Last-Minute-Schock: Sportbund vergibt Sieg

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92 Minuten lang hatten die Sportbund-Spieler die Vorgaben ihres Trainers Matthias Pongartz gut umgesetzt. Die Defensive um Kapitän Andreas Sollinger stand kompakt, gut strukturiert und schaltete das Spiel nach vorne immer wieder schnell um.

Wenn Raisiting gefährlich wurde, dann nur über Standards. Diese wurden aber allesamt vom bestens aufgelegten Torhüter Dominik Zmugg entschärft, der sein Team mit zahlreichen Glanzparaden im zweiten Durchgang auf Kurs hielt.

Der eine bittere Moment

Der Sportbund selbst hatte durch Christoph Börtschöck und Mario Satudigl gute Gelegenheiten, die 1:0-Führung durch Kaoa Aosman (45.+2) auszubauen, die Grün-Weiße-Offensive war aber vor dem Tor von Urban Schaidhauf nicht zielstrebig genug.

Es kam also, wie es kommen musste. In der zweiten Minute der Nachspielzeit trudelte ein Ball von der rechten Seite an Freund und Feind im Rosenheimer Strafraum vorbei, Georg Reich lauerte am zweiten Pfosten, schob die Kugel aus kurzer Distanz ein und glich damit zum 1:1-Endstand aus.

Eigentlich hat alles gestimmt

"Das tut natürlich weh. Wir hätten das zweite Tor machen müssen, dann hätten wir den verdienten Lohn auch eingefahren", resümierte Pongratz nach dem Spiel gegenüber beinschuss.de.

"Ich kann den Jungs kaum einen Vorwurf machen. Defensiv haben sie alles umgesetzt, was ich ihnen auf den Weg gegeben habe. Die Körpersprache hat gestimmt, auch die Einsatzbereitschaft hat gepasst", ergänzte ein sichtlich enttäuschter Sportbund-Trainer.

Die Innstädter verweilen damit weiter auf einem direkten Abstiegsplatz und haben zwei Punkte Rückstand auf den ersten Relegationsrang, der vom Stadtrivalen TSV 1860 eingenommen wird.

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