter aller Smartphones: das Motorola DynaTAC 8000x. Zehn Jahre nachdem das Patent dafür angemeldet wurde, ging es 1983 für knapp 4.000 US-Dollar als erstes kommerziell vertriebenes Handy auf den Markt. Das Ungetüm brachte 800 Gramm auf die Waage und bot eine Akkulaufzeit von einer Stunde – anschließend musste es fast zehn Stunden aufgeladen werden. Insgesamt konnte das Gerät 30 Nummern speichern.

Heutzutage ist es zwar nicht mehr möglich, mit dem Motorola DynaTAC 8000x über das Mobilfunknetz zu telefonieren, doch als Rarität besitzt das Gerät noch einen hohen Wert. Auf eBay wurde das Modell einst für satte 5.500 US-Dollar angeboten, wie das Online-Portal Techbook schreibt.

Handy mit Kultstatus: das unzerstörbare Nokia 3310

Am 1. September 2000 erblickte das Nokia 3310 das Licht der Welt. Es war eines der ersten Mobiltelefone, mit denen man längere SMS verschicken konnte. Gleichzeitig hatte das Nokia 3310 den Ruf, unzerstörbar zu sein. Kein Wunder, dass im Jahr 2017 sogar eine Neuauflage vom Hersteller herausgebracht wurde. Aufgrund seines Kultstatus ist das Mobiltelefon weit verbreitet – in Originalverpackung oder neuwertigem Zustand bringt es aber heute 200 bis 300 Euro ein.

Nokia 8110 – bekannt aus den Matrix-Filmen

Mit seiner verschiebbaren Abdeckung und dem Chrom-Gehäuse war das im Jahr 1996 erschienene Nokia 8810 eine wahre Revolution. Der Slider diente zum Schutz der Tastatur, gleichzeitig konnte durch das Zurückschieben auch ein eingehender Anruf angenommen werden. Zusätzliche Bekanntheit erlangte das Gerät außerdem durch einen Auftritt in der Matrix-Filmreihe.

Wer noch ein Modell des Nokia 8810 zu Hause herumliegen hat, kann je nach Zustand eine Menge Geld damit verdienen. Vor allem originalverpackt sind Summen im vierstelligen Bereich möglich. Gebrauchte Modelle bringen auf eBay aktuell zwischen 50 und 170 Euro ein. Bei der Markteinführung kostete das Gerät stolze 1.000 Euro.

Die Zeit vor dem Euro: Wer kennt diese Währungen noch?

Belgische Franc
Vor dem Euro und zwar von 1832 bis 2001 war die Währung Belgiens der Belgische Franken bzw. Belgische Franc. © Johan/Imago
Belgische Franken
Während er in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens Franken genannt wurde, war er in Deutschland und Österreich meist als Franc bekannt. 1 Franc ergab 100 Centimes. © Paolo77/Imago
D-Mark-Scheine und Pfennigmünzen
Diese Scheinchen und Münzen dürften Ihnen bekannt vorkommen. Haben Sie noch D-Mark und Pfennig zuhause? © Imago
Estnische Krone
Von 1928 bis 1940 und von 1992 bis 2010 war die Estnische Krone die Währung Estlands. In der Zeit dazwischen war Estland von der Sowjetunion annektiert worden – zur gemeinsamen Währung wurde der Sowjetische Rubel. Seit dem Beitritt Estlands am 1. Januar 2011 in die Europäische Währungsunion zahlt man in dem baltischen Staat mit Euro. © Johan/Imago
Finnische Mark
Die Finnische Bank tauschte noch bis Ende Februar 2012 Finnische Mark und Pfennig in Euro um. Seitdem hat die Währung, die umgangssprachlich in Deutschland auch Finnmark genannt wurde, nur noch Sammlerwert.  © Janusz Pienkowski/Imago
Französische Franc
Der Französische Franc, ehemalige Währung in Frankreich, zirkulierte auch in Monaco parallel zum Monegassischen Franc und war einziges gesetzliches Zahlungsmittel in Andorra. © Marek Uliasz/Imago
Monegassischer Franc
Der Monegassische Franc des Fürstentums Monaco war paritätisch an den Französischen Franc gebunden und auch in Frankreich gesetzliches Zahlungsmittel, da eine Währungsunion zwischen Monaco und Frankreich besteht. © Ivan Vdovin/Imago
Griechische Drachme
Die Drachme gilt als älteste Währungseinheit der Welt, denn schon in der Antike zahlte man mit Drachmen. Mit der Einführung des Euro ging in Griechenland eine Ära zu Ende. © CSP_majaan/Imago
Irischer Pfund
Beim Irischen Pfund galt, ebenso wie beim Britischen Pfund, 100 Pence = 1 Pfund. © Schöning/Imago
Italienische Lira
Mit Italienischer Lira bezahlte man vor der Einführung des Euro in Italien, San Marino und in der Vatikanstadt. © Imago

Steve Jobs erfindet das Handy neu – mit dem iPhone 2G

Das erste iPhone, auch als iPhone 2G bekannt, läutete 2007 eine neue Ära in der Mobilfunkwelt ein: Das klassische Handy war damit bald Geschichte und das Zeitalter der Smartphones brach an. Mittlerweile kann das Ur-iPhone mit den neueren Modellen nicht mehr mithalten und ist im Alltag kaum zu brauchen. Sammler begeistern sich aber weiterhin für das Modell, das bei seiner Einführung 499 US-Dollar kostete.

Falls Ihr noch ein originalverpacktes iPhone 2G in Eurer Schublade finden solltet, dürft Ihr Euch über eine große Wertsteigerung freuen: Auf ebay werden die Geräte für Kaufpreise zwischen 1.000 und 3.000 Euro gehandelt. Bei gebrauchten Modellen liegen die Preise um einiges niedriger, doch je nach Zustand lassen sich auch hier noch rund 100 bis 200 Euro herausschlagen.

Kommentare