Traumtor im Ligapokal gegen Forsting-Pfaffing

Ostermünchens Deuschl trifft aus 55 Metern: „Der war genauso gewollt"

Sein Traumtor aus 55 Metern sorgte für die Entscheidung: Stefan Deuschl vom SV Ostermünchen.
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Sein Traumtor aus 55 Metern sorgte für die Entscheidung: Stefan Deuschl vom SV Ostermünchen.

Tuntenhausen - Stefan Deuschl wird beim Stand von 2:1 für seinen SV Ostermünchen gegen den SV Forsting-Pfaffing eingewechselt. Mit einem Traumtor aus 55 Metern sorgte der 26-Jährige für die Entscheidung. „Das war das schönste Tor meiner Karriere“, sagt der Ostermünchener.

Vergangene Woche empfing die zweite Mannschaft des SV Ostermünchen den SV Forsting-Pfaffing zum ersten Ligapokal-Spiel in der A-Klasse. Zunächst sah alles nach einem Sieg für den Gastgeber aus, denn bereits nach vier Minuten brachte Stephan Eisner den SVO mit 1:0 in Führung. Nur zehn Minute später war es erneut Eisner, der das Ergebnis ausbaute. Doch fünf Minuten vor der Pause verkürzte der Gast durch Markus Spötzl auf 1:2 und machte so das Spiel noch einmal spannend.

„Alle sind auf mich zugelaufen und haben mich über den Haufen gerannt“

Lange passierte im zweiten Durchgang nichts, doch dann wurde Stefan Deuschl eingewechselt. Der 26-Jährige erwies sich als Joker, denn er markierte mit einem Traumtor aus 55 Metern den 3:1-Entstand. „Ich habe in unserer Hälfte den Ball bekommen“, sagt Deuschl im Gespräch mit beinschuss.de. „Ich habe den Ball mit dem Oberschenkel angenommen, ihn einmal aufkommen lassen und dann einfach draufgehalten.“

Zwar sei der Keeper gegen den einmal aufkommenden Schuss noch mit den Fingerspitzen dran gewesen, doch am Ende hatte Marco Gnatzy keine Abwehrchance. „Danach sind alle auf mich zugelaufen und haben mich über den Haufen gerannt“, so Deuschl weiter.

„Der war genauso gewollt“

Der Treffer sei aber keineswegs glücklich gewesen, betont der Ostermünchner: „Der war genauso gewollt. Ich habe von der Bank aus gesehen, dass der Torwart immer weit vor dem Tor stand. Aus Spaß haben wir gesagt, dass man einfach schießen müsse. Ich habe es dann gemacht.“ Bei seinem Treffer stand der Keeper etwa 20 Meter vor seinem Kasten.

Leider ist das Traumtor nicht auf Video festgehalten worden. „Das hätte Potenzial zum „Bayern-Treffer des Monats“ gehabt“, sagt Deuschl lachend. „Bei den Herren ist mir so ein Treffer noch nie gelungen. Das war das vielleicht schönste Tor meiner Karriere."

ma

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