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Kein Vorbeikommen am TSV-Keeper

Steer bringt Freilassing zur Verzweiflung: Buchbach II holt den zweiten Saisonsieg

Überragender Mann auf dem Platz: Buchbachs Keeper Andreas Steer.
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Überragender Mann auf dem Platz: Buchbachs Keeper Andreas Steer.

Der TSV Buchbach II hat den zweiten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht: Die Mannschaft von Trainer Manuel Neubauer besiegte am Samstagnachmittag den ESV Freilassing glücklich mit 1:0, überragender Mann auf dem Platz war Keeper Andreas Steer, der die Freilassinger mit zahllosen Paraden zur Verzweiflung brachte.

Buchbach - In der Anfangsphase benötigten die jungen Rot-Weißen neben Steer auch eine größere Portion Glück, als Marco Schmitzberger nach einem Missverständnis nur den Außenpfosten des leeren Tores traf (7.). Auch in der nächsten Szene war Schmitzberger der Protagonist, der allein vor der Kiste an Steer scheiterte (10.), der in Manier eines Handball-Torhüters beim Siebenmeter rettete. Doch die Hausherren brachten nach und nach mehr Sicherheit in ihr Spiel, hatten auch den einen oder anderen Vorstoß, kamen jedoch nie richtig in Abschlussposition. „In der ersten Halbzeit hatten wir kaum zweite Bälle und sind auch im Mittelfeld nicht so in die Zweikämpfe gekommen, aber das lag nicht daran, dass wir es nicht versucht hätten, sondern vielmehr an der Qualität der Freilassinger“, erkannte Neubauer, der aber seiner Mannschaft bescheinigte: „Wir haben unsere Abwehrarbeit sehr ordentlich gemacht, aber ohne unseren Keeper wäre es trotzdem schief gegangen. Wahnsinn, wie oft Andreas 20 oder 30 Meter vor dem Tor als Libero Situationen bereinigt hat, in denen die Freilassinger sonst allein auf die Kiste zugelaufen wären. Auf der anderen Seite haben Tobi Sztaf und Niko Llugiqi vorne gerödelt wie die Blöden. Das war schon ein ganz anderes Spiel als bisher. Da sind ja sonst fast alle Bälle postwendend zurückgekommen, weil wir sie vorne nicht festmachen konnten.“

Eingewechselter Ribeiro trifft zum Sieg

Nach dem Seitenwechsel kamen die Buchbacher immer besser in die Partie, wobei Johannes Klein drei Minuten nach Wiederbeginn erst einmal eine gefährliche Situation bereinigen musste. Neben Neuzugang Llugiqi, der seit über einem Jahr mal wieder ein Spiel bestritten hat und fast bis zum Schluss durchhielt, konnten die Gastgeber auf Routinier Yüksel Acipinar zurückgreifen, der ab der 57. Minute die Abwehr zusätzlich stabilisierte. Neubauer: „Wir sind durch die Wechsel, die wir vorgenommen haben, nicht schwächer geworden, aber wir haben auch schon die ganze Woche mit 16 Mann trainieren können. Das hat man einfach gesehen.“

In der 68. Minute wechselte Neubauer dann den Sieg ein: Nur zwei Minuten auf dem Platz, hatte Leandro Ribeiro nach toller Vorarbeit von Llugiqi eine erste Großchance, ehe der Joker in der 74. Minute das Tor des Tages erzielt: Klein fing an der Mittellinie einen Ball ab, bediente Stefan Perovic, der genau im richtigen Moment aufdrehte, allein auf die Kette zulief, dann den mitgelaufenen Ribeiro sah, der von der linken Seite ins lange Eck traf.

In der Schlussphase versuchten die konsternierten Freilassinger mit langen Bällen noch einmal Druck aufzubauen, aber die Rot-Weißen konnten nach 96 Minuten die Arme jubelnd nach oben nehmen. „Ein glücklicher Sieg, keine Frage, aber wahrscheinlich unser bislang bestes Spiel. Jetzt hoffe ich, dass wir in die Erfolgsspur eingekehrt sind“, fasste Neubauer zusammen.

MB

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