Er erzielte bereits 13 Treffer in dieser Saison

Elf Fragen - elf Antworten: Heute mit Kiefersfeldens Stürmer Andreas Jüttner

Andreas Jüttner kämpft mit seinem ASV Kiefersfelden um den Aufstieg in die Kreisklasse.
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Andreas Jüttner kämpft mit seinem ASV Kiefersfelden um den Aufstieg in die Kreisklasse.

Kiefersfelden - 13 Tore erzielte Andreas Jüttner bereits in dieser Saison und führt damit die Torjägerliste in der A-Klasse 1 an. Zudem kämpft er mit dem ASV Kiefersfelden um den Aufstieg in die Kreisklasse. Der Stürmer stellte sich nun den Fragen von beinschuss.de.

Es ist ein spannender Aufstiegskampf in der A-Klasse 1. Vier Team kämpfen um die direkten Aufstiegs- und den Relegationsplatz. Mit dabei ist auch der ASV Kiefersfelden, der in der Saison 2019/21 mit 42 Punkten Tabellendritter ist, punktgleich mit dem TSV Hohenthann. Mit einem Punkt Vorsprung führt der ASV Au II die Tabelle an, in Lauerstellung befindet sich der TSV Aßling auf Platz vier mit 40 Punkten.

Der ASV Kiefersfelden 2020 ohne Niederlage

Der Re-Start war aus Sicht des ASV sehr erfolgreich. Alle drei Ligaspiele im Jahr 2020 konnten gewonnen werden. Insgesamt sind die Kiefersfeldener seit 13 Spielen in der A-Klasse 1 ungeschlagen. Auch die beiden Ligapokal-Duelle gegen den ASV Happing und der FT Rosenheim entschied die Mannschaft von Trainer Christian Müllauer für sich.

Mit seinen 13 Saisontreffern ist Andreas Jüttner maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt. Der Stürmer des ASV Kiefersfelden führt zusammen mit Johann Lechl vom SC Höhenrain die Torschützenliste an. In diesem Jahr traf Jüttner in jedem der drei Ligaspiele je einmal. In den beiden Ligapokal-Duellen erzielte der Kiefersfeldener zwei Tore.

„Ich bin immer total aufgeregt, ganz egal vor welchem Spiel“

Elf Fragen - elf Antworten: Der Stürmer stellte sich nun den Fragen von beinschuss.de und verrät beispielsweise, warum er seinen Trainer oft zur Verzweiflung bringt

Hallo Andreas, hast du einen Spitznamen und wie bist du dazu gekommen?
Andreas Jüttner: Mein Spitzname lautet „Schnagg“. Den habe ich von meinem Vater übernommen.
Was war dein größter sportlicher Erfolg und was war deine größte sportliche Niederlage?
Jüttner: Mein größter Erfolg und gleichzeitig auch meine größte Niederlage war das Toto-Pokal-Finale auf Kreisebene mit dem FV Oberaudorf gegen Winhöring. Ich glaube das war 2012. Da haben wir - wenn ich noch richtig liege - den Bezirksligisten SV Ostermünchen mit 4:0 nach Hause geschickt. Und das als A-Klassen-Mannschaft. Aber das Finale zu verlieren war wahrscheinlich auch die schlimmste Niederlage, neben dem Abstieg mit dem ASV Kiefersfelden.
Welches Ritual hast du vor einem Spiel?
Jüttner: Ein Ritual habe ich an sich keines, aber ich bin immer total aufgeregt - ganz egal vor welchem Spiel. Dann muss ich tief durchatmen und kurz in mich gehen. 
Welche Schlagzeile würdest du gerne über dich am Ende der Saison lesen?
Jüttner: Natürlich Topscorer der Liga und dass ich mit meinem Tor das letzte Spiel, wenn es um alles geht, zu unseren Gunsten entscheiden habe! 
Wo ist das unangenehmste Auswärtsspiel und warum?
Jüttner: Das wahrscheinlich unangenehmste Auswärtsspiel ist in Hohenthann, da geht es immer zur Sache! Und natürlich bei meinem Ex-Verein, wo ich gefühlt 20 Jahre gekickt habe, dem FV Oberaudorf. Da zählt der Sieg alles!
Wer ist der Kabinen DJ bei euch im Team und wie ist die Musik?
Jüttner: Der Kabine DJ ist meistens, wenn er da ist, der Daniel Büsch. Er spielt sehr gute Musik zum Vorbereiten auf das Spiel. Aggressiv und motivierend!
Welcher Mitspieler lässt den Trainer oft verzweifeln?
Jüttner: Oh Gott, da muss ich mich fast selber an der Nase packen (lacht). Was ich an Chancen liegen lasse, ist oft sehr frech.
Wer hat an der Bar das größte Durchhaltevermögen?
Jüttner: Auf diese Frage freu ich mich schon von Anfang an (lacht). Ich denke wir stehen als Mannschaft sehr sehr gut am Tresen fest zusammen! Wir sind alle nicht so untrainiert an der Bar.
Wer ist der Hauptsponsor eurer Mannschaftskasse?
Jüttner: Das bin leider wieder ich. Meistens im Training mit Torschüsse über den Zaun.
Wer in deinem Team ist der ultimative Womanizer?
Jüttner: Unser Womanizer ist wahrscheinlich unser Fabi Fischer, er ist unser austrainierter Zuchtbulle. Sonst hätten wir da noch unseren Ingo, der hat ein ganz spezielles Accessoire. Mehr verrate ich aber jetzt nicht (lacht).
Wenn du Bundestrainer wärst: Welchen Mitspieler würdest du für die Nationalmannschaft nominieren und warum?
Jüttner: Ganz klar wieder der Daniel Büsch. Ich spiele seit ich angefangen habe mit ihm Fußball und er ist ein herausragender Mittelfeldspieler, wenn er fit ist. Nebenbei ist er Motivator, Spaßvogel und natürlich unser Kabinen DJ, Er hat alles, was ein Spieler braucht.
Danke für das Interview Andreas.

ma

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