PM: SV Kirchanschöring - SpVgg Hankofen-Hailing

Kirchanschöring und Hankofen trennen sich unentschieden in Anif

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Manuel Omelanowsky am Ball (im Hintergrund: Tobias Schild).

Anif - Mit einem torlosen Remise endete der Bayernliga-Test der Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring im Trainingslager in Anif gegen die SpVgg Hankofen-Hailing aus Niederbayern.

Tobias Janietz im Duell mit einem Hankofener.

Deren Trainer, Gerald Huber, freute sich nach dem Schlusspfiff zunächst einmal auf das Abendessen in Laufen. Mit dem Spiel war er „zufrieden“ und habe einmal die Spieler „durchspielen“ lassen, die in den bisherigen Spielen kürzer zum Zuge kamen. Huber war froh, kein Gegentor kassiert zu haben, sprach von einem „nicht ganz so flüssigen Spiel“, was er beim Gegner genauso sah. Beide Seiten hätten eben „getestet“, „das muss man in der Vorbereitung machen“ und so wäre wichtig, Ersatzspielern nicht erst das Gefühl zu geben, „gebraucht zu werden“, wenn zu viele Stammspieler verletzt wären. Dafür wäre die Vorbereitung ideal.

Die Idee des Testspieles entstand übrigens beim Bayernliga-Spiel des SVK in Hankofen, am letzten Spieltag vor der Winterpause, da saßen die Trainer beider Seiten kurz zusammen und laut Huber war damals schon der Tenor „machen wir ein Spiel“, um auf Augenhöhe testen zu können.

Kirchanschöring verteidigte stark

Manuel Jung im Angriff.

Für SVK Co-Trainer Alex Harsch war es „ein super Test“ gegen einen Gegner, der nicht nur in der Liga „auf Augenhöhe ist“. Hankofen habe in der Vorbereitung „denselben Stand“ und so fehlte für Harsch am Ende nur „ein Sieg“. Der Ex-Traunreuter sah „zwei unterschiedliche Halbzeiten“, in der ersten hätten die Gelb-Schwarzen die eine oder andere Situation „nicht so gut geklärt“, man merkte, „dass die Knochen einfach müde waren“ beim ein oder anderen Spieler. In Halbzeit zwei sei dann „die zweite Luft zurückgekommen“, da haben „wir ordentlichen Fußball gespielt“ resümierte Harsch. Der SVK sei „hinten gut gestanden“ und habe sich „die eine oder andere Chance“ herausgearbeitet, wo „leider nichts herausgekommen“ wäre. Leistungstechnisch „war das einer der optimalsten Tests in der Vorbereitung für beide Seiten“ so Harsch.

Neuzugänge sind super integriert

Er lobte auch die „super Bedingungen“ während des Trainingslagers, „die Spieler sind alle gesund geblieben“, hob er hervor, das Trainer-Team hätte vieles umsetzen können „was wir uns vorgestellt haben“. „Stimmungstechnisch haben wir die Neuzugänge gut integrieren können“, so sieht er die Entwicklung „durch und durch positiv“.

Im Spiel sahen die Gäste aus Hankofen das Übergewicht in Halbzeit ein auf ihrer Seite, allerdings ohne nennenswerte Großchancen. Auf SVK-Seite hätte es durchaus kurz nach dem Seitenwechsel nach einem Eckball klingeln können, Max Vogl traf zudem mit einem Freistoß aus 20 Metern den linken Pfosten und Lukas Pöllner zog mit zwei Schüssen einmal links und rechts knapp am Pfosten des Hankofer Tores vorbei.

Pressemitteilung Michael Wengler

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