Bewerbung für die Regionalliga Bayern

TSV 1860 Rosenheim reicht Unterlagen ein

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Will nächstes Jahr in der Regionalliga auflaufen - die Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim.
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Rosenheim - Fristgerecht beantragen die Verantwortlichen des Bayernligisten TSV 1860 Rosenheim die Zulassung ihres Herrenteams zur Regionalliga Bayern in der Saison 2016/17. Wenn es sportlich weiter so exzellent läuft, wollen die Rosenheimer nächste Saison eine Spielklasse höher an den Start gehen.

Der Traum von der Rückkehr in die Regionalliga lebt in Rosenheim: "Der Plan steht. Alles ist durchgerechnet für die kommende Saison - sowohl für die Regionalliga, als auch für die Bayernliga.", so 1860-Vorstandsmitglied Nicolas Foltin am Rande der Bayernliga-Partie gegen den SV Erlbach am vergangenen Wochenende (1:0).

Dies ist die Konsequenz aus dem eigenen momentanen sportlichen Höhenflug in der Bayernliga Süd und dem Verzicht des SV Pullach auf das Aufstiegsrecht, wegen der dortigen nicht regionalligatauglichen Spielstätte und mangelnden Alternativen. Der VfR Garching wird wohl das Rennen um die Meisterschaft und den Direktaufstieg machen. Um den Aufstiegs-Relegationsplatz rangeln momentan neben den Rosenheimern noch Heimstetten, Sonthofen und Unterföhring.

Es liegt also nur an den Kickern der Roten, ob es im Jahnstadion nächste Saison wieder Regionalliga-Fußball "aus Rosenheim - für Rosenheim" zu sehen gibt.

Soviele Bewerber wie noch nie aus den Bayernligen

Neun Bayernligisten und Drittligist Würzburger Kickers haben fristgerecht ihre Bewerbungsunterlagen für die Regionalliga Bayern (Saison 2016/2017) beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) eingereicht. Folgende Vereine aus der Bayernliga Nord und Süd beantragen eine Zulassung für die bayerische Amateur-Spitzenliga: SV Seligenporten, TSV Großbardorf, SpVgg Bayern Hof, SpVgg SV Weiden, VfR Garching, TSV 1860 Rosenheim, SV Heimstetten, FC Unterföhring und 1. FC Sonthofen.

„Noch nie haben sich so viele Bayernligisten für die höchste Amateur-Spielklasse beworben. Das bestätigt einmal mehr die Anziehungskraft und den hohen Stellenwert der Regionalliga Bayern“, erklärt Verbands-Spielleiter Josef Janker. Im März hatten bereits alle 18 Regionalligisten ihre Bewerbung abgegeben. Mitte Mai verschickt der BFV nach Prüfung der Unterlagen die Zulassungsbescheide an die Vereine.

Regionalliga - Bayerns höchste Spielklasse

Seit Sommer 2012 ist die Regionalliga Bayern die höchste bayerische Amateur-Spielklasse und eine von deutschlandweit insgesamt fünf Regionalligen. Die Liga ist Nachfolger der dreigleisigen Regionalliga und bietet den Klubs an der Schnittstelle zum Profifußball bessere Rahmenbedingungen für eine sportlich attraktive und zugleich wirtschaftlich machbare Spielklasse. Der Meister nimmt an der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga teil. Darüber hinaus zeichnet der BFV den „Bayerischen Amateurmeister“ aus. Die beste bayerische Amateurmannschaft qualifiziert sich automatisch für die lukrative 1. DFB-Pokal-Hauptrunde, in der jeder Amateurverein aktuell weit über 100.000 Euro Einnahmen generiert. Im vergangenen Jahr sicherte sich der FC Würzburger Kickers beide Titel und setzte sich in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga im Elfmeterschießen gegen den 1. FC Saarbrücken durch.

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cs / Pressemitteilung BFV

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