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Obermeier brach sich das Schlüsselbein

Erlbachs Coach Lechner nach Remis gegen Dachau: „Hätte gerne mehr als ein 0:0 gehabt“

Der SV Erlbach holte im Heimspiel gegen Dachau einen Punkt.
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Der SV Erlbach holte im Heimspiel gegen Dachau einen Punkt.

0:0-Unentschieden endete auch das zweite Heimspiel des SV Erlbach in der noch frischen Bayernliga-Saison. Gegen den TSV 1865 Dachau trennte man sich, wie schon in der Vorwoche gegen den TSV 1860 München II, torlos.

Erlbach - Dabei zeigte das Team von Spielertrainer Lukas Lechner erneut, dass man als Aufsteiger in der neuen Liga mithalten kann. Gegen Dachau, in der letzten Saison als Relegant dem Abstieg gerade noch entronnen, war man über weite Strecken mindestens gleichwertig und hatte in der zweiten Spielhälfte ein Chancenplus. Gelegenheiten zum Sieg gab es aber für auch für die Gäste, sodass beide Trainer nach dem Spiel von einer gerechten Punkteteilung sprachen.

SVE-Coach Lechner: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden“

Die erste Großchance hatte der TSV schon nach wenigen Sekunden, Marcel Kosuch wurde freigespielt und setzte alleine vor Keeper Welder de Souza Lima denn Ball neben den Pfosten (1.). Erste Erlbacher Möglichkeiten hatten Maximilian Sammereier (22.) nach einer Ecke und Levin Ramstetter mit einem Kopfball an den Außenpfosten (23.).

Das aktivere Team blieb aber Dachau, wo man in der 25. Minute mit Schiedsrichter Leonhard Burghartswieser (Drachselried) haderte. Der Unparteiische verwehrte nach einer Berührung im Strafraum den Gästen einen Elfmeter, den man durchaus auch hätte geben können (25.). Nun war wieder der SVE am Zug, Stürmer Thomas Breu versuchte es mit einem Lupfer, nachdem er gesehen hatte, dass Dachau-Torhüter Marco Jakob etwas zu weit vor seinem Kasten stand. Jakob konnte mit letzter Kraft klären (27.).

Torlos ging es in die Pause und es war der TSV 1865 Dachau, der die bessere Mannschaft stellte. Das sah auch Erlbach Coach Lechner so: „In der ersten Halbzeit haben wir den Zuschauern nicht das geboten, was wir uns vorgenommen hatten, mit der zweiten Halbzeit bin ich aber zufrieden“.

Erlbach hatte zum Ende der Partie seine beste Phase

Und nun strahlte Erlbach auch mehr Sicherheit aus und kam immer besser ins Spiel. Dachau blieb gefährlich durch den regionalligaerfahrenen Sebastiano Nappo, der einen Freistoß in der 62. Minute knapp neben das Tor setzte. Wenig später versuchte es Kosuch, sein satter Schuss striff den Außenpfosten (67.). Der starke Christopher Obermeier setzte sich mit letztem Einsatz schön durch und brachte den Ball nach innen. Dort verpasste Benjamin Schlettwagner und Maximilian Manghofer setzte den Ball in Rücklage über das Tor (71.).

Erneut hatte Nappo eine Freistoßgelegenheit aus guter Position, dieses Mal scheiterte der Italiener an de Souza Lima. Erlbach hatte nun seine beste Phase der Partie, das Tor schien Greifen nahe, wollte aber nicht mehr fallen. Kurz vor Spielende noch ein Aufreger, als Torhüter Jakob in der Bewegung nach Obermeier trat und diesem im Strafraum zu Fall brachte. Manch einer vermutete eine Tätlichkeit, Schiedsrichter Burghartswieser entschied aber richtig und beließ es bei einer gelben Karte.

Dachaus Trainer Weiser: „Der Punkt geht in Ordnung“

Die letzte Szene hatte Nappo, doch auch sein dritter Freistoß, 17 Meter halblinks vor dem Tor war sichere Beute für den brasilianischen Torhüter des SVE. So sahen die 320 Zuschauer eine gute Bayernligapartie mit einigen Torraumszenen, die am Ende aber torlos blieb.

Alexander Weiser, der sehr sympathische Trainer des TSV, war mit dem Ergebnis nicht unzufrieden: „Wir kommen aus der Relegation, hatten fast keine Sommerpause, da ist der Punkt heute in Ordnung. Wir kämpfen mit Verletzungspech, haben viele junge Spieler im Team und Jungs aus der 2. Mannschaft. Wenn wir das 1:0 machen, läuft das Spiel aber anders.“

Obermeier brach sich das Schlüsselbein

Sein Gegenüber Lechner sah das ähnlich, doch dass sich die Ansprüche in Erlbach nach dem guten Start bereits etwas geändert haben, bewies seine Aussage: „Ich hätte heute gerne mehr als ein 0:0 gehabt. Zufrieden bin ich mit dem Einsatz, wir können die Spannung weiterhin hochhalten und sind bei 100 Prozent“.

Der SVE startete gegen Dachau das vierte Mal in Folge mit der gleichen Mannschaft, wird nun aber wohl umstellen müssen. „Chris Obermeier hat sich wohl das Schlüsselbein gebrochen bei der Aktion kurz vor Schluss und Alexander Fischer musste verletzt raus. Mal schauen, wie wir gegen den FC Deisenhofen auflaufen werden“. Am Freitag gastiert Erlbach beim ungeschlagenen Tabellenführer.

Aufstellung des SV Erlbach

SV Erlbach: de Souza Lima – Fischer (46. Hofbauer), Obermeier, Manghofer, Schiedermair (82. Hefter) – Sammereier, Ramstetter, Lechner (62. Schlettwagner), – Hahn, Hager, Breu (82. Thiel)

PM SV Erlbach

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