Vorbericht: 1860 Rosenheim - SV Erlbach

Gigantenderby im Jahnstadion - 1860 empfängt Erlbach

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Im Hinspiel behielt 1860 (rot) gegen Erlbach (weiß) knapp die Oberhand
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Rosenheim - Es sind die zwei Teams der Stunde. Insgesamt 18 Punkte sammelten der TSV 1860 Rosenheim und der SV Erlbach an den vergangenen drei Spieltagen. Beide Teams haben ein klares Ziel. Und jetzt treffen sie im direkten Duell aufeinander.

Am Samstag ist im Rosenheimer Jahnstadion die große Bühne bereitet. Zum 28. Spieltag der Bayernliga Süd kommt es zum Duell der Frühjahrsgiganten.

Anpfiff ist um 14 Uhr, Gesprächsstoff bietet das Inn/Salzach-Derby aber schon vorab. Denn das Aufeinandertreffen zwischen TSV und SV könnte zu keinem günstigeren Zeitpunkt kommen.

Mit Siegen über Schwabmünchen, Landsberg und Wolfratshausen hat sich 1860 eindrucksvoll im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz zurückgemeldet. Den belegt nach dem Rückzug des SV Pullach der SV Heimstetten, der allerdings nur vor den Innstädter steht, da er den direkten Vergleich im Hinspiel für sich entschieden hat.

Zuversicht bei den Hausherren

Im Lager der Roten strotz man also nur so vor Selbstvertrauen. Dennoch geht man mit der nötigen Ernsthaftigkeit ins Spiel gegen die Holzland-Elf. "Uns erwartet da eine außergewöhnlich schwere Aufgabe, die wir aber mit dem vorhandenen Selbstbewusstsein durchaus meistern können", so der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck.

Auch in Erlbach ist man sich der Schwere der Aufgabe bewusst. "1860 ist natürlich der Favorit in diesem Spiel. Aber wir haben nicht nur im Hinspiel (2:0 für Rosenheim) gezeigt, dass wir mit Gegnern diesen Kalibers mithalten können. Wenn wir unsere Leistung am Samstag abrufen, können wir auch in Rosenheim punkten", gibt sich SV-Coach Robert Berg im Gespräch mit Beinschuss zuversichtlich.

Dazu hat der 40-Jährige auch allen Grund. Denn der SV Erlbach ist richtig gut drauf. Mit Siegen über Pipinsried, Dachau und Sonthofen hat sich die Mannschaft von Robert Berg auf einen Nichtabstiegsplatz vorgearbeitet, das wäre vor wenigen Wochen noch undenkbar gewesen.

"Wir müssen nachlegen"

Ausruhen will man sich im Holzland auf diesen Erfolgen aber nicht. "Der Abstand nach unten ist winzig. Deswegen müssen wir in den drei Spielen gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel (1860, Heimstetten, Pullach) nachlegen, um in den letzten Wochen, wenn es gegen die direkten Konkurrenten geht, nicht unter zu großem Druck zu stehen", ergänzte Berg.

Demnach wird Erlbach auch am Samstag versuchen, spielerisch mit den Hausherren zu konkurrieren. Damit verspricht das Inn/Salzach-Derby nicht nur aus tabellarischer Sicht einen echten Leckerbissen. Auch sportlich werden die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen.

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