SV Pullach - SV Kirchanschöring 5:2

SVK muss klare Führung aus der Hand geben

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Letzte Woche den Tabellenführer noch gestürzt, am Samstagnachmittag drehte der Zweite Pullach die Partie noch gegen den SVK.

Pullach - Für die Mannschaft von Dominik Hausner ging es am 30. Spieltag nach Pullach. Der heimische SV hat weiter noch Ambitionen auf die Meisterschaft - dennoch schien Anschöring dem klaren Favoriten ein Bein stellen zu können:

„Das war heute Werbung für den Bayernliga-Fußball“ waren sich nach der Begegnung des SV Pullach gegen die Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring beide Trainer einig. 5:2 (1:2) siegten die Raben vor nur 65 Zuschauern im Süden Münchens und davon drückten schon gut 20 dem SVK die Daumen.

Frank Schmöller und Dominik Hausner sahen eine frühe Gästeführung. Schon in der vierten Minute bediente Yasin Gürcan in der Mitte Manuel Omelanowsky und der netzte zum 1:0 für den SVK ein. Bevor der Tabellenzweite überhaupt einmal vors SVK-Tor kam, stand es schon 0:2 für die Gäste vom Waginger See. Diesmal bediente Omelanowsky Bernd Eimannsberger (7.).

Bis zur Pause sahen die Zuschauer eine spielbestimmende Mannschaft – den SV Kirchanschöring. Der mit teilweise feinsten Ball-Stafetten wohl eines seiner besten Bayernliga-Spiele überhaupt auf den Rasen zauberte. Trotz oder obwohl die Hausherren spielerisch eine Top-Leistung abriefen.

Dann wird der SVK bestraft

Hätte Manuel Jung nach 17. Minuten nicht nur die Querlatte getroffen, wer weiß, wie das Spiel am Ende ausgegangen wäre. Dann kam kurz vor der Pause der SV Pullach zurück ins Spiel. Mann des Tages bei den Hausherren war Tim Sulmer. Der beförderte in der 45. Minute einen Eckball von links ans hintere Eck des Fünfmeter-Raumes, dort stieg Besart Murtezi hoch und köpfte das Leder unhaltbar ins Kreuzeck.

Gleich nach dem Wechsel zunächst der SVK, doch das 3:1 wollte nicht fallen. Dagegen fiel der Ausgleich (48.): Diesmal machte es Sulmer selbst, der mit einem Freistoß das Leder zum 2:2 im Netz versenkte. Der SVK blieb dennoch im Spiel, die nächste Chance hatte Max Sturm (57.). Doch die Tore fielen auf der Gegenseite. Wieder Ecke von Sulmer, diesmal stand Niklas Mooshofer goldrichtig und erzielte erstmals die Führung für das Spitzenteam vom SV Pullach an diesem Tage.

Jung wieder nur an das Aluminium

Als in der 71. Minute Thaddy Jell bei den Gelb-Schwarzen mit der Ampelkarte vom Platz musste, ahnten die mitgereisten SVK-Fans schlimmes, doch der SVK wurde wieder stärker. In der 74. Minute ging ein Schuss von Yunus Karayün ans Außennetz, als Karayün - schon vorbei an Torwart Carsten Altstadt - es aus spitzem Winkel versuchte. Eine Minute später traf Jung erneut nur die Unterkante der Querlatte.

Der SVK näher dran am Ausgleich, als Pullach an einem weiteren Tor. Doch in der 84. war es Tim Sulmer, der wieder mit einem Freistoß zum 4:2 einnetzte. Das 5:2 in der 89. Minute entstand nach einem Konter und wieder war es Sulmer vorbehalten, das Leder über die Linie zu schieben.

Ein klasse Bayernliga-Match, der SVK mit vier Standard-Gegentoren, ohne ein Tor aus dem Spiel zu kassieren, da kann man beim Tabellenzweiten, der immerhin unbedingt noch Meister werden will, trotz der Niederlage erhobenen Hauptes die Heimfahrt antreten. Allerdings nervten SVK-Coach Hausner vor allem die Standards, weil er das vor der Partie „explizit“ angesprochen hatte.

Wengler

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