Kirchanschörings Coach ist "Trainer des Jahres"

Kostner: "Der Konkurrenzkampf innerhalb des Teams soll erhöht werden"

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Michael Kostner (2. v. r.) ist "Trainer des Jahres" 2018.
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Kirchanschöring - Der Trainer des Bayernligisten SV Kirchanschöring, Michael Kostner, wurde auf fupa.net zum Trainer des Jahres 2018 gewählt. In einem Interview stellte er nun noch einmal das Saisonziel klar und sprach über den Klassenerhalt in der vergangenen Saison.

Das Amateurfußballportal fupa.net veranstaltete in diesem Winter in jeder Liga eine Wahl zum "Trainer des Jahres" 2018. Michael Kostner vom SV Kirchanschöring wurde dabei in der Bayernliga Süd auf den ersten Platz gewählt. Nach der Aufholjagd in der vergangenen Saison, verbunden mit dem Klassenerhalt in der Relegation, sowie einem überzeugenden achten Platz in der laufenden Spielzeit scheint die Auszeichnung nur die logische Folge zu sein. Im Interview mit fupa blickt er nochmal auf das vergangene Fußballjahr zurück.

Kart rette Kirchanschöring in die Relegation

Seinen Start beim SV Kirchanschöring im Frühjahr 2018 beschrieb der 49-Jährige als äußerst schwierig: "Als ich zum SV kam, waren die Umstände im ersten Moment erschreckend. Das Team hatte zu Beginn der Rückrunde einen sehr großen Fitnessrückstand. Zudem waren einige Spieler untereinander zerstritten." Nur wenige Monate blieben ihm, um den Club wieder zu einer Mannschaft zu formen und die Klasse zu halten. Am letzten Spieltag in Wolfratshausen war es dann Özgür Kart, der den SVK mit seinem Last-Minute-Treffer in die Relegation rettete, der Ausgang ist bekannt.

Kader wurde ausgedünnt

Vor der Saison wurde beim SVK erneut das Saisonziel "Klassenerhalt" ausgerufen, diesmal soll die Relegation aber um jeden Preis verhindert werden. Derzeit stehen die Gelb-schwarzen auf dem achten Tabellenplatz, haben aber nur vier Punkte Vorsprung auf einen Relegationsplatz. Um das Ziel zu erreichen, wurde der Kader nun im Winter drastisch ausgedünnt: "Wir wollen mehr Qualität anstatt Quantität in die Mannschaft bringen, weshalb auch einige Spieler das Team verlassen haben. Somit soll auch der Konkurrenzkampf innerhalb des Teams erhöht werden", so Kostner gegenüber fupa.net.

Kooperation mit Wacker Burghausen

Außerdem wurde eine Kooperation mit dem SV Wacker Burghausen gestartet. Dabei sollen junge Spieler des Regionalligisten an den SVK ausgeliehen werden, um ihnen mehr Spielzeit zu garantieren. Zum Beispiel wurde in der laufenden Saison Daniel Muteba an den Bayernligisten verliehen. "Somit entsteht für uns, als auch für Wacker Burghausen, eine Win-Win-Situation, von der beide Vereine profitieren", so Kostner.

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dg

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