Schneedrama in den Tiroler Alpen

Junger Snowboarder (15) stirbt nach Lawinenabgang im Zillertal

Tirol - Bei einem Lawinenabgang im Zillertal in Tirol wurde am 20. Januar ein 15-jähriger Österreicher von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet. Zwei Tage nach dem Unglück verstarb der junge Mann im Krankenhaus Innsbruck.

Update, 22. Januar, 10.02 Uhr - Jugendlicher (15) verstirbt im Krankenhaus

Der am 20. Januar von einer Lawine verschüttete Snowboarder ist im Krankenhaus Innsbruck verstorben, wie tt.com berichtet. Der 15-Jährige konnte zuerst noch aus den Schneemassen gerettet werden und wurde reanimiert.

Erstmeldung, 21. Januar, 5.51 Uhr: Lawinenabgang im Zillertal

Am 20. Januar, gegen 11.50 Uhr, löste sich im Bereich des Skigebietes Rastkogel in Schwendau eine Lawine. Ein 15-jähriger Österreicher wurde nach Angaben der Polizei Tirol 250 Meter von der Lawine mitgerissen und von den Schneemassen verschüttet.

Jugendlicher gerettet und reanimiert

Zufällig anwesende Wintersportler konnten den Lawinenabgang beobachten und den Jugendlichen nach 30 Minuten aus dem Schnee befreien. Der junge Mann wurde sofort reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck ausgeflogen.

Freund hilft bei der Suche

Ein 14-jähriger Jugendlicher wurde von der Lawine nicht mitgerissen und blieb unverletzt. Er beteiligte sich ebenfalls an der Suche nach seinem verschütteten Freund.

Nachsuche am Lawinenkegel ohne Ergebnis

Eine entsprechende Nachsuche am Lawinenkegel wurde um 14.25 Uhr von den Einsatzkräften abgebrochen. Im betroffenen Gelände herrschte erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3).

bcs / Polizei Tirol

Rubriklistenbild: © Zeitungsfoto.At / dpa

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