Der A-Klassist lässt das Jahr Revue passieren

Rückblick mit dem TSV Petting: „Die finanzielle Lage ist nicht so dramatisch“

TSV Pettings Abteilungsleiter Luggi Strasser.
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Freut sich über die Rückkehr zahlreiche „verlorener“ Spieler: TSV Pettings Abteilungsleiter Luggi Strasser.

Petting - Die Fußballvereine aus der Region standen 2020 vor großen Herausforderungen. beinschuss.de hat beim A-Klassisten TSV Petting nachgefragt, wie der Verein auf das bisherige Jahr zurückblickt, wie sich die Corona-Pandemie auswirkt und welche Wünsche der Klub für 2021 hat.

Ein besonderes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf die Fußballvereine aus der Region aus und stellte diese vor große Herausforderungen. beinschuss.de blickt mit den Klubs aus der Region auf das vergangene Jahr zurück und fragte nach, wie sehr sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Verein bemerkbar machen und ob es trotzdem schöne Momente gab. Zudem blicken wir auf 2021 und die Klubs verraten, was sie sich für das kommende Jahr wünschen.

TSV Petting: „Wir würden uns natürlich noch so viele Aufstiege wie möglich wünschen“

Nun beantwortete Luggi Strasser, Abteilungsleiter des A-Klassisten TSV Petting, die Fragen von beinschuss.de:

Hallo Herr Strasser, 2020 neigt sich dem Ende entgegen. Wie lautet aus Sicht eures Vereins die Bilanz des doch sehr besonderen Jahres?
Luggi Strasser: Viele ausgefallene Spiele, Termine und Veranstaltungen, aber trotzdem positive Ereignisse wie die Rückkehr „verlorener Spieler“ und der gute Zusammenhalt im Verein.
Wie wirkt sich die lange Aussetzung des Trainings- und Spielbetriebs auf euer Vereinsleben, auch hinsichtlich möglicher Abmeldungen von Mitgliedern, aus?
Strasser: Im Erwachsenenbereich eher keine Auswirkungen, aber im Jugendbereich aber etliche verlorene Vereinsmitglieder.
Das Thema „Finanzen“ ist im Profibereich allgegenwärtig. In eurem Verein auch?
Strasser: Durch die Unterstützung unserer Sponsoren und der Gemeinde, den Verzicht oder das Aussetzen der Übungsleitergelder (teilweise einige Monate), ist die finanzielle Lage Gott sie dank nicht so „dramatisch“.
Gab es für euch als Verein in diesem Jahr schöne Momente? Wenn ja welche?
Strasser: Wie gesagt, die Rückkehr von Spielern in den Heimatverein (Maxi Steinmassl, Simon Singhammer und Daniel Stippel) und dass endlich wieder mehr Jugendspieler die in den Herrenbereich aufgestiegen sind. Das waren im Sommer insgesamt sechs Spieler. Zudem die Aufnahme einer 3. Herrenmannschaft in den Spielbetrieb.
Wie habt ihr im Verein den Re-Start im September erlebt?
Strasser: Niemand wusste so recht, wie es wird. Wir hatten bereits die dritte Vorbereitung über mehrere Wochen hinter uns. Es ist uns mit dem Trainerstab, Verein und auch Dank dem Engagement der Spieler gelungen, dass wir über diesen langen Zeitraum die Spannung hochhalten konnten, so dass wir gut starten konnten. Jeder wollte einfach nur Fußballspielen und sein Hobby leben. Wir blieben verschont von Corona-Fällen und Quarantänemaßnahmen, was sicherlich auch dem guten Hygienekonzept, der Disziplin eines jeden und natürlich auch viel Glück zu verdanken war.
Stehen im kommenden Jahr im Verein besondere Highlights oder Feste an, solange die Corona-Pandemie dies zulässt?
Strasser: Außer unserem großen und mittlerweile traditionellen Seefest ist momentan noch nichts geplant. Die Jahresabschlussfeier musste ja auch abgesagt werden, wir wollen diese unter einem anderen Namen jedoch baldmöglichst nachholen. Es ist wichtig in einem kleinen Dorfverein, dass der Zusammenhalt und die Bindung untereinander gepflegt und wieder gestärkt wird, vor allem nach so einem unvergesslichen Jahr wie 2020.
Welche sportliche Ziele habt ihr als Verein im Herren- und Jugendbereich für das kommenden Jahr?
Strasser: Alle Bereiche, Jugend wie Erwachsene, sportlich weiterentwickeln und ein noch engeres Zusammenwachsen der Jugend mit den Erwachsenen. Wir würden uns natürlich noch so viele Aufstiege wie möglich wünschen.
Zum Abschluss: Welche Wünsche habt ihr aus Sicht des Vereins für das Jahr 2021?
Strasser: Das alle im Verein und auch sonst überall, gesund und fit bleiben, und wir alle diese verflixte Pandemie endlich besiegen. Das wäre nämlich unser „größter“ Sieg.
Herr Strasser, vielen Dank für das Interview.

ma

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