Eisenbahner haben noch mehrere Baustellen

„Ein weiteres schweres Spiel“: ESV Freilassing empfängt Haidhausen

Bruno Kovac im Zweikampf gegen Toni Rauch.
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Bruno Kovac im Zweikampf gegen Toni Rauch.

Freilassing - Am Samstag um 16 Uhr bestreiten die Eisenbahner das zweite Heimspiel nach dem Re-Start. ZU Gast ist diesmal die SpVgg 1906 Haidhausen mit den De-Prato-Brüdern, welche in Freilassing definitiv keine Unbekannten sind.

In der Vergangenheit trafen die Eisenbahner schon des Öfteren auf die De-Pratos, damals noch in der Landesliga. Dies waren stets heiße Duelle, worauf sich die Zuschauer auch dieses Mal wieder freuen dürfen. Außerdem hat die SpVgg mit Stefan de Prato den momentan besten Torjäger in dieser Liga, da müssen die Defensivreihen der Freilassinger gewarnt sein. „Die SpVgg “de Prato” (schmunzelt) ist gut in die Restrunde gestartet“, so der Freilassinger Coach Aleksic. Der SC Baldham wurde mit einer 8:0 Packung nach Hause geschickt und eine Woche später war dann der TSV Dorfen mit 4:2 dran – acht von den zwölf Treffern gehen auf das Konto der de-Prato-Brüder. „Es sieht so aus, als hätte sich die Mannschaft in der Vorbereitung gut eingespielt und dass derzeit alles geordnet bei ihnen abläuft. Das wird ein weiteres schweres, sowie interessantes Spiel. Wir sind voller Vorfreude darauf Haidhausen daheim in unserem Wohnzimmer bespielen zu können”, führte der ESV-Übungsleiter weiter aus.

„Am Ende zählen die drei Punkte“

Immerhin stemmt sich der Haidhausener Offensiv-Power die beste Defensive in dieser Liga, die Freilassinger haben bis jetzt lediglich 18 Gegentreffer hinnehmen müssen. Nicht zu verachten ist auch die Eisenbahner-Offensive, mit 42 Einschlägen hat man genau so viele Treffer erzielt wie der Tabellenführer SV Bruckmühl und das ist ein Top-Wert in dieser Liga. Allerdings hat man im letzten Spiel gegen das Kellerkind VfL Waldkraiburg gesehen, dass nach dem Re-Start noch nicht alles perfekt klappt: “Vor dem Spiel sagten wir bereits, dass es ein „Mentalitätsspiel“ werden wird. Auch mit unseren erkrankungsbedingten Ausfällen und dadurch entstandenen Trainingsrückständen bei einigen unserer Burschen war uns das klar. Dass wir trotz aller Rückschläge weiter versuchten, unser Spiel durchzudrücken und immer daran geglaubt haben, gewinnen zu können, hat mir gefallen. Am Ende zählen die drei Punkte - das tut gut und gibt Selbstvertrauen“, so Branislav Aleksic und weiter: „Trotz aller Freude darüber wissen wir alle dass, wir schon noch kleine Baustellen haben. An denen wird gewissenhaft gearbeitet und wir sind zuversichtlich, dass dies bereits am kommenden Samstag wieder ein Stück weit besser werden wird.”

Wie schon vom letzten Heimspiel bekannt, haben die Eisenbahner ein Hygienekonzept, das bei allen Heimspielen zu befolgen ist, wie z.B. das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Abstandsregel beachten, Anweisungen befolgen usw. Außerdem wurde auch wieder der Ticket-Vorverkauf gestartet, der letzte Termin ist am Freitag, 9. Oktober, zwischen 15 und 17 Uhr an der Kasse im Max-Aicher-Stadion. Aufgrund behördlicher Anordnung dürfen maximal 200 Zuschauer die Wettbewerbsspiele verfolgen. Bis auf weiteres gilt das Prinzip, dass die ersten 200 ankommenden Besucher Zutritt zum Max-Aicher-Stadion erhalten. Dauerkarten für die Meisterschaft behalten ihre Gültigkeit. Das Hinterlegen von Karten ist nicht möglich! Der 201. muss leider draußen bleiben - der Zutritt wird ausnahmslos verwehrt. Ein Vorverkaufsticket lohnt sich.

Pressemitteilung ESV Freilassing

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