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Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand 

Kurzer und knackiger Kletterspaß: Der schwierigste Gipfel im Heubergmassiv 

Die 1228 Meter hohe Kindlwand vom Gipfel der Wasserwand.
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Die 1.228 Meter hohe Kindlwand vom Gipfel der Wasserwand.

Nußdorf am Inn – Jeden Freitag lest Ihr hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Wanderparkplatz Gammernwald auf die Kindlwand. 

Vier Gipfel besitzt der Heuberg: Den Heuberg selbst, Wasserwand, Kitzstein und Kindlwand. Während die ersten drei meist recht gut besucht sind, ist die Kindlwand ein ruhiger Gipfel: Woher das kommt? Einerseits, weil für den Aufstieg eine separate Route benutzt werden muss. Andererseits ist die Kindlwand nichts für Anfänger: Kletterstellen im IIer fordern selbst den alpin erfahrenen Bergfreund. Der Lohn dafür: Ruhe und Einsamkeit am Gipfel. 

Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand

Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
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Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber
Wandertipp: Von Nußdorf am Inn auf die Kindlwand
Von Nussdorf am Inn auf die Kindlwand © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick

Berg/Gipfel: Kindlwand, 1.228 Meter, Chiemgauer Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 800 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Wanderparkplatz Gammernwald, 83131 Nußdorf, kostenlos 

Gehzeit: Circa zwei bis zweieinhalb Stunden 

Schwierigkeit: schwer 

Einkehrmöglichkeiten: Ristorante La Bottega (Pizzeria), Bäckerei Café Leitner (beide unweit des Ausgangspunkts), mehrere Gastronomiebetriebe im Bereich der Daffnerwald-Almen, 1.060 Meter, 20 Minuten Umweg 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Orientierungsvermögen, Kletterfertigkeiten im II. Grad 

Wann sollte man aufpassen? Die Schlussviertelstunde fordert vollste Konzentration: Nicht nur, weil man sich den Weg die Wand hinauf teilweise selbst suchen muss, sondern auch, weil es an der Nordwestseite Stellen gibt, die mit Laub bedeckt sind und somit Rutschgefahr herrscht. Wer hier ausrutscht, rutscht dem sicheren Tod entgegen. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 0/5 Punkte: Aufgrund der an der Kindlwand vorherrschenden alpinen Gefahren ist die Kindlwand unter keinen Umständen Anfängern zu empfehlen. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 1/5: Nur Familien mit Erfahrung im Hochgebirge sollten diese Tour unternehmen, alle anderen sollten auf die einfacheren Berge ausweichen. 

Für Hunde geeignet? 0/5: Auch Hundebesitzer sollten einen Bogen um die Kindlwand machen, da ich die IIer-Kletterstellen als unüberwindbar für Hunde erachte. 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 3/5 Punkte: Der Blick nach Süden ist durch die nahe, über 100 Meter höhere Wasserwand, größtenteils verwehrt. Nach Norden hingegen ergibt sich ein toller Blick aufs Alpenvorland mit Sims- und Chiemsee und auch der Blick hinunter ins Inntal ist sehenswert. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

Idealer Einsteigerberg: Wer in seiner persönlichen alpinen Karriere Berge über 2.500 Meter Höhe anstrebt, findet an der Kindlwand perfekte Einstiegsbedingungen vor: Kletterstellen im IIer, Ausgesetztheit, Orientierung an Wegspuren. Dass dieser Abschnitt keine Viertelstunde dauert, spricht zusätzlich für die Kindlwand als Einsteigerberg. 

Felstor: Nicht viele Berge können von sich behaupten, dass man erst einmal durch den Fels muss, bevor man auf dem Gipfel steht. Die Kindlwand ist einer dieser wenigen Berge. Nach der Kletterpassage schlüpft man durch ein Felstor, das den abenteuerlichen Charakter der Tour einmal mehr unterstreicht. 

Ruhe und Einsamkeit: Während man auf den anderen drei Gipfeln im Heubergmassiv meist nie alleine ist, findet man auf dem kleinen Kindlwand-Gipfel noch Ruhe und Einsamkeit, wie sie leibt und lebt. Wer noch mehr alleine sein will, nimmt zum Abstieg die Route über die Bichleralm. 

Für wen die Tour nix ist

Jeder, der noch keine Erfahrung im Bereich Klettern gemacht hat und jeder, der nicht über absolute Trittsicherheit verfügt, sollte von der Tour absehen. 

Ready, set, go! 

Startpunkt unserer Tour ist wieder einmal der Wanderparkplatz Gammernwald im Zentrum von Nußdorf am Inn. Von dort geht es über die Brücke, rechtsseitig des Steinbachs, noch recht ebenerdig in Richtung Heuberg, welchen wir von unten aus schon gut sehen können. Unser heutiges Ziel, die Kindlwand, ist auch bereits sichtbar: Diese ist die schroffe Felspyramide links. Nachdem wir eine Holzbrücke links liegen gelassen haben, geht es etwas steiler bergauf. Ein paar Treppen später schlängeln wir uns kurz durch ein Wohngebiet, dann in den Bergwald hinein. Der Fuß des Heubergs ist erreicht. Durch den Wald geht es über den super instand gehaltenen Weg über weitere Treppen nach oben. Eine halbe bis Dreiviertelstunde nach Beginn unserer Tour ist mit der spätbarocken Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung unser erstes Etappenziel erreicht. Eine Rast bietet sich an. Von dort aus geht es über die teilweise asphaltierte Straße weiter nach oben. Nach einer ausufernden Rechtskurve kommt unser heutiges Ziel wieder in Sicht. Ein bisschen müssen wir uns allerdings schon noch dafür abrackern.

Unser heutiges Ziel, die 1.228 Meter hohe Kindlwand, kommt nach einer ausufernden Rechtskurve wieder in Sicht.

Eine Viertelstunde, nachdem wir wieder Blickkontakt zur Kindlwand hatten, kommen wir an eine Abzweigung: Hier biegen wir rechts ab. Über eine Forststraße geht es erst ein wenig steil zu einer Lichtung mit ein paar Hütten. Im Frühjahr ist es hier direkt märchenhaft: Unzählige Schlüsselblumen säumen unseren Weg, welcher fortan sehr abwechslungsreich von der Beschaffenheit ist: Erst ist er ein schmaler Trampelpfad, nachdem wir in den Wald eingetaucht sind, wird er steinig, dann ist es wieder ein Trampelpfad und letztlich ist es ein Meer aus Wurzeln, über die wir weiter nach oben steigen. Eine gute halbe Stunde später gelangen wir an eine Kreuzung: Dort biegen wir nach rechts in Richtung Kindlwand ab, deren Fuß wir nach einem kleinen Zwischenabstieg erreichen.

Direkt märchenhaft: Eine Wiese voller Schlüsselblumen.

Es wird knackig

Nun geht es erst einmal auf einem Trampelpfad an der Wand entlang, doch nicht zu weit: Wenn sich der Weg gabelt, schlagen wir den linken ein. Nun heißt es höchste Konzentration! Wir nehmen einen abgestorbenen Baum als Referenzpunkt und kraxeln rechts von ihm in IIer-Gelände ungesichert nach oben. Haben wir diese Schlüsselstelle bewältigt, stehen wir auf einmal vor dem Felstor, durch das wir hindurchschlüpfen und auf die Nordwestseite der Kindlwand wechseln. Hier noch einmal Vorsicht: Laub macht den Weg rutschig, für diesen Part brauchen wir wirklich absolute Trittsicherheit! Ist diese ausgesetzte Stelle gemeistert, geht es noch einen Aufschwung nach links und wir sind auf dem Gipfel angelangt. Berg Heil! 

Wohl dem, der auf erfahrene Bergsteiger trifft, die einem die beste Aufstiegsroute zeigen.

Ein nicht unbedingt knieschonender Abstieg

Für den Abstieg müssen wir wieder die gleiche Route zurück. Um wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder über den Weg, über den wir hergekommen sind oder wir nehmen die Abzweigung in Richtung Bichleralm. Wir entscheiden uns für zweiteres, ein längerer Steilabstieg steht uns bevor. Es dauert gut 20 Minuten, bis wir diese über den Steig erreichen. Die Bichleralm ist keine Alm im klassischen Sinne: Zu wenig Weidefläche gibt es um das Gebäude, die Viehwirtschaft in irgendeiner Form möglich machen würde. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Jagdhütte. Einmal kurz Rast machen und einen letzten Blick hinunter aufs Inntal zu erhaschen ist dennoch lohnenswert. Weiter geht’s auf steilem und nicht unbedingt knieschonendem Steige hinunter. Durch die Bäume sehen wir, dass wir Nußdorf immer näher kommen. Dennoch scheint der Weg den schmalen Pfad und die Serpentinen schier endlos zu sein.  

Die Bichleralm liegt malerisch vor wilder Felskulisse auf 1.024 Metern Seehöhe.

Gut 20 Minuten nach der Bichleralm kommt zusätzliche Action ins Spiel: Ein Seil hilft uns dabei eine schwierigere Passage zu meistern. Anschließend geht es über immer laubiger werdenderen Boden weiter. Ein paar Serpentinen noch, dann können wir kurz entspannen: Eine weitere Viertelstunde später flacht der Weg ab, denn jetzt gehen wir ziemlich nah am Steinbruch vorbei. Warnschilder helfen uns dabei, dass wir diesem nicht zu nahe treten, denn immer wieder kommt es dort zu Sprengungen. Nach dieser Passage wird es grüner, immer grüner. Bis wir uns nach zwei Straßenübertritten in einem grünen Himmel befinden: Im Frühjahr ist hier nämlich Bärlauch die dominierende Pflanze. Man ist verführt, ein paar Blätter mitzunehmen, um sie zu leckerem Pesto zu verarbeiten. Doch nicht vergessen: Bärlauch kann leicht mit der giftigen Herbstzeitlosen verwechselt werden, darum nur pflücken, wenn man sich absolut sicher ist!  

Es dauert nicht mehr lange, dann sind wir vom Berg herunten. Zeit für den Schlussspurt! Nach dem Wegweiser “Römerweg Forststraße” marschieren wir kurz auf der asphaltierten Straße abwärts, dann biegen wir nach rechts in den Wald hinein. Einmal müssen wir noch ein paar Meter hinaufsteigen, dann haben wir endlich wieder Nußdorf erreicht. Dort schlängeln wir uns zurück durch die Häuser und eine knappe halbe Stunde nach dem Wegweiser ist unser Ausgangspunkt erreicht. 

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