TSV 1932 Aßling - SV Tattenhausen 2:1

Assling bewahrt die Chance für die Aufstiegsrelegation

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Market Mörbt (schwarz) beim Torschuss gegen Torwart Christian Dörrer und Josef Schenk.

Aßling - Als am Samstag kurz vor 17 Uhr der Schlusspfiff ertönte, war die Erleichterung beim TSV Aßling groß, dass man das Spitzenspiel gegen Tattenhausen mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Für beide Teams ging es um alles, nur drei Punkte würde den einen im Titelrennen halten.

Den besseren Start erwischte die Gäste aus Tattenhausen, Sie waren in der Anfangsviertelstunde wacher und spritziger. Bereits in der 5. Spielminute nutzte Marinus Niedermaier eine Unachtsamkeit in der Asslinger Hintermannschaft und hat bei seinem Torschuss leichtes Spiel sein Tor zu machen. Ein früher Rückstand, der garantiert nicht nach dem Geschmack von TSV Trainer Lechleiter war.

Assling braucht nochmal fünf bis zehn Minuten um sich davon zu erholen, aber dann waren Sie in der Partie angekommen. In der 29. Minute näherte sich Palmhöfer dem Tor, aber er konnte den langen Ball im Strafraum nicht richtig kontrollieren und brachte den Ball dann nur übers Tor. In der 33. Minute folgte die Chance für Marek Mörbt. In einen scharfen Pass in die Spitze grätscht noch ein Innenverteidiger dazwischen und so gelangt Mörbt eher zufällig an den Ball, aber den kann Torwart Dörrer zur Ecke abwehren. Diese Ecke ermöglichte dem TSV Assling vor rund 200 Zuschauer der 1:1 Ausgleich. Keeper Dörrer wehrte die Ecke zu kurz ab. Robert Schmidt wartete bereits im Rückraum auf den Abpraller und zog aus 18 Metern ab. Der Ball ging an allen Spielern und am Keeper vor bei ins Netz. Ein verdienter Ausgleich, weil Tattenhausen nicht mehr so agil arbeitete wie in der Startphase des Spiels.

Zur Halbzeit stand es Remis, wie es in den letzten elf Mal beim Aufeinandertreffen ebenfalls geendet ist: Unentschieden. Aber das wollen beide Mannschaften nicht und so entwickelte sich in der zweiten Hälfte ein Spiel was sich hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Tattenhausen hat die besseren Gelegenheiten zur Führung. Niedermaier vergab in der 62. Minute die Chance zur Führung welcher ein überragender Asslinger Torhüter Jonas Mertl zu Nichte machte. Ein Querpass auf Niedermaier im Strafraum und Mertl kommt aus dem Tor gerannt um den Winkel zu verkürzen, mit Erfolg, wäre er auf der Linie geblieben hätte es höchstwahrscheinlich das 1:2 bedeutet. Und es bewahrheitete sich wieder mit der Fußballerphrase „Wenn du vorne deine Chancen nicht machst“ bekommst du selbst einen eingeschenkt.

Es gab noch eine Ecke für Tattenhausen, wo Florian Hofmann den Kopfball ins Tor versenkt, aber der Jubel war nur von kurzer Dauer, da Schiedsrichter Burghart auf Foul am Keeper abgepfiffen hatte. Keine 3 Minuten nach der Großchance von Tattenhausen erzielte Robert Pröschel mit einem sehenswerten Volley das 2:1 für Assling. Eine Kopfballabwehr von Tattenhausen nimmt Pröschel aus ca. 17 Metern dankend an und trifft den Ball perfekt so dass es für Keeper Dörrer nichts zu halten gab. Tattenhausen durch den Treffer angefressen, es deutete auf eine heisse Schlussphase hin. Die Gäste hatten weitere gute Möglichleiten zum Ausgleich. Besonders gefährlich waren immer die Freistösse von Florian Hofmann, aber in Keeper Jonas Mertl fanden Sie kein Weg vorbei. Assling beschränkte sich auf das Ausspielen von Kontern, aber die vorgetragenen Angriffe wurde nicht zielstrebig genug ausgespielt um für eine Vorentscheidung zu sorgen. So mussten man bis zum Ende zittern.

Als Schiedsrichter Burghart dann fünf Minuten Nachspielzeit anzeigte, kochte die Büchsenberg-Arena nochmal richtig hoch. Auch Tattenhausens Keeper Dörrer hielt es nicht mehr in seinem Tor und man wollte unbedingt den 2:2 Ausgleichstreffer erzielen. Schiedsrichter Burghart zeigte wegen Meckern Robert Pröschel noch die Gelb-Rote Karte, aber in der 100. Spielminute erlöste er dann die Asslinger Fans. Jubel auf der TSV Tribüne und Enttäuschung auf der Seite von Tattenhausen. Durch den Sieg hält Assling Tattenhausen auf Abstand von Minimum vier Punkten. Damit hat Assling weiterhin die Chance auf die Relegation zur Kreisklasse und wenn Brannenburg nochmal patzen sollte, wonach es derzeit nicht aussieht, ist sogar noch Platz 1 drin.

Pressemitteilung TSV Aßling

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