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Beim abstiegsbedrohten Bayernligisten

Zuletzt nur noch mitleidig belächelt: Paukenschlag bei den Fußballern von 1860 Rosenheim

Der TSV 1860 Rosenheim am Boden: Dieses Bild soll der Vergangenheit angehören. Die Sechziger planen einen Neuanfang.
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Der TSV 1860 Rosenheim am Boden: Dieses Bild soll der Vergangenheit angehören. Die Sechziger planen einen Neuanfang.

Damit haben viele schon lange gerechnet, seit Mittwochabend ist es fix: Die Wege vom abstiegsbedrohten Bayernligisten 1860 Rosenheim und dem langjährigen Sportlichen Leiter trennen sich. Jetzt soll ein Neuanfang her.

Rosenheim – Paukenschlag beim Fußball-Bayernligisten 1860 Rosenheim: Hans Kroneck, jahrelang Sportlicher Leiter und zuletzt kommissarischer Abteilungsleiter, ist nicht mehr in einer verantwortlichen Position bei den Sechzigern. Nach der sportlichen Talfahrt in den letzten eineinhalb Jahren wurde die Kritik an den Verantwortlichen immer lauter.

Jetzt hat der 52-jährige Kroneck bei den Sechzigern gekündigt und der Hauptverein hat in einer Vereinsausschusssitzung am Mittwochabend diese Kündigung angenommen.

Damit steht einem Neuanfang beim stark abstiegsbedrohten Fußball-Bayernligisten nichts mehr im Weg. Laut Herbert Borrmann, 1. Vorstand des Hauptvereins, trennte man sich „im beiderseitigen Einvernehmen“. Im Namen der Sechziger bedankte sich Borrmann bei Hans Kroneck für die geleistete Arbeit.

Sechs Jahre in Folge in der Regionalliga

Der Ameranger Kroneck, der seit 2015 und in der 8. Saison für die Sechziger-Fußballer tätig war, hatte mit den Sechzigern auch große Erfolge gefeiert. Mit ihm als Sportlicher Leiter sind die Sechziger in die Regionalliga aufgestiegen und haben sich in der höchsten Amateurklasse etabliert. Sechs Jahre in Folge spielten die Rosenheimer in der höchsten Amateurklasse.

Seine Kündigung bei 1860 Rosenheim wurde in einer Vereinsausschusssitzung angenommen. Hans Kroneck ist nicht mehr für den Fußball-Bayernligisten 1860 Rosenheim tätig.

Ein Höhepunkt war das Punktspiel 1860 Rosenheim gegen 1860 München im November 2017, als eine Zusatztribüne im Jahnstadion aufgestellt wurde und knapp 4000 Zuschauer ein 1:1-Remis sahen.

Es ging immer weiter bergab

Mit den Jahren ging es aber immer weiter bergab. .Der zweite Abstieg in Folge droht. Die Jugendarbeit wurde zwar forciert, aber der eigene Nachwuchs kam kaum zum Zug. Profitiert haben letztendlich nur Vereine aus der Umgebung, die gut ausgebildete Spieler bekommen haben.

Ehemalige Sechziger planen einen Neuanfang

Das soll in Zukunft anders werden, auch wenn sich Hans Kroneck jetzt selbst auf die Fahnen geschrieben hatte, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Die Nummer eins im Landkreis Rosenheim wurde zuletzt nur noch mitleidig belächelt. Und genau das hat einige ehemalige Sechziger auf den Plan gerufen, die jetzt einen Neuanfang planen, darunter zwei Personen, die federführend sein sollen und die Herbert Borrmann auch schon Konzepte vorgelegt haben.

„Spielbetrieb für die Saison ist gesichert“

Wichtig sei laut Herbert Borrmann, der sich in den letzten Wochen hauptsächlich um die finanzielle Situation bei den Sechziger-Fußballern gekümmert hat, dass der Spielbetrieb von 1860 Rosenheim für diese Saison gesichert ist. „Für nächste Saison mache ich mir keine Sorgen. Ich denke, dass wir da eine sehr gute Abteilungsleitung mit einem soliden finanziellen Hintergrund haben“, sagt Borrmann.

Er setzt in Zukunft vor allem auf diese zwei Personen, die seit jeher eng mit den Sechziger-Fußballern verbunden sind. Aktuell wollen sie (noch) nicht öffentlich in Erscheinung treten. Momentan führt der 2. Abteilungsleiter Ömer Kaya die Fußballer und ist auch als Sportlicher Leiter eingesetzt.

Ziel ist der Klassenerhalt

„Ich bin ja selbst Mitglied der Fußballabteilung und ich stehe auch voll hinter dem Plan, auf die eigene Jugend zu setzen,“ sagt Borrmann. Natürlich wollen die Sechziger versuchen, den Klassenerhalt in der Bayernliga noch zu schaffen. Möglich wird das nur über die Relegation sein und ob das aktuelle Personal dazu ausreicht, ist fraglich. Noch gibt es die Möglichkeit bis zum 31. Januar die eine oder andere Verstärkung zu verpflichten, ob das finanziell überhaupt möglich ist, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

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