Beinschuss.de spricht mit Spielern über die aktuelle Situation

Reichertsheims Bauer: "Beim Fußball ist mein Bewegungsradius auch nicht so groß"

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Christian Bauer von der SG Reichertsheim/Ramsau/Gars hofft, dass die Saison normal zu Ende gespielt werden kann.

Reichertsheim - Der Spiel- und Trainingsbetrieb im Amateurfußball ruht wegen der Corona-Pandemie in ganz Bayern. Beinschuss.de hat bei Christian Bauer von der SG Reichertsheim/Ramsau/Gars nachgefragt, wie er sich die Zeit vertreibt und wie er sich fit hält.

Die Corona-Krise legt den Amateurfußball lahm. Bis mindestens 19. April finden vorerst keine Spiele statt, diese Maßnahme könnte allerdings von Seiten des Bayerischen Fußball-Verbandes verlängert werden.


Beinschuss.de spricht mit den Spielern aus der Region, wie sie mit der derzeitige Situation umgehen, wie sie sich fit halten und was sie am meisten vermissen. Christian Bauer, Spieler des Bezirksligisten SG Reichertsheim/Ramsau/Gars, stellte sich nun den Fragen.

Hallo Christian Bauer, die wichtigste Frage vorne weg: Wie geht es Ihnen?


Christian Bauer: "Servus, mir geht es eigentlich sehr gut, bis auf das, dass mein Bewegungsradius durch die ganzen Maßnahmen ziemlich eingeschränkt ist. Das bin ich aber vom Fussball her auch gewohnt, da ist mein Bewegungsradius auch nicht so groß (lacht)."

Wie gehen Sie mit der aktuellen Lage um?

Bauer: "Ich kann nur meinen Teil dazu beitragen und daheim bleiben."

Wie vertreiben Sie sich die Zeit?

Bauer: "Vor allem die Posts unserer Social Media Abteilung ansehen, die Jungs machen derzeit einen super Job. Ansonsten arbeiten und trainieren."

Fanden Sie die Entscheidung richtig, dass der Spielbetrieb bis zum 19 April eingestellt wurde?

Bauer: "Absolut richtig, die Gesundheit geht vor!"

Auch der Trainingsbetrieb ruht. Wie halten Sie sich derzeit fit bzw. wie trainieren Sie?

Bauer: "Wir haben zum Glück schon gut vorgearbeitet in der Vorbereitung, aber nun gilt es, unseren Stand zu halten sogar noch zu verbessern. Wir haben zum Glück in unseren Reihen ein paar (positiv)-Verrückte, die uns dann immer einen Trainingsplan ausarbeiten, dass wir auch individuell was machen können. Aber wir sind auch in Kontakt mit dem Corox-Team (Therapie- und Trainingszentrum Hans Friedl in Edling). Natürlich nicht zu vergessen ist auch die B42-App, die uns mit Übungen und Trainingsplänen versorgt, uns wird also definitiv nicht langweilig. An dieser Stelle auch mal ein Danke an das ganze Trainingszentrum in Edling und vor allem an die Corox-Abteilung."

Wie geht der Verein mit der Situation um?

Bauer: "Man ist natürlich immer in Kontakt, wenn auch derzeit leider nur über WhatsApp. Aber im Verein sind wir natürlich auch der Meinung, dass wir das Sportliche erst einmal hinten anstellen müssen."

Nach Ostern soll es nach aktuellem Stand wieder weitergehen. Wie geht es Ihrer Meinung nach mit der Punktspielrunde weiter?

Bauer: "Schwierig zu sagen. Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass es nach Ostern schon wieder weiter geht, es wäre aber natürlich schön, wenn das möglich wäre und wir unsere Saison zu Ende spielen könnten."

Zum Abschluss: Was vermissen Sie in dieser Zeit am meisten? Auf was freuen Sie sich, wenn die Krise überstanden ist?

Bauer: "Natürlich wieder Eltern und Freunde treffen - Und natürlich mit der SG RRG endlich wieder drei Punkte holen!"

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dg



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