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Vom Kurzen Grund aufs Kröndlhorn 

Ein leichter Zweitausender zwischen Salzburg und Tirol 

Das Kröndlhorn im Abendlicht.
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Das Kröndlhorn im Abendlicht.

Kelchsau – Jeden Freitag lesen Sie hier unseren Wander-Tipp. Dieses Mal geht es vom Langen Grund auf das Kröndlhorn. 

Etliche Gipfel über 2.000 Meter ragen in den Kitzbüheler Alpen zwischen dem Salzburger Pinzgau und Brixental in Tirol auf. Einer davon ist das Kröndlhorn, das mit 2.444 Metern Höhe zu den höchsten Bergen dieser Gebirgsgruppe gehört. Auch wenn der Berg sich weit über die 2.000 Meter-Marke erhebt, so ist er, wie die meisten Berge der Kitzbüheler Alpen ohne größere technische Schwierigkeiten zu besteigen. 

Wander-Tipp: Vom Kurzen Grund aufs Kröndlhorn

Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Unser Startpunkt liegt bereits auf knapp 1.200 Metern Seehöhe. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Hier nochmal ein Hinweis, dass der folgende Abschnitt nicht für jeden geeignet ist. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Wenig steil geht es los... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dabei überqueren wir eine Brücke... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und kommen letztlich an die kritische Stelle. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Auch etliche Rastmöglichkeiten sind am Wegesrand aufgestellt. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Nun biegen wir links ab... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und wandeln wieder auf der Forststraße. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Als erster höherer Berg taucht der Lodron (1.925 Meter) auf. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Wir biegen nach rechts ab... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und wechseln wieder auf den Steig. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Langsam wird es lichter... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und wir gewinnen mehr und mehr an Höhe. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Wieder einmal kreuzen wir die Forststraße... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dann wechseln wir wieder auf sie... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dann verlassen wir sie wieder... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und kreuzen sie noch einmal... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...bis wir... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...schlussendlich wieder auf ihr landen. Hier biegen wir links ab... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und über die Straße... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...marschieren wir an der Neuen Bamberger Hütte vorbei, die auf 1.756 Metern liegt. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Auf der Straße weiter... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...bieten sich immer wieder Möglichkeiten, abzukürzen. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Nun tauchen die Berge ums Kröndlhorn auf. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Wir erreichen die Streitfeldenalm auf knapp 2.000 Metern, hinter der sich der Tristkopf (2.359 Meter) auftürmt. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Wir biegen links ein... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und tauchen ein in die wunderschöne frühherbstliche Landschaft. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Einmal müssen wir noch einen Bach überqueren. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Frei nach Cindy Lauper: „Da vorne links!“ © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Wiederum halten wir uns links. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Nun steilt der Weg an... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...sonderlich schwierig ist er aber nicht. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Nun kommt der Gipfelaufbau des Kröndlhorns in Sicht... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und wir gelangen an dessen Fuß, den wir links auf einem relativ steilen und etwas ausgesetztem Steig umgehen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...um letztlich auf einem kleinen Sattel zwischen Kröndlberg und Kröndlhorn zu gelangen. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Zum Schluss noch ein kleines bisschen klettern... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dann ist es geschafft! © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Im Inneren der Kapelle befindet sich neben unzähligen Sterbebildern auch dieses Bild, das vom tragischen und rätselhaften Tod eine Mädchens erzählt. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Der Blick schweift in die Zillertaler Alpen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...zu den Hohen Tauern... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...zu den östlichen Kitzbüheler Alpen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...zu den Berchtesgadener Alpen und den Steinbergen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...zum Kaisergebirge im Norden... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...sowie den bayerischen Voralpen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...bis hinüber zu Rofan und Karwendel. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Mit dem Tele werden einzelne Gipfel herangeholt wie der Hochkönig (2.941 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...der Große Rettenstein (2.366 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...die Leoganger Steinberge mit dem Großen Birnhorn (2.634 Meter), links dahinter der Watzmann (2.713 Meter), rechts daneben der Große Hundstod (2.593 Meter) © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dem Hochkalter (2.606 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...den Loferer Steinbergen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dem Kitzbüheler Horn (1.998 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und den Chiemgauer Alpen mit Steinplatte (1.889 Meter) und Sonntagshorn (1.961 Meter). © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Weiter geht‘s mit dem Wilden Kaiser... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dem Wendelstein (1.838 Meter) © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
und dem Schafsiedel (2.447 Meter). © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Auch das Karwendel ist zu sehen, dahinter verschwindet im Dunst das Wettersteingebirge. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Etwas weiter zeigen sich die Stubaier Alpen mit einem der Innsbrucker Hausberger, der Serles (2.717 Meter). © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Der Salzachgeier (2.469 Meter) gehört wiederum zu den Kitzbüheler Alpen. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
In der Nähe dieser Berge im Hintergrund dürfte sich der Brenner befinden. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Der Schrammacher (3.410 Meter) und der Olperer (3.476 Meter) gehören zu den Top Ten der höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...während der Hochfeiler (3.510 Meter, Mitte links im Hintergrund) der König dieser Berggruppe ist. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Weitere Einblicke in die Zillertaler Alpen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...die schließlich... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...an der Reichenspitzgruppe mit Gabler (3.263 Meter, links) und Reichenspitze (3.303 Meter) enden... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...Hoitauf! Die Wildgerlosspitze (3.280 Meter) gehört auch noch dazu. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Weiter geht es mit den Hohen Tauern... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...genauer gesagt der Venedigergruppe... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
mit der namensgebenden „weltalten Majestät“, dem Großvenediger, der mit seinen 3.657 Metern höchster Berg des Bundeslandes Salzburg ist. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Weiter geht‘s mit dem Stubacher Sonnblick (3.088 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...und der Granatspitzgruppe. © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Rechts ist Österreichs höchster, der Großglockner (3.798 Meter), links daneben der Johannisberg (3.453 Meter)... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...dann folgen weiter die Hohe Riffl (3.338 Meter), Mittlerer (3.358 Meter) und Großer Bärenkopf (3.396 Meter), die Hohe Dock (3.348 Meter)...  © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...sowie der Fuscher-Kapruner-Kamm mit Klockerin (3.422 Meter), Bratschenköpfen (3.413 Meter/3.401 Meter), Großem und Kleinem Wiesbachhorn (3.564 Meter/3.283 Meter) und dem Hohen Tenn (3.368 Meter). Zwischen Wiesbachhorn und Tenn erhebt sich des Weiteren das Kitsteinhorn (3.203 Meter). © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
Blickt man gen Osten, sind die Niederen Tauern zu sehen... © Simon Schmalzgruber
Das Kröndlhorn zeigt sich im Abendlicht.
...ebenso wie der stark erschlossene Wildkogel (2.224 Meter). © Simon Schmalzgruber

Die Wanderung im Überblick  

Berg/Gipfel: Kröndlhorn, 2.444 Meter, Kitzbüheler Alpen 

Höhenmeter der Wanderung: Circa 1.350 Höhenmeter 

Wanderparkplatz/Adresse fürs Navi: Endpunkt der Mautstraße zum Kurzen Grund, 6361 Österreich, Mautgebühr 5 Euro 

Gehzeit: Circa drei bis viereinhalb Stunden 

Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer 

Einkehrmöglichkeiten: Alpengasthof Wegscheid (fünf Minuten vom Ausgangspunkt), Neue Bamberger Hütte, 1.756 Meter (circa zehn Minuten von der Aufstiegsroute) 

Benötigte Ausrüstung / Kenntnisse: Festes Schuhwerk, gegebenenfalls Stöcke, Trittsicherheit, Orientierungsvermögen Ausdauer und ein wenig Schwindelfreiheit

Wann sollte man aufpassen? Der Weg zur Neuen Bamberger Hütte wurde durch Unwetter in Mitleidenschaft gezogen, hier ist besondere Vorsicht gefragt, ebenso wie am etwas ausgesetzten Stück beim Gipfelanstieg. Außerdem sollte die Tour nur bei ausreichend guten Wetter- und Sichtverhältnissen unternommen werden, da man im oberen Bereich trotz guter Markierung schnell die Orientierung verlieren kann. 

Ist die Wanderung für Anfänger geeignet? 4/5 Punkte: Unter der Prämisse, dass die Tour nur an schönen Tagen unternommen wird und die etwas kritischeren Bereiche am Anfang und am Ende gut bewältigt werden, ist die Tour auch für Anfänger zu schaffen. Nur Ausdauer sollte man mitbringen. 

Für Familien mit Kindern geeignet? 4/5: Auch Familien mit Kindern ist die Tour, sofern die Länge nicht abschreckt, zu empfehlen. Sollte sie doch zu lang sein, besteht mit der Neuen Bamberger Hütte auch ein tolles Endziel. 

Für Hunde geeignet? 5/5: Viel Schatten, viele Quellen bis auf eine Höhe von über 2.000 Metern, dazu technisch unschwierig: Wer mit dem Hund hoch hinaus will, ist beim Kröndlhorn genau an der richtigen Adresse! 

Lohnt der Gipfel-Ausblick? 5/5 Punkte: Durch seine Höhe und seiner exponierten Stellung ist das Kröndlhorn ein hervorragender Aussichtsberg, dessen Aussicht sich von den Niederen Tauern im Osten bis zu den Stubaier Alpen im Westen sowie dem Karwendel, den Bayerischen Voralpen und Teile der Chiemgauer Alpen im Norden erstreckt. 

Drei Gründe, warum sich die Wanderung lohnt  

Reizvoller Weg: Der hervorragend instand gehaltene und markierte Weg zieht sich zuerst sehr reizvoll durch dichte Vegetation, ehe ab der Neuen Bamberger Hütte der Baumbewuchs aufhört und sich in ein grasiges Hochtal zwischen Kröndlhorn und Tristkopf hinaufzieht. Die letzten 250 Höhenmeter sind wiederum Steilgelände, die Trittsicherheit und ab und zu unsere Hände verlangen. 

Gipfelkapelle: Auf dem Kröndlhorngipfel befindet sich eine kleine Kapelle, die mit unzähligen Sterbebildern geschmückt ist und die besondere Beziehung der Menschen zu dieser Region verdeutlichen. 

Ruhe und Einsamkeit: Während einige Berge in den Kitzbüheler Alpen durch die starke Erschließung mit Seilbahnen Rummelplätzen gleichen, hat man im Kelchsautal seine Ruhe. Unter Umständen ist es möglich, dass man ab der Neuen Bamberger Hütte keine Menschenseele mehr zu Gesicht bekommt. 

Für wen die Tour nix ist  

Die Länge von knapp neun Kilometern einfach ist das Abschreckende an der Tour. Wem schnell die Puste ausgeht, sollte also auf eine kürzere Tour ausweichen. 

Auf ins Gefecht! 

Wir starten unsere Tour am Endpunkt der Mautstraße zum Kurzen Grund, die über Kelchsau erreichbar ist. Von dort aus geht es zuerst über eine Forststraße, die sich aber bald zu einem Steig verjüngt (über die Forststraße ist das auch möglich, allerdings verlängert sich der Weg dann noch mehr). Von dort aus geht es mehrmals über Brücken und Bäche, nur einmal müssen wir etwas aufpassen, da die letzten Unwetter den Steig etwas weggespült haben und herumliegende Baumstämme etwas hinderlich sind. Ist diese Passage allerdings überwunden, weist der hervorragend markierte und instand gehaltene Weg keinerlei weitere Schwierigkeiten auf. 

Hier müssen wir etwas aufpassen, denn der Weg wurde hier durch die letzten Unwetter in Mitleidenschaft gezogen.

Am „Hölzl” auf knapp 1.400 Metern biegen wir nach links auf die Forststraße ein, die wir alsbald wieder verlassen, um über den Steig abzukürzen. Immer wieder werden wir allerdings diese Straße auf unserem Weiterweg zur Neuen Bamberger Hütte kreuzen. Auf circa 1.650 Metern wechseln wir dann vorerst wieder auf die Forststraße und nur mäßig steil marschieren wir in Richtung Neue Bamberger Hütte, die etwa zwei Stunden nach Beginn unserer Tour fast erreicht ist. Kurz davor biegen wir jedoch nach links ab und folgen dem Wegweiser in Richtung Tristkopf/Kröndlhorn. Nun schrauben wir uns in langgezogenen Kehren nach oben, bis wir schließlich die Streitfeldenalm auf 2.000 Metern Seehöhe erreichen. Besonders nach Almabtrieb ist es hier sehr, sehr ruhig! Wir schlüpfen durch die Stallgebäude durch und auf grasigem Terrain bewegen wir uns weiter in Richtung Nadernachjoch, das das Kröndlhorn vom Tristkopf trennt. 

Jenseits der 2.000-Meter-Marke ist es sehr ruhig.

Kurz vor dem Joch biegen wir allerdings links ab. Nun wird es merklich steiler. Bald schon gelangen wir an den Fuß des Gipfelaufbaus, doch anstatt den Gipfel direttissima zu erklimmen, umkurven wir ihn links. Auf schmalem und etwas ausgesetztem Steige geht es in ein kleines Kar. Dort geht es nochmal steil und in Serpentinen auf den Sattel, der das Kröndlhorn vom nördlichen Nebengipfel Kröndlberg trennt. Nun sind es nur noch ein paar Meter! Diese überwinden wir in einfacher Kletterei und keine fünf Minuten später stehen wir auf dem Gipfel. Berg Heil! 

Abstieg wie Aufstieg. 

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