1. FC Sonthofen - SV Kirchanschöring 0:0

Anschöring kann jetzt auch "Allgäu"

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Imposante Kulisse im Allgäu - diesmal tritt der SVK die Heimreise erstmals mit einem Zähler an!

Sonthofen - Im Allgäu soll es schön sein - zwar nicht so schön, wie im Chiemgau oder im Rupertiwinkel, aber immerhin. Genießen konnte der SV Kirchanschöring den Südwesten des Freistaats nie, weil es dort keine Punkte zu holen gab. Das änderte sich diesmal:

Auf dem kleinen Kunstrasenplatz des FC Sonthofen entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel beider Mannschaften. Schon kurz nach dem Anstoß eine gefährliche Situation vor dem SVK-Kasten, doch Lukas Hoyer war auf dem Posten.

In der vierten Minute war es Yunus Karayün, der für Gefahr vor der Kiste der Heimelf sorgte. Der 1. FCS hatte nach einem Kopfball nach rund 15 Minuten durch Adrian Zuka eine gute Chance, kurz darauf war es ein Zusammenspiel von Maximilian Bär und Mori Taijiro, das für Lu Hoyer hätte gefährlich werden können.

Service:

In der 23. Minute schoss Adrian Zuka knapp links am SVK-Kasten vorbei, drei Minuten später war Hoyer erneut auf dem Posten. In der 33. Minute klärte Thaddäus Jell für die Gäste, während im Gegenzug Manuel Omelanowsky mit einem frechen Heber von der Mittellinie fast David Stemmer im Tor der Allgäuer in Bedrängnis brachte. Nur eine Minute später war es wieder Omelanowsky, der an Stemmer scheiterte. Dagegen rettete Hoyer das 0:0 in die Pause, als er gegen Taijiro auf dem Posten war (42.).

1.FC Sonthofen – SV Kirchanschöring

Der Ball im Tor - aber kein Treffer

In Halbzeit zwei hatte die Elf von Patrick Mölzl die brisanteren Möglichkeiten und hätte damit durchaus als Sieger vom Platz gehen können. Zunächst scheiterte Yunus Karayün mit einem Freistoß an Torwart Stemmer (50.), acht Minuten später knallte Tobias Schild das Leder nur knapp drüber. Nach Ecke von Karayün köpfte Martin Söll das Leder übers Tor (62.) und zwei Minuten später jubelte der SVK-Tross schon:

Nach einem Freistoß von Yasin Gürcan erzielte Söll das 1:0, doch der Schiedsrichter sah, für den SVK-Tross unbegreiflich, einen anderen SVK-Spieler im Abseits. Ein klares Tor, wie hinterher das Video bestätigte, wurde da der Mölzl-Elf aberkannt. Die nächste dicke Gelegenheit hatte Schild in der 76. Minute, doch Goalie Stemmer war auf dem Posten.

Bernd Eimannsberger (84.) war noch am 1:0 dran und mit dem Schlusspfiff eilte Schild auf Keeper Stemmer zu, der damit den SVK-Siegtreffer hätte erzielen können. Mit dem torlosen 0:0 waren am Ende beide Trainer „zufrieden“ und die Gelb-Schwarzen haben bewiesen, dass sie in Sonthofen auch einen Punkt mitnehmen können.

Michael Wengler

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