Hinweis der Redaktion: Das Wetter in den heimischen Bergen vom 17.- 19. September

Es wird herbstlich frisch. Freitag und Samstag noch meist trocken und sonnig. Sonntag dann regnerisch.

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Von der Loferer Alm auf das Grubhörndl 

Wander-Tipp: Eine etwas anspruchsvollere Tour mit herrlichem Tiefblick 

Mit etwas Fantasie erscheinen die Gipfel des Gföll- (1.627 Meter, links) und des Grubhörndls (1.747 Meter) als schlafender Mensch.
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Mit etwas Fantasie erscheinen die Gipfel des Gföll- (1.627 Meter, links) und des Grubhörndls (1.747 Meter) als schlafender Mensch.

Lofer – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Endpunkt der Höhenstraße Loferer Alm auf das Grubhörndl. 

Ein Berg, viele Facetten. Je nachdem, von wo man auf das Grubhörndl sieht, erscheint es als markanter Dorn oder sanfter Latschenbuckel. Doch wie es auch aussieht, eins ist sicher: Das Grubhörndl ist der höchste Berg der Berge um die Loferer Alm und verhältnismäßig wenig erschlossen. Deshalb ist der Anstieg anspruchsvoller – doch nicht zu unserem Nachteil, denn der Ausblick vom Gipfel entschädigt alle Mühen.   

Von der Loferer Alm aus das Grubhörndl

Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Kurz nach dem Start biegen wir nach links ab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Wir befinden uns bereits auf 1.419 Meter. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
An einem Kaser vorbei... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...und nur wenig steil nach oben... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...erreichen wir bald einen weiteren Kaser. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Nun biegen wir links ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...und bewegen uns ein wenig auf der Forststraße. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Wir schlüpfen durch eine Viehsperre. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Wir halten uns links. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Nun steilt es ein wenig an. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
In weiten Kurven geht es nach oben. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Kuh crossing! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Nur mehr 35 Minuten sind‘s nach oben! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Wir marschieren auf den Gipfelaufbau des Grubhörndls zu... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...biegen davor aber rechts ab. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Schrofig, aber weniger steil... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...geht es den Lawinenfangzäunen entgegen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Tolles Wolkenspiel am Breithorn (2.413 Meter)! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Auch das Mitterhorn (2.506 Meter) zeigt sich von einer tollen Seite! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Ein Gedenkort für einen gestorbenen Freund der Einheimischen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Links das Grub- (1.747 Meter), rechts das Gföllhörndl (1.627 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Über den Steig... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...haben wir nur mehr eine Viertelstunde bis zum Gipfel. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Immer wieder ergeben sich herrliche Tiefblicke ins Salzburger Saalachtal sowie zu den Berchtesgadener Alpen hinüber. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Durch den Wald... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...und über Schrofen... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...geht es relativ steil nach oben. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Eine letzte Latschengasse... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...und wir sind oben! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Wir blicken über das Salzburger Tal bis zum Lattengebirge mit dem Predigtstuhl (1.613 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...etwas weiter südlich erheben sich die Bergstöcke der Reiter Alm, des Hochkalters, der Hocheisgruppe und des Steinernen Meeres. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Noch hüllen sich einige Berge der Loferer Steinberge in Wolken... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...bis sie frei werden. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Während die nahe Steinplatte (1.889 Meter) noch sichtbar ist, ist vom Kaisergebirge links dahinter nur wenig zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Blickt man nach Norden, so sieht man die Chiemgauer Alpen mit Hochgern (1.748 Meter, links), Dürrnbachhorn (1.776 Meter) und Unternberg (1.425 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Gföllhörndl (1.627 Meter), Dietrichshorn (1.542 Meter), Sonntagshorn (1.961 Meter), rechts daneben Saalachtal. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Im Dunst verschwindet fast das Steinerne Meer mit der Schönfeldspitze (2.653 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Links daneben die Hocheisgruppe (2.522 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Hochkalter (2.608 Meter), rechts dahinter wäre der Watzmann. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Reiter Alm mit Häusel- (2.284 Meter), Wagendrischel- (2.251 Meter) und Stadelhorn (2.286 Meter) © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Aus den Wolken erheben sich das Birnhorn (2.634 Meter) in den Leoganger... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...sowie das Große Ochsenhorn (2.511 Meter) in den Loferer Steinbergen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Die Gipfel der Reifhörner (2.488 Meter) und des Breithorns (2.413 Meter) hüllen sich in Wolken... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...das Mitterhorn (2.506 Meter) hingegen ist frei. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Östliches (2.404 Meter, links) und Großes Rothorn (2.409 Meter), rechts daneben das Rothörnl (2.394 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Das Kitzbüheler Horn (1.998 Meter) ist durch seine Pyramidenform und der Antenne gut zu erkennen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Der Wilde Kaiser hüllt sich ebenfalls in ein Wolkenkleid.... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...die Steinplatte (1.889 Meter) hingegen nicht. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Im Dunst verschwimmt die Kampenwand (1.669 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Besser zu sehen ist der Hochgern (1.748 Meter). © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Hirscheck (1.882 Meter), Vorderlahnerkopf (1.907 Meter), Reifelberg (1.883 Meter) und Sonntagshorn (1.961 Meter) © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Hier ist St. Martin bei Lofer zu sehen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Nun machen wir uns wieder auf den Abstieg. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Durch Latschengassen.... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...geht es recht steil bergab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Gut markiert... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...und an schwierigen Stellen entschärft... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...haben wir das Gröbste bald überstanden. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Wir biegen links ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...und wechseln bald wieder auf den Pfad. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Auch die robusten schottischen Hochlandrinder sind hier anzutreffen. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Durch den Wald... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...schlüpfen wir bald wieder durch eine Viehsperre. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Auch hier wurde der Pfad begehbarer gemacht. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Interessante Baumformation! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Weiter, immer weiter! © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Bald erreichen wir einen Kaser... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...an dem wir links abbiegen könnten, dann wären wir bald wieder auf der Aufstiegsroute, wir biegen allerdings rechts ab... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...und überqueren einen Bach. © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
Über einen Fahrweg... © Simon Schmalzgruber
Unser Startpunkt ist der Endpunkt der Loferer Alm Höhenstraße.
...erreichen wir bald die Loferer Alm, an der wir wieder über die Fahrstraße nach oben zum Ausgangspunkt oder mit der Seilbahn nach unten können. © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick  

Berg/Gipfel: Grubhörndl, 1.747 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 350 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Endpunkt der Höhenstraße Loferer Alm, mautpflichtig (10 Euro); Alternative: Bergstation der Seilbahn (etwas weiter unten) 

Gehzeit: Insgesamt zweieinhalb bis drei Stunden 

Schwierigkeit: mittelschwer (rot) 

Einkehrmöglichkeiten: Im Tourenbereich ein gutes halbes Dutzend Kaser und Hütten 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit 

Wann sollte man aufpassen? Dadurch, dass das Gebiet der Loferer Alm stark frequentiert ist, muss man sich auf viel Gegenverkehr einstellen, außerdem besteht im Gipfelbereich Absturzgefahr. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Technisch ist die Tour fordernder als seine grasigen Nachbarn, außerdem stürzt das Grubhörndl gen Osten über 1.000 Meter ins Saaalachtal ab. Dank der Kürze ist die Tour trotzdem für Anfänger empfehlenswert. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Familien sollten die Steilabstürze bedenken. Dennoch waren am Tourentag viele Familien mit ihren Kindern am Gipfel anwesend.

Für Hunde geeignet? 4/5: Hundebesitzern kann die Tour ebenfalls empfohlen werden, allerdings sollten sie in der Nähe von Kühen angeleint werden. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 4/5: Der Blick auf die schnee- und gletscherbedeckten Gipfel der Zentralalpen bleibt größtenteils verwehrt, allerdings ist der Nahblick auf die Loferer Steinberge und der Berchtesgadener Alpen sowie der Tiefblick ins gut 1.000 Meter darunter liegende Saalachtal herrlich!

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

In der Kürze liegt die Würze: Durch die Kürze der Tour erscheint der technisch anspruchsvollere Weg auf das Grubhörndl gleich weniger anstrengend, sodass man viel Action für wenig Aufwand bekommt. 

Loferer Alm: Durch den weit oben gelegenen Startpunkt ist nicht nur ein Gipfel möglich, wer mehr im Tank hat, kann auch beispielsweise den benachbarten Schönbichl oder das Schwarzeck ansteuern. 

Aussicht: Hafner- und Ankogelgruppe, das sind lediglich die zwei Bergstöcke der Hohen Tauern, die man vom Gipfel aus bei schöner Sicht sehen kann. Doch auch wenn der Blick auf die ganz Großen verwehrt ist, so sind es die Berge der näheren Umgebung, die die Aussicht so sehenswert machen: Einerseits blickt man auf das über 1.000 Meter weiter unten liegende Saalachtal, andererseits rauben uns die gut 2.000 Meter abstürzenden Nordwände der Loferer Steinberge schier den Atem. 

Für wen die Tour nix ist  

Durch die massive Erschließung des Hochplateaus herrscht auf der Loferer Alm viel Betrieb, sodass man nie gänzlich alleine ist. Wen das stresst, sollte sein Glück lieber in den wenigen Kilometer entfernten Loferer Steinbergen versuchen! 

Auf geht’s! 

Wir starten unsere Tour am Endpunkt der Höhenstraße auf 1.419 Metern. Von dort aus geht an einer Schranke vorbei und eine gute Minute später gelangen wir an eine Weggabelung. Hier biegen wir links ab und gehen ein wenig auf der Route, die uns auch auf den Schönbichl führt. Beim Schneiderkaser biegen wir diesmal allerdings links ab. Bald gelangen wir an ein Weidetor, das wir an einem schmalen Durchlass passieren. Allmählich steilt die Forststraße an und in weitläufigen Serpentinen geht es dem latschigen Gipfelaufbau entgegen. Alleine sind wir hier bei weitem nicht: Einerseits durch die Heerscharen an Touristen, andererseits haben viele Kühe hier ihr Weidegebiet, die den Betrieb allerdings gewohnt sind. Vor einer weiteren Linkskurve biegen wir rechts ab und auf einem schmalen, schrofigen Steig geht es Lawinenfangzäunen entgegen. Jetzt sind es nur noch gut 20 Minuten bis zum Gipfel! Auf dem Steig tauchen wir bald in den Bergwald ein und durch Latschen und zuletzt über Schrofen ist der Gipfel schon erreicht. Berg Heil! 

Vom Gipfel des Grubhörndls haben wir einen herrlichen Tiefblick ins Salzburger Saalachtal!

Für den Abstieg nehmen wir uns eine andere Route vor, die relativ steil und schrofig die Nordseite hinabfährt. Hin und wieder helfen uns auch Treppen oder Trittbügel, die gefährlichere Passagen entschärfen. Nach spätestens einer halben Stunde ist dieser Part allerdings wieder überwunden und an den Fangzäunen entlang geht es bald an eine Weggabelung. Hier biegen wir links ab und sind kurze Zeit später wieder an der Aufstiegsroute. Wer noch ein wenig Abwechslung möchte, kann nach rechts abbiegen und an den Rindern vorbei auf einem schmalen Pfad in den Wald eintauchen, der uns in weiteren 30 Minuten an die Bergstation der Seilbahn bringt. Hier dann auf der Fahrstraße wieder nach oben und wir sind in gut 15 Minuten am Ausgangspunkt. 

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