Fulminantes Derby endet Remis

Das Mangfall-Derby zwischen Kolbermoor und dem TuS Bad Aibling wird vermutlich noch lange für Gesprächsstoff bei Freunden des Regional-Fußballs sorgen. Besonders die fulminante Schlussphase war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Die Gäste aus Aibling, mit einer Niederlage und einem Sieg in die Saison gestartet, suchten als Aufsteiger von Beginn an ihr Glück in der Flucht nach vorne, wurden dabei aber in den ersten 45 Minuten kein einziges Mal zwingend gefährlich. Die Hausherren agierten von Beginn an aggressiv und lauffreudig. Chancen waren bis zur 20. Minute eher Mangelware, nach der Trinkpause zeigte sich der SVK allerdings spielfreudiger und war dem Tor näher als die Gäste. Das sollte in der 35. Minute belohnt werden, als Patrick Eder nach einem Freistoß von Franz-Xaver Pelz mit dem Kopf zur Stelle war. Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild komplett, das Team von Jochen Reil war nicht mehr wiederzuerkennen. Der erste Profiteur von diesem Gesichtsverlust war Fabio Hopf. Der Aiblinger schraubte sich nach einer Flanke in der 50. Minute in die Luft und köpfte den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Nur neun Minuten später war es der an diesem Tag grandios aufspielende Motte Katozka, der für die 2:1-Führung sorgte. Und für Kolbermoor kam es noch dicker: Katozka netzte auch in der 82. Minute ein - eigentlich die Vorentscheidung, eigentlich. Keine 60 Sekunden nach diesem herben Rückschlag kam die Kugel zu Luca Piga, der aus 18 Metern den Ball ins Netz feuerte. Der Höhepunkt des Derbys ereignete sich kurz vor Spielende: Pavlovic lief alleine auf Keeper Hafner zu, wurde aber von Pedro Goncalves von den Beinen geholt, der dafür die Rote Karte sah. Franz-Xaver Pelz ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und nagelte das Leder in der Manier eines Edeltechnikers in den Winkel des Torwartecks. Somit endete das Spiel 3:3. (bok/pig)

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