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Beinschuss-Interview vor dem Bezirksliga-Auftakt

Freilassings Spielertrainer Deiter: „Wollen eine gute Rolle in der Liga spielen“

Trägt ab der neuen Saison nach drei Jahren wieder das Trikot des ESV Freilassing: Spielertrainer Albert Deiter.
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Trägt ab der neuen Saison nach drei Jahren wieder das Trikot des ESV Freilassing: Spielertrainer Albert Deiter.

Am kommenden Sonntag startet der ESV Freilassing mit einem Heimspiel in die neue Bezirksliga-Saison. Zu Gast ist der SV Saaldorf, damit kommt es direkt zu einem Derby. beinschuss.de hat mit Spielertrainer Albert Deiter über die Vorbereitung, die Neuzugänge und das Saisonziel gesprochen. Zudem verrät der Angreifer, warum eine Unterbrechung der Saison die Vereine in Schwierigkeiten bringen würde.

Freilassing - Zum Bezirksliga-Auftakt wartet auf den ESV Freilassing direkt ein Derby. Am kommenden Sonntag empfängt die Mannschaft des Trainerduos Branislav Aleksic und Spielertrainer Albert Deiter, der nach drei Jahren beim SV Kirchanschöring zum ESV zurückkehrte, den SV Saaldorf im heimischen Max-Aicher-Stadion.

Aus vier Testspielen gab es nur einen Sieg

Vier Vorbereitungsspiele absolvierte der Bezirksligist in den vergangenen Wochen, dabei verlor der ESV drei Spiele gegen drei Landesligisten. Den einzigen Sieg holten die Freilassinger gegen den österreichischen Klub FC Puch. Auch in Sachen Transfers hat sich beim ESV Freilassing einiges getan, viele Spieler verließen den Verein, einige kamen neu hinzu.

Vor dem Saisonstart spricht Spielertrainer Deiter im Interview mit beinschuss.de über die Vorbereitung, die Neuzugänge und die Verletzten. Zudem verrät der Angreifer das Saisonziel der Freilassinger und warum es wichtig wäre, dass es nicht wieder zu einer Unterbrechung durch die Corona-Pandemie kommt.

Hallo Albert, am kommenden Wochenende startet ihr in die neue Saison in der Bezirksliga. Wie läuft aktuell die Vorbereitung bei euch? 

Albert Deiter: Wenn ich auf die Vorbereitung zurückblicke, dann können wir im Großen und Ganzen schon zufrieden sein. Die Umstände waren eine Zeit lang nicht optimal. Wir haben sehr viele Spieler verloren und es hat ein wenig gedauert, bis der Kader wieder komplett war. Mittlerweile sind wir aber auf einem guten Weg und man merkt, wie wir immer besser in den Tritt kommen. Ich denke, wir sind bereit für den Start.

Was hat sich in Sachen Transfers in den vergangenen Wochen bei euch getan?

Deiter: Wir haben wieder eine turbulente Transferperiode erlebt. Wie schon erwähnt, haben sich einige Spieler verabschiedet, somit mussten wir reagieren. Unsere Verantwortlichen haben einen sehr guten Job gemacht und super Jungs zu uns gelotst. Wir haben jetzt nicht unbedingt einen Umbruch, aber die Mannschaft hat schon ein neues Gesicht bekommen.

Leider haben auch wir den einen oder anderen Ausfall

Spielertrainer Deiter über die Verletztenliste

Wie haben sich die Neuzugänge eingefunden?

Deiter: Alle wurden gut aufgenommen und fühlen sich auch wohl bei uns. Für uns ist es sehr wichtig, dass offen mit Spielern kommuniziert wird. Jeder Spieler soll wissen, um was es uns geht und auf was er sich da einlässt. Damit war das Integrieren der Spieler relativ einfach. 

Habt ihr aktuell mit Verletzten zu kämpfen?

Deiter: Ja, leider haben auch wir den einen oder anderen Ausfall. Allen voran unser Yannick, der sehr viel Pech mit seiner schweren Verletzung hatte und uns wahrscheinlich die komplette Saison fehlen wird.

Auch in der Bezirksliga sind einige englische Wochen vorgesehen. Wie siehst du persönlich diese hohe Belastung für die Spieler?

Deiter: Das ist natürlich nicht ohne, nach so einer langen Zeit sich wieder an diese wöchentlichen Belastungen zu gewöhnen. Es wird auch, denke ich, noch eine Zeit lang dauern, bis jeder sich wieder in das Fußballerleben eingefunden hat. Ich persönlich freue mich aber eher, dass wir sowas wie „Normalität“ genießen dürfen. Für mich war es belastender ohne Fußball.

Wie schätzt du in diesem Jahr die Bezirksliga Ost ein?

Deiter: Ganz schwierig das einzuschätzen. Die Liga ist neu zusammengewürfelt worden. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich das entwickelt.

Müssen alles in die Waagschale werfen, wenn es mit dem Dreier was werden soll. 

Deiter über den Saisonauftakt gegen Saaldorf

Wie lautet euer Ziel für die kommende Saison und wie wichtig wird der Start sein?

Deiter: Ein guter Start ist immer wichtig, unabhängig von unseren Zielen. Wir geben auch keine Platzierung in der Tabelle aus. Klar wollen wir eine gute Rolle in dieser Liga spielen, aber das ist nicht unser erster Gedanke. Wir wollen eine gewisse Entwicklung nehmen und uns stetig verbessern. Was dann dabei rauskommt, werden wir sehen.

Die Corona-Pandemie wird uns auch in der kommenden Saison begleiten. Gehst du von einer normalen Spielzeit aus oder wird es im Herbst erneut zu einer Unterbrechung kommen?

Deiter: Auch wenn man sich das kaum vorstellen kann, hoffe ich, dass wir durchspielen können beziehungsweise dürfen. Bei allem Verständnis gegenüber den Maßnahmen, eine erneute Unterbrechung würde die Vereine in noch größere Schwierigkeiten bringen. Irgendwann kann man die Verluste einfach nicht mehr auffangen. Vieles, was durch größtenteils ehrenamtliche Arbeit aufgebaut wurde, würden wir verlieren und ich finde,das sollte man verhindern.

Zum Auftakt geht es gegen den SV Saaldorf. Wie groß ist die Vorfreude und wie schätzt du den Gegner ein?

Deiter: Wir freuen uns natürlich auf das Heimspiel. Saaldorf hat einen eingeschworenen Haufen und da müssen wir schon alles in die Waagschale werfen, wenn es mit dem Dreier was werden soll. 

Albert Deiter, vielen Dank für das Interview.

ma

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