Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wieder klappte es nicht mit einem Sieg

Ausgleich kurz vor Schluss: Wasserburger Löwen punkten in Ingolstadt

Albert Schaberl und der TSV 1880 Wasserburg treffen in der Toto-Pokal-Quali auf den SV Bruckmühl.
+
Albert Schaberl erzielte das zwischenzeitliche 1:1.

Der TSV 1880 Wasserburg war vor der Partie beim FC Ingolstadt 04 II mittlerweile seit zehn Spielen sieglos, auswärts bei der Zweitligareserve hätte es fast wieder mit einem Dreier geklappt. Doch der FCI traf kurz vor Schluss zum Ausgleich, am Ende trennte man sich 2:2-Unentschieden.

Ingolstadt - Vor dem Gastspiel in Ingolstadt hätten die Fußballer des TSV 1880 Wasserburg eine Punkteteilung sofort unterschrieben. Auch als die Zweitligareserve des FCI die erste Hälfte komplett dominierte und mit 1:0 in Führung lag, wäre jeder Löwe mit einem Punkt zufrieden gewesen. Nachdem die Mannschaft von Trainer Niki Wiedmann allerdings das Spiel gedreht hatte und bis zur 88. Minute 2:1 führte, war man im Wasserburger Lager über das 2:2-Unentschieden zunächst natürlich enttäuscht. In der unmittelbaren Besprechung nach dem Spiel auf dem Platz betonte Wiedmann aber, dass seine Spieler nach vorne schauen sollen, denn in Ingolstadt muss erst gepunktet werden.

Der Wasserburger Patient lebt also noch – oder je nach Sichtweise: wieder. Die Reanimationsmaßnahmen wie etwa das Comeback von Michael Kokocinski oder die Nachverpflichtung von Robert Köhler, der sein Debüt gab, zeigen langsam Wirkung. Nach zehn Spielen ohne Sieg ist eine Entlassung aus der Intensivstation zwar noch nicht möglich, aber – im übertragenen Sinn – stabilisiert sich der Herzschlag. „Eine tote Mannschaft spielt in der zweiten Halbzeit nicht so,“ diagnostizierte auch Ingolstadts Ludwig Räuber.

Senger trifft kurz vor Schluss zum Ausgleich

Derweil musste den zahlreichen Wasserburger Fans, die ihre Mannschaft nach Ingolstadt begleiteten, in den ersten 45 Minuten aber angst und bange werden, denn der FC Ingolstadt II spielte sehr guten Fußball. Die jungen Schanzer waren ballsicher und kombinierten gefällig. Trotz der Feldüberlegenheit brauchten die Hausherren allerdings einen Foulelfmeter, um den Abwehrriegel zu knacken. In einem Gestocher an der Strafraumgrenze traf Lucas Knauer seinen Gegenspieler und Schiedsrichter Felix Grund zeigte auf den Punkt. Mario Götzendorfer verwandelte sicher (39.).

Mit der Hereinnahme von Bruno Ferreira Goncalves revitalisierte Trainer Niki Wiedmann seine Elf. Ferreira Goncalves machte nach überstandener Muskelverletzung mächtig Betrieb auf dem rechten Flügel und auch seine Mitspieler kamen besser in die Partie. Plötzlich hatten die Gäste mehr Ballbesitzphasen und kamen durch Albert Schaberl in der 55. Minute zum Ausgleich. Schaberl köpfte am langen Pfosten völlig ungedeckt eine Hereingabe von Ferreira Goncalves in die Maschen. Als in der 78. Minute der eingewechselte Maxi Höhensteiger einem Flachschuss von Hannes Lindner die entscheidende Richtungsänderung verpasste, war das Spiel gedreht und ganz Wasserburg hoffte auf den Dreier. Nachdem Torhüter Dominic Zmugg in der 86. Minute einen Kopfball an die Latte lenken konnte, schien es, als ob die Innstädter die Schlussphase unbeschadet überstehen könnten, aber dann kam die 88. Minute: Michael Senger zog von links in die Mitte und sein Schuss wurde unhaltbar für Zmugg abgefälscht.

So traten die Löwen am Ende nur mit einem Punkt die Heimfahrt an. Wenn die Mannschaft aber so weiterarbeitet, wird der Heilungsverlauf fortschreiten.

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg (jah)

Kommentare