Jahn Regensburg II - SV Kirchanschöring

Kirchanschöring nimmt drei Punkte aus Regensburg mit nach Hause

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Regensburg - Das Trainingsgelände am Kaulbachweg in Regensburg ist derzeit eine riesige Baustelle. Da im kleinen Stadion erst in den kommenden Wochen ein neuer Rollrasen verlegt wird, mussten die Gelb-Schwarzen des SV Kirchanschöring gegen die Kaderschmiede des SSV Jahn II auf Platz drei kicken, für die 30 Zuschauer weniger lukrativ, die Fußballer hingegen konnten beim 1:3 (0:1) auf einem wahren Teppich spielen.

Der Jahn von Beginn an druckvoll, mit hohem Pressing, die Gelb-Schwarzen damit eher in der Defensive. So klärte der wieder genesene Stefan Schönberger mehrmals, in der dritten Minute kam Nicolas Wähling über links im Gegenzug sah Florian Hofmann, dass Torwart Julio Peutler zu weit vor seinem Kasten stand, doch „Hofes“ Heber ging knapp am linken Toreck vorbei. Schönberger klärte gegen Veron Dobruna (5. Minute), ein munterer Beginn. Die Jahn-Schmiede zog rund um den SVK-Strafraum ein Pressing auf, im Abschluss aber fehlte meist der letzte Pass, da waren die Schützlinge von Yavuz Ak zu ungenau. Knapp war es in der 16. Minute, als Kapitän Pavel Panafidin von rechts kommend haarscharf am linken SVK-Pfosten vorbeischoss, wäre Schönberger machtlos gewesen.

Deiter trifft zur Führung

Der SVK konzentrierte sich auf schnelle Gegenstöße oder Standards. So hatte Lukas Pöllner mit einem Kopfball nach einer Hofmann-Ecke Pech, als die Kugel knapp über den Querbalken segelte (17.), Maximilian Probst fand in Torwart Peutler seinen Meister (19.) und dann ging die Elf von Michael Kostner in Führung: Wieder Eckball, wieder Hofmann, am vorderen Fünfereck stand Albert Deiter und köpfte die Kugel ins lange Eck zum 0:1 (23.). Die nächste dicke Chance bot sich wieder Deiter, der von rechts zwei Jahn-Spieler stehenließ, sein Abschluss war aber für Keeper Peutler kein Problem (29.). In der 35. Minute hätte es hingegen im SVK-Kasten klingeln müssen, Dobrun vergab völlig frei und ohne Bedrängnis frei vor Schönberger und schlug die Kugel über den Querbalken. Auf der Gegenseite kam Manuel Omelanowsky über die rechte Seite, passte auf Deiter, doch die Regensburger konnten in höchster Not zur Ecke klären (37.).

Entscheidung erst im zweiten Durchgang

In der 47. Minute ein weiterer SVK-Konter, Hofmann bedient Probst, der umkurvt Torwart Peutler, wird dann aber zu weit abgedrängt und verfehlt den Kasten. Der eingewechselte Maximilian Streibl hätte zwei Minuten später nach einer Hereingabe von rechts durch Omelanowsky die SVK-Führung ausbauen können, verzog aber (48.). Der Jahn wieder mit Powerplay, aber immer wieder warfen sich die SVK-Spieler in die Bälle. In der 52. Minute nahm Manuel Jung einen Abpraller volley, doch diesmal klärten die Regensburger mit vereinten Kräften zur Ecke. Für den nächsten Aufreger sorgte Omelanowsky, der nach einem Streibl-Pass von links die Kugel nicht versenken konnte (58.). Für Haareraufen sorgte beim SVK Anhang Streibl, der nach einem Eckball von rechts (63.) neben die Kiste köpfte und mit einem Schuss (64.), als er nach Deiter Vorlage drüber schoss. Der Ausgleich fiel nach einem Angriff über rechts (65.), Cihangir Özlokman konnte am hinteren Fünfereck zum 1:1 einköpfen.

Das 2:1 für den SVK konnte Jung erzielen, zuerst tankte sich am Sechzehner durch, legte kurz zurück auf „Manu“ und der vollstreckte volley links unten. Den Deckel drauf machte mit dem 3:1 Deiter, Streibl bediente von links kommend Deiter, der lässt einen Mann mit einem Haken stehen und schoss die Kugel links oben ins Eck.

Am kommenden Samstag trifft der SVK im Heimspiel um 16 Uhr auf den TSV Landsberg.

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Pressemitteilung SV Kirchanschöring (Michael Wengler)

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