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„Jedes Spiel ist für uns entscheidend“

Trotz „turbulenter“ Vorbereitung: Löwen-Coach Pongratz glaubt an den Klassenerhalt

Will mit den Wasserburger Löwen den Klassenerhalt erreichen: Trainer Matthias Pongratz.
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Will mit den Wasserburger Löwen den Klassenerhalt erreichen: Trainer Matthias Pongratz.

Am Samstag beginnt für den TSV 1880 Wasserburg die Mission Klassenerhalt. Dann gastiert der TSV Kottern zum Nachholspiel in der Altstadt. beinschuss.de sprach vor dem Start der Rückserie mit Trainer Matthias Pongratz über die schwierige Vorbereitung, die Verletztenliste und warum er an den Klassenerhalt glaubt.

Wasserburg am Inn - Die Hinserie in der Bayernliga Süd verlief nicht nach dem Geschmack der Wasserburger Löwen. Nach drei Siegen und elf Punkten zum Saisonauftakt folgte eine Horrorserie mit zwölf Spielen ohne Sieg. Daraufhin trat Trainer Niki Wiedmann zurück und Matthias Pongratz übernahm. In den letzten vier Spielen des vergangenen Jahres holten die Löwen noch fünf Punkte aus vier Spielen.

Vorbereitung der Wasserburger turbulent: „Hatten einige Corona-Fälle“

Zu allem Überfluss wurde jetzt auch noch die Partie gegen die SpVgg Hankofen-Hailing gegen Wasserburg gewertet. Zu der Auswärtspartie fuhr die Pongratz-Elf im vergangenen November nicht, da es zwei positive Corona-Fälle im Team gab. “Dieses Urteil des Sportgerichts ist der Wahnsinn”, ärgert sich der Wasserburger Trainer im Gespräch mit beinschuss.de. “Wir haben absolut verantwortungsbewusst gehandelt und dann wird einem das negativ ausgelegt. Das ist unverständlich.”

Diese dringend benötigten Punkte fehlen dem Bayernligisten jetzt. Mit 19 Zählern steckt Wasserburg im Tabellenkeller und belegt einen Relegationsplatz. Dabei beträgt der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz nur zwei Punkte, auf das rettende Ufer sechs.

Und zu allem Überfluss verlief die Vorbereitung der Löwen turbulent. “Wir hatten einige Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft. Die konnte dann oft am Training nicht teilnehmen“, so der Löwen-Trainer. Diese sollen aber nach und nach in den Kader zurückkehren. “Die Jungs brauchen aber noch etwas Zeit, um wieder richtig fit zu werden.“

Wasserburgs Trainer Pongratz: „Die Stimmung im Team und die Moral sind super“

Ansonsten verpflichtete Wasserburg in der Winterpause mit Georg Reiter einen Stürmer. Der üppig angewachsene Kader wurde unterdessen verkleinert, so steht Keanu Wohlfahrt nicht mehr zur Verfügung. Darüber hinaus bat Robin Renger zwei Tage vor Schließung des Transferfensters um eine Rückkehr nach Geretsried und Romuald Lacazette verließ den Klub Richtung Schweiz.

Zu allem Überfluss kommen noch neue Verletzungen hinzu. So zog sich Stammtorwart Dominic Zmugg eine Schultereckgelenksprengung zu. Er wurde zuletzt operiert und wird den Wasserburgern bis zum Ende der Saison fehlen. Pongratz: “Das ist ganz bitter für uns.“ Zudem fallen Albert Schaberl und Matthias Heiß vorerst verletzungsbedingt aus.

Dennoch zeigt sich Wasserburgs Trainer optimistisch, was den Klassenerhalt angeht. “Die Stimmung im Team und auch die Moral sind super. Die Köpfe sind nach der Winterpause wieder etwas freier geworden.” Zudem habe sein Team gut trainiert und alles in ihrer Macht stehende getan, um sich optimal vorzubereiten. “Jetzt müssen wir es nur noch auf den Platz bringen”, so Pongratz.

Jahresauftakt gegen TSV Kottern: „Eine Partie auf Augenhöhe“

Am Samstag steht direkt ein wichtiges Spiel an, wenn der TSV Kottern, der 25 Punkten knapp über dem Strich steht, in der Altstadt gastiert. Das Hinspiel beider Mannschaften endete 1:1-Remis. “Das wird eine Partie auf Augenhöhe. Wer es am Ende mehr will, wird als Sieger vom Platz gehen. Aber wir sind guter Dinge”, betont Pongratz.

Dem Trainer stehen allerdings nur 14 Feldspieler zur Verfügung. Im Tor wird Alexander Boschner stehen. “Er genießt mein größtes Vertrauen”, so der Löwen-Coach, der vor allem in der Defensive sicher stehen will. “Vorne sind wir immer für ein Tor gut.” 

Nach der Partie gegen Kottern steht eine Woche später das nächste wichtige Heimspiel auf dem Programm. Dann gastiert der Tabellenletzte SV Pullach in der Altstadt. Deshalb ist Pongratz bewusst: “Jedes Spiel ist für uns entscheidend. Wir müssen sechs Mannschaften hinter uns lassen. Das wird nicht einfach und ist ein weiter Weg, aber ich bin trotzdem optimistisch.” Die Wasserburger Löwen haben 15 Ligaspiele Zeit, um den sicheren Klassenerhalt zu erreichen.

ma

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