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Asten: Eiszeit “to go” auf der Südroute entdecken

Kaiserwetter am Wochenende: Rundweg für die ganze Familie mit toller Einkehrmöglichkeit

Astener Rundweg
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Kurz, bevor Asten wieder erreicht wird, ergibt sich noch ein schöner Blick auf Teile der Chiemgauer Alpen im Vordergrund und auf Teile der Berchtesgadener Alpen und die Loferer Steinberge im Hintergrund.

Tittmoning/ Asten – Jeden Freitag lest Ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es um den südlichen Eiszeit-Rundweg bei Asten. 

Asten: Ein 550 Seelen-Dörfchen, das seit 1976 Teil der Stadt Tittmoning ist. Majestätisch thront es auf einem Moränenhügel, der von den vier Eiszeiten (Günz-, Mindel-, Riß- und Würmeiszeit) kräftig bearbeitet wurde. Der Durchreisetourist wird nicht erkennen, dass dort, am Nordrand des Rupertiwinkels, ein kleines Juwel schlummert. Wer jedoch ein bisschen Zeit mitgebracht hat, der wird überrascht sein wie reichhaltig und informativ der Eiszeit-Rundweg ist. Kommt mit auf eine kleine, aber feine Tour im bayerischen Alpenvorland! 

Astner Eiszeit-Rundweg Südroute

Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Von dort aus geht es links weg... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...und gleich nochmal nach links. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Beim Verlassen des Ortes ergeben sich erste Ausblicke in die Bergwelt Oberösterreichs und Salzburgs. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Kurz darauf gelangen wir an den Astner Weiher... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...der ein Refugium für Tiere wie den Silberreiher ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Kurz darauf gelangen wir an die Herrenlinde, deren Rastmöglichkeit schon die alten Tittmoninger Pfarrherren schätzten. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Nun erreichen wir Laufing... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...und biegen kurz nach dem Ortsschild nach rechts ab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Wir passieren zwei Höfe... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...und Asten gerät ins Blickfeld. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
In der Ferne ragt der gut 90 Kilometer entfernte Traunstein (1.691 Meter) auf. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Rechts daneben das Höllengebirge, das mit dem Großen Höllkogel (1.862 Meter) seinen höchsten Punkt hat. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Eine weitere markante Landmarke ist der Schafberg (1.782 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Aufgrund seiner Radarkuppel ist der Haunsberg (835 Meter) gut auszumachen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Dem Gaisberg (1.287 Meter) zu Füßen liegt Salzburg, das von hier aus allerdings kaum zu sehen ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Besser zu sehen ist der Untersberg mit Salzburger (1.853 Meter) und Berchtesgadener Hochthron (1.972 Meter), dahinter spitzt der Hohe Göll hervor (2.522 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Von hier aus ebenfalls schön zu sehen: Die Schlafende Hexe (1.467 Meter). Der Hochkönig (2.941 Meter) dahinter befindet sich noch in Wolken. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Wir tauchen gleich ein wenig in den Wald ein... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...davor gibt es allerdings noch ein paar Toteislöcher zu bestaunen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Im Geopark Laufing sind die Gesteinsarten ausgestellt, die vom Salzachgletscher während der Eiszeiten in die Umgebung von Tittmoning getragen wurden. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Das Südufer des Astner Weihers. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Wir nähern uns einem weiteren Toteisloch... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...an dem versucht wird, wieder einen Lebensraum für bedrohte Amphibienarten zu schaffen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Wir überqueren eine Straße... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...und nach einem kurzen Hatscher auf eine Anhöhe... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...können Hochstaufen (1.771 Meter) und Zwiesel (1.782 Meter) bestaunt werden... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...wie auch weitere Erhebungen der östlichen Chiemgauer Alpen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Auch diese sanften Hügel sind Zeugnisse der Eiszeiten... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...die hier allerdings noch mehr zur Geltung kommen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Hier nicht beirren lassen, denn es geht nach rechts weiter. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Wir wechseln auf diese Straße... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...und nehmen Kurs auf diese Maschinenhallen, die einem hiesigen Lohnunternehmen gehören. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Auf dem Weg zurück nach Asten haben wir nochmal einen tollen Blick auf die Chiemgauer Alpen mit Hochstaufen (1.771 Meter), Zwiesel (1.782 Meter), Inzeller Kienberg (1.603 Meter), Sonntagshorn (1.961 Meter), Rauschberg (1.671 Meter), Unternberg (1.425 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...Hörndlwand (1.684 Meter), Gurnwandkopf (1.691 Meter), Hochfelln (1.674 Meter) und Hochgern (1.748 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Guess who‘s back? © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Wir halten uns geradeaus... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...erst jetzt biegen wir nach rechts ab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Vorbei an der Kirche Mariä Himmelfahrt... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...erreichen wir unser süffiges Finale! Prost! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Vom Biergarten aus ist wieder der markante Traunstein (1.691 Meter) zu erkennen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...ebenso wie das Höllengebirge. Mittlerweile hat sich die Wolkendecke aufgelöst, sodass auch der 110 Kilometer entfernte Große Priel (2.515 Meter) links davon sichtbar ist. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Selbstverständlich ist auch der Schafberg (1.782 Meter) zu sehen, rechts daneben der Schober (1.328 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Ganz links sind Rettenkogel (1.780 Meter) und der Bergwerkskogel (1.781 Meter) zu sehen, fast direkt über dem Kamin des Kohlekraftwerks Riedersbach das Zwölferhorn (1.521 Meter), etwas weiter rechts der Faistenauer Schafberg (1.559 Meter); allesamt erheben sie sich um den Wolfgangsee. Das Gamsfeld rechts daneben (2.028 Meter) liegt zwar nicht mehr am Wolfgangsee, aber ist die höchste Erhebung der Salzkammergutberge. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Zum Glück hat es nun auch über dem knapp 100 Kilometer entfernten Dachsteingebirge aufgemacht, sodass dessen Gipfel Hohes Kreuz (2.837 Meter), Hoher Dachstein (2.995 Meter), Mitterspitz (2.922 Meter) und Torstein (2.947 Meter) gut zu erkennen sind. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Weiter geht‘s in der Gipfelparade mit Gaisberg (1.287 Meter), Schmittenstein (1.695 Meter) und Schlenken (1.649 Meter). Rechts daneben Großer Traunstein (1.949 Meter), Tagweide (2.128 Meter) und Hochkarfelderkopf (2.219 Meter), welche schon zum Tennengebirge gehören. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Der Untersberg mit Geiereck (1.805 Meter) ganz links, Salzburger (1.853 Meter) und Berchtesgadener Hochthron (1.972 Meter), dahinter das Hintere Freieck (2.309 Meter) und Hoher Göll (2.522 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Jetzt sind auch die zwei höchsten Erhebungen der Berchtesgadener Alpen zu erkennen: Der Hochkönig (2.941 Meter) links und der Hochseiler am rechten Rand des Bergstocks (2.793 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Etwas bewölkt ist es noch am Watzmann (2.713 Meter), der hinterm Hochstaufen (1.771 Meter) aufragt. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Hinterm Zwiesel (1.782 Meter) spitzt wiederum der Hochkalter (2.608 Meter) hervor, rechts neben dem Zwiesel die Hocheisspitze (2.523 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
Die Reiter Alm wurde noch nicht ganz von den Wolken verlassen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Parkplatz bei der Astner Dorfwirtschaft.
...ebenso wie das Birnhorn (2.634 Meter), die höchste Erhebung der Leoganger Steinberge. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Keiner 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 50 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Parkplätze oberhalb oder unterhalb der Dorfwirtschaft Asten, am Gangsteig 1, 84529 Tittmoning, kostenlos  

Gehzeit: Circa eine bis zwei Stunden Gesamtaufwand 

Schwierigkeit: einfach 

Einkehrmöglichkeiten: Dorfwirtschaft Asten (mit Panorama-Biergarten), am Ausgangspunkt 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: gegebenenfalls festes Schuhwerk, gegebenenfalls Wanderstöcke, etwas Orientierungsvermögen 

Wann sollte man aufpassen? Das erste Stück zwischen Asten und Laufing bewegt man sich am Rande einer vielbefahrenen Straße, auf der die Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit entlang fahren. Außerdem wurde bei der letzten Abzweigung der Wegweiser um 180 Grad verdreht: Hier nicht beirren lassen und nach rechts abbiegen. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Abgesehen von der verkehrsreichen Straße und dem Schildverdreher fast am Ende eignet sich die Tour aufgrund des Schwierigkeitsgrades und der technischen Anforderungen gut für Anfänger. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Familien mit Kindern müssen dieselben Faktoren beachten, dann ist die Tour auch diesen zu empfehlen. 

Für Hunde geeignet? 4/5: Für Hundebesitzer gelten die gleichen Voraussetzungen; außerdem führt die Route teilweise durchs Naturschutzgebiet “Endmoränenweiher südlich von Asten”. Hier den vierbeinigen Begleiter unbedingt anleinen! 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 4/5 Punkte: Durch die hügelige Landschaft und die Bewaldung ist die Sicht nach Westen etwas eingeschränkt. Je nach Standpunkt ergeben sich unterwegs allerdings herrliche Ausblicke auf die Bergwelt des Salzkammerguts bis zum Dachstein, die Berchtesgadener Alpen, große Teile der Chiemgauer Alpen bis zum Kaisergebirge.  

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt

In der Kürze liegt die Würze: Durch einen Gesamtaufwand von maximal zwei Stunden eignet sich die Tour gut dafür, wenn man etwas für Zwischendurch machen möchte. 

Großes Informationsspektrum: An einigen Infotafeln auf dem Weg erfährt man nicht nur etwas über die Entstehungsgeschichte der Landschaft um Asten, auch wird beispielsweise erklärt, wie eigentlich unübliche Gesteine in die Region kamen. Außerdem wird an einigen historischen Gebäuden im Ort erklärt, welchen Zweck sie erfüllten oder wem das Haus gehörte. 

Dorfwirt: Nachdem mir schon mehrmals die Astner Dorfwirtschaft empfohlen wurde, ließ ich mir es nicht nehmen, sie selbst mal auszuchecken. Und ich muss sagen, sie haben mit den Schwärmereien nicht übertrieben. Wer sich nach der Tour mit einem frischen Bier und/oder von der hervorragenden Küche verwöhnen lassen will, ist hier genau richtig. Zusätzlicher Pluspunkt der Dorfwirtschaft: Ein Panorama-Biergarten mit einer atemberaubenden Aussicht, die vom Traunstein bis zum Birnhorn reicht.  

Für wen die Tour nix ist

Wer kein sicherer Verkehrsteilnehmer ist, sollte den Eiszeit-Rundweg meiden. 

Und los! 

Startpunkt unserer Tour ist einer der Parkplätze an der Astner Dorfwirtschaft. Von dort biegen wir nach links ab, kurz darauf nochmal nach links und wir verlassen das Dorf. Auf der Straße in Richtung Laufing müssen wir gleich doppelt aufpassen, da einerseits ein Gehweg fehlt und uns andererseits das Panorama in die Bergwelt des Salzkammerguts schier den Atem raubt. Etwa zehn Minuten, nachdem wir Asten verlassen haben, gelangen wir an das nächste kleine Schmuckstück: Den Astner Weiher, der durch das Abschmelzen des Salzachgletschers während der letzten Eiszeit, der Würmeiszeit, entstanden ist und seit 1987 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Dementsprechend rücksichtsvoll sollte man sein, wenn man in der Nähe des Gewässers ist, da viele Tierarten hier einen Rückzugsort haben, wie zum Beispiel Silberreiher oder Kiebitze.

Der Astner Weiher: Eines der vielen Hinterlassenschaften der Eiszeit in der Region.

Keine zehn Minuten später gelangen wir an die Herrenlinde von Asten, die bereits im 14. Jahrhundert als Marienkirche Erwähnung fand. Hier ist auch eine Bank aufgestellt, auf der wir rasten und die herrliche Aussicht genießen können. Keine weiteren zehn Minuten später erreichen wir Laufing. Ein paar Meter noch, dann können wir endlich die vielbefahrene Straße verlassen und nach rechts auf einen Feldweg abbiegen. Nun geht es erst an zwei Höfen vorbei, dann ein paar Meter aufwärts. Am höchsten Punkt angelangt ergeben sich wieder herrliche Ausblicke auf die Salzkammergutberge, außerdem gesellen sich die Berchtesgadener Alpen mit beispielsweise Schlafender Hexe und Hochkönig dazu. Von dort aus dauert es nicht lange, bis wir auf die nächsten Spuren der Eiszeit stoßen: Erst geht es an ein paar Toteislöchern vorbei, dann befinden wir uns am Geopark Laufing. In diesem sind sämtliche Gesteinsarten zu finden, die die Gletscher während der Eiszeiten in die Tittmoninger Gegend transportiert haben, wie zum Beispiel Granit, Gneis oder Grauwacken.

Ein verdrehter Wegweiser: Werk eines Scherzboldes oder eines verärgerten Anrainers?

Ein paar Meter nach dem Geopark sind wir wieder in der Nähe des Astner Weihers, doch der Blick auf die Flora und Fauna ist nicht ganz so eindrucksvoll wie von der anderen Seite. Also weiter zur nächsten Station, einem weiteren Toteisloch, wo seit 2017 mittels Entlandung versucht wird, wieder einen Lebensraum für bedrohte Amphibienarten wie den Kammmolch oder die Gelbbauchunke zu schaffen. Ein paar Meter weiter müssen wir dann bei Brunn eine Straße überqueren. An Höfen vorbei und in leichtem Bergauf gelangen wir an einen weiteren Aussichtspunkt: Nun wird auch der Blick auf einige Berge der Chiemgauer Alpen frei. Zwischen Waldrand und Endmoränenhügel geht es nun zum letzten größeren Wegstück. Hier müssen wir aufpassen: Auch wenn der Wegweiser nach links weist, müssen wir nach rechts abbiegen. Ob es das Werk eines Scherzboldes oder ob es ein Anrainer war, der den Wegweiser aufgrund unschöner Ereignisse mit Wanderern umgedreht hatte, konnte allerdings nicht geklärt werden.

Hier nicht beirren lassen: Rechts geht es nämlich weiter!

Eineinhalb Kilometer folgen wir nun dem Straßenverlauf und kurz vor Ortseingang ist es nun die Aussicht auf die Chiemgauer Alpen und das Kaisergebirge, die besticht. In Asten selbst lassen wir uns nicht von den Abzweigungen beirren und biegen erst an der Dorfstraße nach rechts ab. Jetzt sind es nur noch ein paar Meter in Richtung Süden, wir passieren die Kirche Mariä Himmelfahrt und kurz darauf sind wir an der Dorfwirtschaft mit seinem Panorama-Biergarten angelangt. Ein kühles Bier haben wir uns nun redlich verdient. Prost! 

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