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Von der Laubau auf den Streicher 

Eine unschwierige Tour für den ausdauerstarken Wanderer 

Ein großes Gipfelkreuz und einen noch größeren Ausblick nach Norden hat der Gipfel des Streichers (1.594 Meter) zu bieten.
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Ein großes Gipfelkreuz und einen noch größeren Ausblick nach Norden hat der Gipfel des Streichers (1.594 Meter) zu bieten.

Ruhpolding – Jeden Freitag lest Ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es von der Laubau auf den Streicher. 

Die Ruhpoldinger haben ihren Rauschberg, die Inzeller ihren Kienberg, möchte man meinen, wenn man auf den Kienbergsattel blickt. Dass das nicht ganz so zutrifft, verrät ein Blick auf die Karte. Lediglich die Gipfel von Streicher und Zenokopf teilen sich die Ruhpoldinger mit ihren Nachbarn, ansonsten ist das ganze Gebiet südlich und westlich davon in Ruhpoldinger Hand. Doch nicht nur Ruhpoldinger und Inzeller teilen sich die Gipfel, denn bei entsprechenden Verhältnissen sind wir mit von der Partie. Auf geht’s auf eine wahrhaft verbindende Tour! 

Von der Laubau auf den Streicher

Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Ein Schilderbaum weist uns auf etliche Tourenmöglichkeiten hin. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Das nehmen wir einmal genauer unter die Lupe! © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Die Schilder werden weniger. Wir halten uns links... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...nochmal links... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...und folgen dem Wegweiser in Richtung Rauschberg. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Wir hören das Rauschen des Fischbachs, der unweit vom Wegesrand fließt und paar hundert Meter weiter zur Weißen Traun wird... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...das soll aber nicht das heutige Ziel sein und so biegen wir nach rechts in den Wald ein. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Über Stock und Stein... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...über Treppen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...teilweise etwas abschüssig... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...sogar über Brücken... © Simon Schmalzgruber
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...geht es steil nach oben. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Es geht durch üppige Wiesen... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...und allmählich flacht es ein bisschen ab. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Wir biegen nach rechts ab... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...und dann nach links... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...prüfen Schrofen ein wenig unsere Trittsicherheit. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
In Sackgassen wie die rechts würden wir geraten, wenn wir weder Deutsch noch Englisch verstünden. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
An einem Stadel vorbei... © Simon Schmalzgruber
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...beginnt der Weg, zu mäandrieren und wieder steiler zu werden. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Erst leicht rechts, dann links haltend, erreichen wir nun die 1.000-Meter-Marke. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Frei nach Cyndi Lauper: „Da vorne links!“ © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Da vorne nicht links, weil sonst wieder Sackgasse! © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Wir nähern uns einer Viehsperre. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Der Weg schlängelt sich aus dem Wald... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...und plötzlich sind wir draußen. © Simon Schmalzgruber
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Der Trampelpfad geradeaus verkürzt den Aufstieg um einiges. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Mäßig steil hinauf... © Simon Schmalzgruber
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...kämen wir rechts mal wieder in eine Sackgasse. Also links abbiegen! © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Beim Blick nach unten sind Teile der Chiemgau Arena zu sehen, in denen Anfang nächsten Jahres übrigens die 1. Makkabi Deutschland Winter Games, also jüdische Winterspiele, stattfinden werden... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...beim Blick nach oben das Rauschberghaus, das heute allerdings nur ein Sekundärziel ist. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Über Treppen gelangen wir auf den vorerst höchsten Punkt der Tour... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...an dem wir rechts abbiegen. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Eineinhalb Stunden sind es laut Wegweiser von hier noch. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Wir verlieren bis zum Kienbergsattel einige Meter wieder... © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
...und kommen dabei an dieser Alm vorbei. © Simon Schmalzgruber
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Einige Meter noch vor uns runter... © Simon Schmalzgruber
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...dann sind wir am Kienbergsattel angekommen. Wir nehmen den Weg nach links... © Simon Schmalzgruber
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...und es beginnen die letzten knapp 200 Höhenmeter. © Simon Schmalzgruber
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Unter Umständen können Kühe unterwegs sein, denen wir lieber zu viel als zu wenig ausweichen. © Simon Schmalzgruber
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Erneut biegen wir nach links ab. © Simon Schmalzgruber
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Es wird wieder steiler... © Simon Schmalzgruber
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...und wir landen auf einem Plateau. © Simon Schmalzgruber
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Wir sind immer noch nicht da... © Simon Schmalzgruber
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...sondern müssen uns durch Schrofen kämpfen... © Simon Schmalzgruber
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...und gelangen an ein letztes Hochplateau... © Simon Schmalzgruber
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...das dem Streicher-Gipfel zu Füßen liegt. © Simon Schmalzgruber
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Einmal noch durch Latschen latschen... © Simon Schmalzgruber
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...und das Gipfelkreuz kommt in Sicht. © Simon Schmalzgruber
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Berg Heil! © Simon Schmalzgruber
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Wir blicken in den Rupertiwinkel... © Simon Schmalzgruber
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...ins österreichische Alpenvorland... © Simon Schmalzgruber
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...ins Salzkammergut... © Simon Schmalzgruber
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...ins Berchtesgadener Land... © Simon Schmalzgruber
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...zu den höchsten Bergen der Chiemgauer Alpen... © Simon Schmalzgruber
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...ins Tirolerische... © Simon Schmalzgruber
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...zum Rauschberg rüber... © Simon Schmalzgruber
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...zum Chiemsee... © Simon Schmalzgruber
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...und in den Chiemgau. © Simon Schmalzgruber
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Vor dem Chiemsee liegt der Scheichenberg (1.243 Meter)... © Simon Schmalzgruber
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...rechts daneben die Herreninsel... © Simon Schmalzgruber
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...neben der wiederum Kraut- und Fraueninsel liegen. © Simon Schmalzgruber
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Ein Blick hinab auf Ruhpolding. © Simon Schmalzgruber
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Wer kann den Turm der Traunsteiner Stadtpfarrkirche St. Oswald erkennen? Die Stadt dahinter ist Traunreut. © Simon Schmalzgruber
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Vom Streicher auch gut zu erkennen: Inzell. © Simon Schmalzgruber
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Der Tachinger und der Waginger See, am Horizont die Berge des Bayerischen Waldes. © Simon Schmalzgruber
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Auch gut auszumachen: Die Industrieanlagen bei Burghausen. © Simon Schmalzgruber
Startpunkt ist der große Parkplatz beim Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.
Der Waginger See, dahinter das Salzachtal... © Simon Schmalzgruber
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...in dem auch das Kraftwerk Riedersbach liegt. © Simon Schmalzgruber
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Rechts daneben Haunsberg (835 Meter), Obertrumer See und Kobernaußerwald. © Simon Schmalzgruber
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Blick hinab zum Froschsee... © Simon Schmalzgruber
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...und ins Salzburger Becken. © Simon Schmalzgruber
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Der Staufen mit Gamsknogl (1.750 Meter), Zwiesel (1.782 Meter) und Hochstaufen (1.771 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Berge des Salzkammerguts, zum Beispiel Höllengebirge (bis 1.862 Meter) und Schafberg (1.782 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Teile von Bad Reichenhall sowie Bayerisch und Großgmain sind zu sehen... © Simon Schmalzgruber
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...jenseits davon erhebt sich der Untersberg mit Salzburger (1.853 Meter) und Berchtesgadener Hochthron (1.972 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Vom Gipfel des Streichers ebenfalls zu sehen: Das Dachsteingebirge (bis 2.995 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Der Hohe Göll (2.522 Meter) und das Hohe Brett (2.340 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Das Hagengebirge mit dem Schneibstein (2.278 Meter) links und dem Kahlersberg (2.350 Meter) rechts. © Simon Schmalzgruber
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Der Watzmann mit Hocheck (2.651 Meter), Mittel- (2.713 Meter) und Südspitze (2.712 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Der Hochkalter (2.608 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Die Reiter Alm (bis 2.286 Meter), links dahinter die Hocheisgruppe (bis 2.523 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Hinter dem Hochkranz (1.953 Meter) ragt die Goldberggruppe mit dem Hocharn (3.254 Meter) heraus. © Simon Schmalzgruber
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Die Leoganger Steinberge mit dem Birnhorn (2.634 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Das Sonntagshorn (1.961 Meter) ist sowohl der höchste Berg der Chiemgauer Alpen als auch des Landkreises Traunstein. © Simon Schmalzgruber
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Rechts daneben Breit- (2.413 Meter) und Mitterhorn (2.506 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Ebenfalls in den Chiemgauer Alpen, aber schon in Österreich liegt der Gipfel der Steinplatte (1.869 Meter), direkt dahinter die Reichenspitzgruppe (bis 3.303 Meter). Rechts daneben das kegelförmige, mit einer Antenne bestückte Kitzbüheler Horn (1.996 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Das Dürrnbachhorn (1.776 Meter) liegt wiederum genau auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. © Simon Schmalzgruber
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Der Wilde Kaiser (bis 2.344 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Hochgern (1.748 Meter), links daneben die Kampenwand (1.669 Meter). © Simon Schmalzgruber
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Der Hochfelln (1.674 Meter). © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick 

Berg/Gipfel: Streicher, 1.594 Meter; Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 9000 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Holzknechtmuseum Ruhpolding, Laubau 12, 83324 Ruhpolding, kostenlos 

Gehzeit: Circa dreieinhalb bis vier Stunden 

Schwierigkeit: mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: keine 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Wanderstöcke, Orientierungsvermögen, ein wenig Trittsicherheit 

Wann sollte man aufpassen? Solange Almbetrieb herrscht, sollte man von Kuhherden gehörigen Abstand halten, außerdem ist der Weg zum Zenokopf etwas schwer zu finden. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Für Einsteiger ist die Tour verhältnismäßig lang, technisch aber wenig schwierig. Nach Almbetrieb fallen die Kühe als zusätzlicher Risikofaktor weg, sodass die Tour Anfängern empfohlen werden kann, wenn eine gute Ausdauer vorhanden ist. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Auch Familien mit Kindern können diese Tour gehen, wenn Erfahrung mit längeren Strecken besteht. 

Für Hunde geeignet? 4/5: Unter der Voraussetzung, dass kein Almbetrieb mehr stattfindet, kann auch Hundebesitzern eine Empfehlung ausgesprochen werden. An warmen Tagen sollte man trotzdem genügend zu trinken für den Vierbeiner dabeihaben, da Quellen eher rar sind. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 3/5: Auch wenn der Ausblick nach Westen von dem um einige Meter höheren Rauschberg eingeschränkt wird, reicht die Aussicht an klaren Tagen dennoch auf nahezu das gesamte oberbayerische Alpenvorland mit der Landeshauptstadt München bis zum Bayerischen Wald im Norden, im Süden bis zu den gletscherbedeckten Bergen der Hohen Tauern und der Zillertaler Alpen.  

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt 

Flora und Fauna: Spechte, Gämsen, sogar scheue Birkhühner. Wem Fortuna hold ist, kann diese und noch viel mehr seltene Tiere und Pflanzen auf der Tour sichten. 

Technisch unschwierig: Der Streicher ist eine technisch unschwierige Tour und somit für jeden mit entsprechender Kondition zu bewältigen. 

Für warme Tage geeignet: Dadurch, dass sich der größte Teil der Tour durch den Wald bewegt, artet der Marsch auch an wärmeren Tagen nicht zur Schweißschlacht aus. 

Für wen die Tour nix ist  

Wer noch keine Erfahrung mit längeren Strecken hat, sollte die Tour meiden. 

Gas, Gas, Gas! 

Startpunkt ist der große Parkplatz am Holzknechtmuseum. Dort am Rande steht ein Schilderbaum, der uns darauf hinweist, dass wir auch in Richtung Österreich wandern könnten - heute wird allerdings der Übertritt von Ruhpoldinger auf Inzeller Gemeindegebiet die einzige Grenze sein, die wir überschreiten werden. Wir halten uns immer links, ehe wir nach einer guten Viertelstunde scharf nach links abbiegen und folgen dem Weg unweit des Fischbachs, der sich kurz darauf mit der Seetraun zur Weißen Traun vereinigen wird. Kaum zehn Minuten später zweigt ein Steig nach rechts ab und der Komfort der breiten Forststraße ist passé! Mal über Stock und Stein, mal über Treppen, mal über Brücken geht es recht steil empor. Einerseits ist diese Passage anstrengend, andererseits gewinnen wir dadurch allerdings schnell an Höhe. Wir schrauben uns nach oben, ehe wir kurz auf einer Forststraße wandeln, bevor wir wieder nach links in den Wald einbiegen. Über den weiterhin abwechslungsreichen Steig erreichen wir nach einer Dreiviertelstunde bis Stunde die Sackgrabenstube, an der wir bereits an der 1.000-Meter-Marke kratzen.

Ein abwechslungsreicher Steig, auf dem unter Umständen auch Brücken überquert werden müssen.

Von dort aus folgen wir, wiederum auf der Forststraße gelandet, weiterhin brav den Wegweisern, denn ein Verlaufen könnte uns in die Bredouille bringen. Eine gute Stunde später erreichen wir einen Almbereich, der von einer Viehsperre begrenzt wird, die wir überwinden müssen. Ist diese passiert, schlängelt sich die Forststraße erst noch kurz, dann aus dem Wald und plötzlich stehen wir inmitten einer riesigen Almwiese. Im Sommer ist hier unter Umständen Vorsicht angesagt, denn die hier weidenden Kühe können respekteinflößend sein. Wir marschieren stramm auf den Hang und mit zunehmender Höhe verbessern sich auch die Ausblicke: Erst sind die umliegenden, dann die fernen Berge besser und besser zu sehen. Was auch zu sehen ist: Das Rauschberghaus, das sich unweit des Vorderen Rauschbergs befindet. Dieses streifen wir allerdings heute nicht, außer, wenn wir noch auf Hinteren und Vorderen Rauschberg möchten. Diese Option ist allerdings sehr ausdauerstarken Bergfreunden vorbehalten. Fürs Erste reicht uns allerdings der Streicher, für den wir an einer Kreuzung nach rechts gehen.

Das Rauschberghaus kommt in Sicht, sollte heute aber nur von ausdauerstarken Bergfreunden auf dem Rückweg mitgenommen werden.

Nun büßen wir wieder einige Meter ein und umkurven ein Kar. Von dort aus geht es im Schlingerkurs an einer Almhütte vorbei, ehe wir nach etwa einer halben Stunde den Kienbergsattel erreicht haben. Jetzt heißt es noch einmal Zähne zusammenbeißen und Gas geben! Mäßig steil, unter Umständen an Kuhherden vorbei, geht es über den breiten Weg die letzten Meter nach oben. In leichtem Auf und Ab erreichen wir erst ein Plateau, auf dem eine private Almhütte liegt. Dort vorbei und weitere fünf Minuten bis zu einem weiteren Plateau, stehen wir nach einer kurzen Schrofen- und Latschenetappe endlich am Gipfel. Berg Heil! 

Abstieg wie Aufstieg. 

Hinweis der Redaktion:

Unsere Wander-Tipps werden von einem erfahrenen Bergsteiger mit entsprechender Ausrüstung und bei guten Witterungsverhältnissen erstellt. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob Ihr einer Bergtour konditionell gewachsen seid und nicht über die nötige alpine Erfahrung und Ausrüstung verfügt, solltet Ihr auf einen Aufstieg grundsätzlich verzichten. Dies gilt im Besonderen bei schlechten Wetter- und Schneeverhältnissen.

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