SVO-Sieg war wichtig und schmutzig

Manchmal sind Siege ungemein wichtig und manchmal sind Siege auch unheimlich schmutzig. Beim ersten Saisonsieg des SV Ostermünchen gegen den SC Rechtmehring traf gleich beides zu. Wichtig, weil nach zwei Remis und einer Niederlage einfach zu wenig auf dem Punktekonto stand und schmutzig, weil die Mannschaft von Attila Jambor gegen Rechmehring alles andere als tollen Fußball spielte, dafür aber effektiv war. Vor dem Spiel meinte SVO-Coach Jambor noch, falls es bei den drückenden Temperaturen nicht möglich sei, sich mit schön vorgetragenen Kombinationen Chancen zu erspielen, dann müsse halt so „eine dreckige Standard-Situation" zum Tor führen. Keine sieben Minuten waren gespielt, bis sich diese Vorhersage bewahrheiten sollte. Nach einem Foulspiel auf der linken Seite, ungefähr 20 Meter vorm Sechzehner-Eck, gab es einen Freistoß für die Heimelf. Mano Bonke schlug den Ball in Richtung langen Pfosten, das Leder flog durch sämtliche Beine die sich zu diesem Zeitpunkt im Strafraum befanden: So konnte Max Schiffel genüsslich den Fuß hinhalten und aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung treffen. Zwanzig Minuten später baute der SVO seine Führung aus. Diesmal war der Angriff dann doch eher gut herausgespielt: Nachdem der Ball im Mittelfeld auf die linke Seite gebracht wurde, war es Simon Ahammer, der zum Flankenball ansetzte und Wasti Kendlinger konnte diesen über die Torlinie drücken. Nach dem Seitenwechsel nahm das Tempo im Spiel nicht wirklich an Fahrt auf und die Partie plätscherte weitgehend vor sich hin. Erst in der 70. Minute wurde es spannend, als Schiedsrichter Sebastian Feil nach einem Zweikampf im Strafraum auf den Punkt zeigte – eine zweifelhafte Entscheidung. Matthias Vital ließ sich diese Chance allerdings nicht nehmen und verwandelte zum 2:1. Doch es blieb bei diesem Ergebnis und so freute sich Attila Jambor mit seiner jungen Mannschaft über den ersten Dreier der Saison. (bok)

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