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Dritte Pleite in Serie

„So geht es nicht weiter“: Buchbachs U23 mit herber Niederlage gegen Kastl

Buchbachs U23-Trainer Manuel Neubauer ist richtig bedient.
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Buchbachs U23-Trainer Manuel Neubauer ist richtig bedient.

Die U23 des TSV Buchbach ist am Freitagabend in der Bezirksliga Ost gehörig unter die Räder gekommen und musste gegen Landesliga-Absteiger TSV Kastl eine 2:8-Niederlage quittieren – für die Mannschaft von Manuel Neubauer und Yüksel Acipinar die dritte Pleite in Serie mit insgesamt satten 15 Gegentreffern.

Buchbach - „Das war eine klare Angelegenheit, da muss man nicht mehr viel dazu sagen. Wobei Kastl natürlich auch das Glück hatte, dass es nach fünf Minuten mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern, der vom Innenpfosten ins Tor gesprungen ist, die Führung erzielt hat. Und dann die nächsten Schüsse auch allesamt Treffer waren“, sagt Trainer Manuel Neubauer.

„Faktisch hat es von hinten raus keine Kommunikation“

Dieser macht klar: „Viele haben mich gefragt, warum wir zeitgleich mit der Regionalliga-Mannschaft spielen. Fakt ist, dass der Freitag kein Regelspieltag ist und wir das Spiel verschieben wollten, der Gegner aber nicht zugestimmt hat.“ Nach dem Führungstreffer durch Dominik Grothe schossen Pascal Linhart und Sebastian Spinner bis zur 15. Minute eine 3:0-Führung für die Gäste heraus, da war die Partie eigentlich schon entschieden, zumal die junge Mannschaft der Gastgeber keine Führungsspieler auf dem Platz hatte. Mit Stefan Perovic ist nach den Langzeitverletzten Tobi Gradl und Felix Ecker auch noch die nächste Führungsfigur kurzfristig wegen Adduktoren-Problemen ausgefallen, nachdem schon vorher klar gewesen war, dass auch Daniel Brandwirth nicht auflaufen würde können. „Faktisch hat es von hinten raus keine Kommunikation gegeben. Mit einer Qualität, die wir nicht haben, hat uns Kastl überrannt. Da brechen wir einfach weg, wenn keiner das Kommando auf dem Platz übernehmen kann“, erklärt Neubauer.

Im Überblick: Alle Spiele und Ergebnisse der Bezirksliga Ost.

Der 40-Jährige, der sich nach der Pause selber eingewechselt hat, hebt angesichts der aktuellen und der generellen Situation den warnenden Zeigefinger in Richtung Vereinsführung: „Letzte Saison habe ich erst am 2. Oktober Alarm geschlagen, jetzt mache ich es eher. So wie wir aufgestellt sind, muss man sich schon fragen, ob Bezirksliga die richtige Klasse für uns ist. Als ich damals zu Buchbach in die Bezirksliga gekommen bin, da gab es Betreuer, Masseur und Physiotherapeut für die Mannschaft. Jetzt machen Yüksel und ich alles alleine. Wenn es Probleme gibt, wird immer nur gesagt, der Neubauer macht das schon. Aber wenn es so weitergeht, macht es der Neubauer eben irgendwann nicht mehr.“

„Ob das in der Form Sinn macht, ist fraglich.“

Die Vereinslegende wünscht sich eine andere Wahrnehmung und definitiv mehr Unterstützung: „So funktioniert das halt nicht. Man muss überlegen, ob man zumindest etwas Geld in die Hand nimmt.“ Dass es aktuell wenig Abstellungen aus dem Regionalliga-Kader gibt, ist für Neubauer bestens nachvollziehbar: „Ich würde bei so vielen Englischen Wochen auch nicht so viele Spieler nach unten schieben. Wahrscheinlich werden wir uns auch in dieser Saison schon wieder rauswürgen, aber ob das in der Form Sinn macht, ist fraglich.“

MB

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