SV-DJK Kolbermoor - TSV Ampfing 0:1

Herber Dämpfer für aufstrebende Kolbermoorer

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Goran Divkovic setzt sich gegen seine Gegenspieler durch, im Hintergrund naht Anton Peter zur Absicherung.

Kolbermoor - Am vergangenen Samstag empfing die Bezirksliga Herrenmannschaft des SV-DJK Kolbermoor den TSV Ampfing am Huberberg. Trotz der Ideen und Maßnahmen, die rund um das Spiel ergriffen wurden gelang es den Kolbermoorern nicht, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. 

Bei herrlichem Wetter eröffnete Schiedsrichter Manuel Seidenath die Partie. Beide Mannschaften agierten sehr zurückhaltend. Man konnte erkennen, dass keiner in Rückstand geraten wollte. In der auf Augenhöhe geführten Partie, erspielten sich die Kolbermoorer die besseren Chancen. Cesare Ratti, Martin Fischer und Julian Boddeutsch vergaben leichtfertig die sich bietenden Torchancen. Der TSV Ampfing hingegen hatte keine einzige nennenswerte Chance zu verzeichnen. Mit diesem 0:0 sollte es dann für beide Mannschaften in die Kabinen zur Halbzeitpause gehen.

Nach der Pause ging es in veränderten Formationen aufs Feld zurück. Für die Schweppermänner rückte Alin Ionas, der zuverlässige Goalgetter, ein, während bei Kolbermoor Nadil Buljubasic für Manuel Pavlovic weichen musste. Offenbar hatte der Pausentee für die Gastgeber eine etwas einschläfernde Wirkung, denn keine vier Minuten nach Eröffnung der zweiten Halbzeit ist es dem Ampfinger Ivan Pete gelungen, nach einer Ecke für Ampfing, den Ball im Tor von Jeronimo Couto zu versenken, allerdings erst im Nachschuss. Couto hatte den ersten Ball noch hervorragend gehalten. (0:1, 49.)

Kolbermoor spielt besser - verliert aber trotzdem

Um wieder mehr Offensivkraft zu entwickeln wurde kurz darauf Goran Divkovic für Andreas Schunko eingewechselt. (51.) Während die Hausherren nun deutlicher auf das Ausgleichstor drängten, verlegten sich die Gäste auf die Verteidigung und lauerten auf Konter. Dabei kamen sie aber lediglich zu einer guten Torchance, da die Kolbermoorer Hintermannschaft sehr gut gestanden ist. Trotz klarer Feldüberlegenheit in der 2. Halbzeit schafften es die Kolbermoorer aber leider nicht mehr, den wichtigen Ausgleichstreffer zu erzielen. Kurios aber wohl nicht spielentscheidend war, dass Schiedsrichter Seidenath den Schlusspfiff mitten in einem Ballgewühl im Ampfinger Sechzener setzte.

„Ich kann meinen Spielern wenn überhaupt, dann nur den Vorwurf machen, dass sie nicht konsequent genug umgesetzt haben, was ich Ihnen gesagt habe. Die nicht besonders spielstarke Ampfinger Mannschaft wäre zu schlagen und diese für uns bittere und unnötige Niederlage wäre auch vermeidbar gewesen. Die wieder einmal tolle Moral und kämpferische Einstellung allein hat heute leider nicht gereicht. Aber trotzdem werden wir uns nicht aufgeben!“, so Kolbermoors Abteilungsleiter und Interimscoach Robert Straub.

Pressemitteilung SV-DJK Kolbermoor

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