Der VfL will an den Sieg gegen Dorfen anknüpfen

„Werden uns alles abverlangen“: Freilassing reist zu Schlusslicht Waldkraiburg

Szene aus dem Hinspiel - Simon Schlosser blockt einen Pass von Edwin Hadzic.
+
Szene aus dem Hinspiel: Simon Schlosser blockt einen Pass von Edwin Hadzic.

Waldkraiburg - Der ESV Freilassing ist noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen, deshalb ist ein Sieg am Samstag auswärts gegen das Tabellenschlusslicht VfL Waldkraiburg Pflicht. Der Gastgeber dagegen konnte das Derby unter der Woche gegen Dorfen gewinnen und glaubt noch an den Klassenerhalt.

Die Eisenbahner gastieren am Samstag um 14 Uhr beim arg abstiegsbedrohten VfL aus Waldkraiburg. Der VfL hat bis dato nur zehn Zähler auf dem Konto, diese resultieren aus drei Siegen, wobei die ersten zwei Siege am ersten und zweiten Spieltag eingefahren wurden und einem Unentschieden. Am Mittwochabend gewann der VfL das Derby gegen Dorfen mit 2:1. Bei einem Torverhältnis von 17:52 befinden sich die Kraiburger somit am Ende des 15er-Feldes.

Freilassings Sportlicher Leiter: „Sie werden uns alles abverlangen“

Der VfL Waldkraiburg wird viel Glück brauchen, um die Liga noch halten zu können. Denn der zwölfte Tabellenplatz, der gleichzeitig auch der Relegationsplatz ist, ist schon zwölf Punkte weg. Trotzdem werden die Grenzstädter ihre Auswärtspartie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

“Das wird mit Sicherheit ein ganz anderes Spiel von uns. Der VfL hat bisher eine nicht so gute Saison gespielt und kämpft um den Ligaerhalt. Daher werden sie uns alles abverlangen. Dem werden wir uns, natürlich mit dem gebührenden Respekt, stellen und mit einem positiven Selbstbewusstsein sowie mit Freude an die Sache herangehen.” so der Sportliche Leiter der Eisenbahner.

Freilassing hat immer noch die beste Defensive der Liga

Die Eisenbahner hingegen mischen noch kräftig im Aufstiegsrennen mit, bei einem Torverhältnis von 37:16 stellen die Freilassinger immer noch die beste Defensive der Liga. Nach dem 1:1 gegen VfB Forstinning am vergangenen Samstag im ersten Spiel nach der Zwangs-Pause rutschte der ESV mittelweile auf den fünften Rang ab, man ist aber trotzdem noch in Schlagdistanz.

Wobei das Spiel gegen Forstinning nicht die erhofften Erwartungen wiedergegeben hat. “Ja, das war natürlich nicht das was wir uns alle nach der langen Corona-Pause zum Re-Start erwartet haben. In der Vorbereitung und ihn jedem Training hatten wir bereits gesehen, dass wir das viel besser können. Trotzdem war das Ergebnis jetzt kein Beinbruch.” sagte Fraisl.

Fraisl: „Die Mannschaft kann das besser und wir werden das wieder sehen“

Und er führt weiter aus, „Die Stimmung nach dem Spiel war jetzt natürlich nicht so erfreulich, die Partie hat zwar im Nachgang eine komische Stimmung ans Tageslicht befördert, aber das kann jetzt abgehackt werden. Wir sind uns alle sicher, die Mannschaft kann das viel besser und wir werden das auch wieder sehen. Dazu wird mit der nötigen Geduld der stetige Prozess vorangetrieben und alles daran gesetzt uns von Woche zu Woche weiterzuentwickeln.”

Pressemitteilung ESV Freilassing

Kommentare