WSV Aschau - WSV Samerberg

WSV Samerberg holt drei Punkte im Derby gegen Aschau

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Der 38-jährige Keeper Langner hielt mit seinen Paraden die drei Punkte fest.

Aschau - Viele Derbys hat der WSV Samerberg leider nicht zu erwarten in der aktuellen Saison. Deswegen kann das Aufeinandertreffen mit dem WSV Aschau getrost als Derby bezeichnet werden. Die Vorfreude auf das Spiel in der „Bankerl“-Gemeinde war groß, nicht zuletzt weil der direkt am Fußballplatz stattfindende Aschauer Markt bei den Heimspielen de WSV immer für großen Zuschauerandrang sorgt.

Die SamerKicker sollten an diesem Sonntag eine Niederlagen-Serie (5 Spiele in Folge verloren die Samer zuletzt gegen Aschau) beenden und ein kampfbetontes Spiel mit 1:0 gewinnen.

Die rund 300 Zuschauer hatten gerade erst Platz genommen, als Samerbergs Top-Stürmer Manuel Pavlovic herrlich bedient wurde und nach toller Körpertäuschung humorlos und präzise mit links ins lange Eck zum 1:0 traf (5.). Anschließend versuchte das Team von Trainer Maurer, dessen Taktik umzusetzen und das Spiel den Gastgebern zu überlassen. Mit Erfolg, der WSV Aschau hatte in der Folge deutlich mehr Ballbesitz, ohne dabei zwingende Chancen zu kreieren. Samerberg konzentrierte sich aufs Kontern und kam zu kleineren Chancen, die aber allesamt nicht konzentriert genug zu Ende gespielt wurden.

Langner hält die Führung fest

In der 30. Minute hätte sich das dann auch fast gerächt, als nach einer Kopfballverlängerung ein Aschauer Spieler gut vier Meter vor dem Tor zum Kopfball ansetzte, der anschließende Reflex von Samerbergs Nummer Eins Nico Langner verhinderte den Ausgleich, nicht wenige Aschauer Fans sind da schon aufgesprungen um das Tor zu bejubeln. Wie Langner den gehalten hat, weiß er angeblich selbst nicht.

Kurz nach dieser Aktion scheiterte Pavlovic am ebenfalls starken Markus Auer, der einen strammen Schuss gerade noch über die Latte klären konnte. Bei einem Kopfballduell im Mittelfeld verletzte sich Kapitän Georg Riedl dann so sehr am Kopf dass er benommen ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Josef Bogenhauser ins Spiel. Mit der dünnen Führung ging es dann auch in die Pause.

Samerberg übersteht den zweiten Durchgang schadlos

Nach der Pause ein ähnliches Bild. Aschau macht das Spiel, Samerberg fährt Konter und trifft das Tor nicht. Simon Weyerer hatte in der 70. Minute das 2:0 auf dem Fuß, trifft aber nach toller Einzelleistung nur den Pfosten. Aschau warf nun alles nach vorn. Drei Mal musste Langner im Eins-gegen-eins den Ausgleich verhindern. Samerberg verteidigte zu dieser Zeit leidenschaftlich und wollte den Sieg vielleicht auch ein Stück mehr als Aschau den Ausgleich.

In der Nachspielzeit dann der nächste Zaubertrick von Langner, wieder fand der Ball nach einer Ecke einen Aschauer Kopf, wieder kam der Ball aufs Tor und wieder reißt Langner mit einem irren Reflex den rechten Arm hoch, doch diesmal ging der Ball nicht über die Latte, sondern prallte nach vorne ab, wo ein Aschauer Spieler erneut zum Kopfball ansetzte, diesmal aber genau in die Hände von Langner. Der anschließende Konter wurde, mal wieder, nicht sauber zu Ende gespielt. Schiedsrichter Hofbauer pfiff im Anschluss die Partie ab und die SamerKicker durften jubeln.

Durch den Sieg springt der WSV Samerberg von Platz Elf auf Vier in der abermals als Wundertüte zu bezeichnenden A-Klasse 2 und muss am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den TuS Prien II zeigen, dass der Aufwärtstrend bestand hat.

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Pressemitteilung WSV Samerberg

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