Neues aus dem SVK-Trainingslager II

SVK-Training an der Adria: Unmögliches wird selbst erledigt!

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Man könnte meinen, der gute alte MacGyver muss ein Gelb-Schwarzer sein - jedenfalls standen ihm die Kirchanschöringer Kicker in nichts nach: Sie bauten sich ihr tragbares Tor kurzerhand selbst - und transportierten es bis Italien!

Jesolo - Zeit für unseren zweiten Teil des Einblicks in das Trainingslager des Bayernligisten SV Kirchanschöring. Einen Blick auf die Ankunft und die ersten Eindrücke hatten wir ja bereits geworfen. Eins scheint sich nicht geändert zu haben - die Laune des gelb-schwarzen Trainings-Trosses ist immer noch prächtig. Beste Voraussetzungen um sich auf einen gelungenen Punktspielauftakt im Frühjahr vorzubereiten.

Am vergangenen Mittwoch, dem zweiten Tag des SVK-Trainingslagers im italienischen Jesolo, war den Bayernliga-Fußballern das Wetterglück besonders hold: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 17 Grad sorgten für eine gute Stimmung bei den Gelb-Schwarzen.

Doch auch wenn es gerade vormittags öfters einmal wintertypisch eher diesig war, tat das dem guten Eindruck, den dieser gemeinsam verbrachte Trainingsaufenthalt hinterließ, keinen Abbruch. Insgesamt lässt sich das hier gut an - den Anschöringer Kickern gefällt es, sich im Adria-Ambiente für die restliche Bayernligarunde in Schuss zu bringen.

Bei Sonne und Nebel - harte Einheiten und gesellige Abende

Auch der Teambuilding-Aspekt kommt nicht zu kurz: Beim Abendessen erinnerten sich die Spieler an die vergangenen Jahre und die vielen Highlights, samt so manchem vertrackt lästigen Gegenspieler, der die eine oder andere SVK-Größe immer wieder "alt aussehen" ließ. Strahlende Spieler-Augen erzählten da die "alten Geschichten":

Vom 4:1 Sieg und dadurch der Eroberung der Tabellenspitze in der Landesliga beim FC Töging in der Aufstiegssaison 2014/15 zum Beispiel - oder dem anschließenden Spitzenspiel gegen Hallbergmoos, das vor über 2000(!) Zuschauern mit 0:1 verloren wurde. Die Jungs von Patrick Mölzl und Co-Trainer Dominik Hausner, längst eine gewachsene Einheit, können heute gemeinsam über manche Ein- und Auswechslung oder andere Anekdoten von damals lachen.

Trainingslager K'anschöring

Die Wegstrecke vom Hotel Trento zum Trainingsplatz nutzten die Spieler als Aufwärmprogramm. Die erste Trainingseinheit begann um 10:00 Uhr. Nach der Mittagspause mit streng getaktetem Zeitplan samt Massagen durch Physio Christopher Folwaczny standen nach der Einheit am Nachmittag Kartenrunden an - zumindest von Skat bis Schafkopf sieht es beim SVK fast aus, wie bei Profi-Fußballern.

Trainingslager - Es gibt immer was zu tun!

Unglaubliches am Rande: Am Trainingsplatz der Anschöringer stand bis zur Ankunft übrigens kein bewegliches Tor. Kein Problem für die Kirchanschöringer - kurzerhand wurde aus der Not eine Tugend gemacht und der Mangel behoben: Den benötigten Kasten bauten die SVK'ler schon daheim selbst aus Holz! Per Anhänger wurde das Tor anschießend nach Italien transportiert - und Torwart-Trainer Georg Bobenstetter forderte scherzhaft und bis dato vergeblich eine "First-Weihe".

Laut Trainer Mölzl sind mehrere Mann nötig, um das Tor zu "verschieben" - aber der Kasten sei "stabiler, als alle gedacht hätten". Somit stand dem erwünschten Verlauf der Übungen nichts mehr im Wege. Beim Vormittags-Training am Freitag herrschte dann wieder Nebel - doch das bremste den Elan der Bayernliga-Spieler kaum.

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Michael Wengler

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