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Drei Teams aus der Region nehmen teil

Zum Auftakt der Bayernliga: Prominente Absteiger und bekannte Neuzugänge

Trotz des Abstiegs weiter Trainer in Rosenheim: Florian Heller.
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Trotz des Abstiegs weiter Trainer in Rosenheim: Florian Heller.

Mit gleich drei namhaften Regionalliga-Absteigern und nur zwei Aufsteigern startet die Bayernliga Süd am heutigen Freitag mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem TSV Kottern und dem FC Memmingen in die neue Spielzeit.

Kottern - Insgesamt sind 18 Mannschaften im Feld, der Meister steigt direkt in die Regionalliga auf, der Vize geht in die Relegation. Am Tabellenende gibt es nur einen Direktabsteiger, aber drei oder vier Relegationsplätze, je nachdem wie der Tabellen-14. Im Vergleich zum 14. der Bayernliga Nord abschneidet.

Drei Absteiger in Süd-Staffel

Die Absteiger FC Memmingen, SV Schalding-Heining und TSV 1860 Rosenheim wollen natürlich über kurz oder lang zurück ins bayerische Oberhaus, wollen dabei aber nichts übers Knie brechen. Für die beiden Aufsteiger SV Erlbach und TZSV Nördlingen geht es ausschließlich um den Klassenerhalt. Nicht mehr dabei ist Vorjahresvize SV Donaustauf, der in die Bayernliga Nord gewechselt ist und auch der SSV Jahn Regensburg II, der die letzte Saison im Mai als Vierter beendet hat, spielt jetzt in der Nord-Gruppe. Eine ähnlich gute Rolle wie in der Vorsaison will auch der SV Kirchanschöring wieder spielen, mit Thomas Leberfinger (32) vom TSV Buchbach hat sich die Elf von Trainer Mario Demmelbauer einen gestandenen Abwehrspieler geholt, der auch als Co-Trainer fungieren wird. Kurz vor Saisonstart konnte mit dem SV Wacker Burghausen noch die einjährige Leihe von Angreifer David Miladinovic (19) eingefädelt werden, der in der vergangenen Saison 15 Treffer für den Landesligisten SV Neresheim erzielt hat.

Prominentester Neuzugang ist natürlich Sascha Mölders, der 37-jährige Ex-Löwe agiert als Spielertrainer beim TSV Landsberg und soll zusammen mit Trainer Michael Hutter die Lechstädter möglichst weit nach oben führen. Einen echten Knipser hat sich auch der VfB Hallbergmoos mit dem 26-jährigen James Joseph geangelt, der von den Seychellen zurückkommt und vor einigen Jahren beim SE Freising für Furore gesorgt hat. Fast-Absteiger TSV 1865 Dachau setzt auf die Treffsicherheit von Sebastiano Nappo (26), der aus Heimstetten gekommen ist, einen echten Coup hat auch der FC Deisenhofen mit dem Ex-Löwen Nico Karger (29) gelandet, der offensive Außenbahnspieler lässt nach dem Aufstieg mit dem SV Elversberg seine Karriere bei seinen Freunden in Deisenhofen ausklingen.

Vier neue Trainer in der Liga

Bei den Wechselaktivitäten liegen die Absteiger FC Memmingen und der SV Schalding-Heining im oberen Bereich, extrem viele Veränderungen hat es auch bei Vorjahresaufsteiger VfB Hallbergmoos, beim TSV Landsberg und bei der immer ambitionierten Truppe von Türkspor Augsburg gegeben. Auf den Trainerbänken gibt es hingegen nur vier neue Gesichter. Entgegen der Gepflogenheiten setzen die Absteiger Schalding-Heining und 1860 Rosenheim weiterhin auf ihre Trainer Stefan Köck und Florian Heller, dagegen hat beim FC Memmingen Rückkehrer Stephan Baierl (45) das Amt von Feuerwehrmann Thomas Reinhardt übernommen.

Etwas ungewöhnlich ist, dass der TSV Nördlingen Aufstiegstrainer Daniel Kerscher mit unbekanntem Ziel hat zeihen lassen, an seiner Stelle hat jetzt U19-Trainer Karl Schreitmüller (51) das Sagen. Erfolgscoach Andreas Pummer (40) hat sich frühzeitig für den FC Deisenhofen und gegen die Weiterbeschäftigung beim klassenhöheren FC Pipinsried entschieden, nachdem klar war, dass Hannes Sigurdsson den Verein verlässt und zum SV Wacker Burghausen wechselt – zwischenzeitlich hatte sich ja da eigentlich ein Trainertausch zwischen Deisenhofen und Pipinsried angebahnt, letztlich hat sich Sigurdsson dann aber für Wacker entschieden, weil ihm die Vertragsbedingungen in Pipinsried nicht zugesagt haben. Beim TSV 1865 Dachau ist Alexander Weiser (33) vom Co- zum Cheftrainer aufgestiegen, nachdem Abteilungsleiter Marcel Richter die Dachauer in der Relegation zum Klassenerhalt geführt hat.   

Die Wechsel der Teams aus der Region im Überblick

  • SV Erlbach: Zu: Tobias Hofbauer (SV Schalding-Heining), Thomas Breu, Simon Hefter, Andreas Bobenstetter (alle FC Töging), Leonhard Thiel (TSV Kastl), Benjamin Schlettwagner (ASCK Simbach), Sebastian Baier, Stefan Loher (beide TuS Pfarrkichen);
    Ab: David Lobendank (SV Kirchanschöring), Klaus Malec (SSV Eggenfelden), Johannes Grösslinger (FC Töging), Marc Abel (TuS Engelsberg), Simon Salzinger (DJK-SV Pleiskirchen), Leon Schwarzmeier (SV Aschau), Maximilian Habereder (TuS Pfarrkirchen), Emanuel Spielbauer (Karriereende); Trainer: Lukas Lechner (Spielertrainer wie bisher);
    Ziel: Klassenerhalt.
  • SV Kirchanschöring: Zu: Thomas Leberfinger (TSV Buchbach), David Miladinovic (SV Wacker Burghausen, Leihe), Christoph Wengler (Union Ostermiething/Österreich), David Lobendank (SV Erlbach), Dominik Auerhammer (TSV 1860 München U19);
    Ab: Lukas Pöllner (TSV Teisendorf), Yasin Gürcan (USK Anif), Florian Krammer, Maximilian Vogl (beide ohne Ziel); Trainer: Mario Demmelbauer (wie bisher);
    Ziel: Vorjahresleistung bestätigen, einstelliger Tabellenplatz.
  • TSV 1860 Rosenheim: Zu: Michele Cosentino (SV Bruckmühl), Kai Polotzek (SV 09 Arnstadt), Bojan Tanev (TSV Gilching-Argelsried), Dávid Daroczi (FC Mauerwerk), Andrew Addo (SSV Reutlingen 05 U19), Lennard Schweder, Lucas Gratt (beide TSV 1860 Rosenheim U19);
    Ab: Sam Zander (SV Heimstetten), Linor Shabani (Türkgücü München), Julien Richter (Union Ostermiething), Dominik Bacher (SV Pullach), Thomas Steinherr (SB Chiemgau Traunstein), Nico Schiedermeier (SV Austria Salzburg), Joey Brenner (TSV 1860 München II), Armin Majanovic, Lucas Stegemann, Stephan Mensah, Alin Goia, Moritz Hutt (alle ohne Ziel); Trainer: Florian Heller (wie bisher);
    Ziel: oben mitspielen.

MB

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