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Befreiungsschlag gegen den TSV Peterskirchen

Matchwinner Mauerkirchner schießt Siegsdorf mit Doppelpack zum Heimsieg

Stefan Mauerkirchner, Stürmer des TSV Siegsdorf.
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Die „Lebensversicherung“ des TSV Siegsdorf: Stefan Mauerkirchner erzielte gegen Peterskirchen einen Doppelpack.

Einen fast schon überlebenswichtigen Dreier fuhr der TSV Siegsdorf am Samstagnachmittag gegen den TSV Peterskirchen ein und schaffte damit den Anschluss ans hintere Mittelfeld der Bezirksliga Ost.

Siegsdorf - Mit dem überraschenden Punktgewinn aus Dorfen im Rücken startete die gastgebende Huber-Elf schwungvoll in die Partie, Arthur Wittmann näherte sich erstmals mit einem Distanzschuss (10.), auf der Gegenseite versuchte es Daniel Ortner aus 12 Metern (12.) – beide Mini-Chancen gingen aber klar übers Tor.

In der Anfangsphase agierten beide Teams auf Augenhöhe

In der 16. Minute wurde es aber dann doch etwas gefährlicher, bei einem Missverständnis in der Abwehrreihe ergab sich für Gästestürmer Alexander Thusbaß die freie Schussmöglichkeit aus 15 Metern, diesmal fehlte nicht viel und der Ball senkte sich knapp über die Latte.

Die Gäste kamen nun etwas besser ins Spiel, in der 25. Minute hatte Lukas Hauser die Führung auf dem Schlappen, ein schöner Gassenpass durch die Mitte und Hauser war plötzlich allein vor TSV-Schlussmann Fabian König, der allerdings mit einer Glanzparade rettete. Die Partie nahm jetzt richtig Fahrt auf, wiederum war es Arthur Wittmann aufseiten des TSV, der in der 33. Minute nach einem Kopfball am langen Pfosten am Reflex von Gästetorwart Bichler scheiterte.

Rückkehrer Mauerkirchner brachte Siegsdorf in Führung

Beide Teams waren bis dato auf Augenhöhe, mit leichten Feldvorteilen für die Hausherren. Diese nutzte man in der 38. Minute dann endlich für die 1:0-Führung. Die „Lebensversicherung“ des TSV Stefan Mauerkirchner – der nach längerer Verletzungspause endlich wieder zur Verfügung stand – lief nach einem langen Ball über die Abwehrreihe seinem Gegenspieler davon und spitzelte den Ball clever durch die Hosenträger des Keepers in die Maschen.

Die knappe Führung für Siegsdorf blieb bis zur Halbzeitpause bestand, die mit viel Leidenschaft und Mauerkirchner bis dato den kleinen Unterschied ausmachten. Der TSV Peterskirchen – mit der besten Abwehr der Liga angereist – wurde immer wieder durch schnell vorgetragene Angriffe der Heimelf in Verlegenheit gebracht.

Ortner mit dem Ausgleich - Mauerkirchner mit dem erneuten Führungstreffer

In der zweiten Halbzeit kamen aber die Gäste etwas schwungvoller aus der Kabine und folgerichtig gelang ihnen bereits in der 52. Minute der nicht unverdiente 1:1-Ausgleich durch Daniel Ortner, der sich – hart bedrängt von zwei Abwehrspielern – durchsetzen konnte und den Ball aus 15 Metern ins lange Eck schob.

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Die Antwort der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten, in der 56. Minute scheiterte Stefan Mauerkirchner noch mit seinem Fernschuss aus 20 Metern, kurz darauf schlug er aber erneut zu, nachdem er sich mit einer sehenswerten Einzelleistung energisch durchgesetzt hatte, sich die Kugel per Kopf quasi selbst in den Strafraum vorlegte und schließlich aus 10 Metern flach zur erneuten und viel umjubelten Führung einschob (58.).

In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig spannend

Der weitere Spielverlauf war sicherlich kein Leckerbissen, lebte aber von der Intensität und Spannung, beide Mannschaften schenkten sich nichts, die Partie blieb aber stets fair. Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten hemmten auch den Spielfluss, so ergaben sich nur wenige Torchancen hüben wie drüben.

Erst in den Schlussminuten wurde es vor dem Siegsdorfer Tor nochmal gefährlich, Peterskirchen warf alles nach vorne, um zumindest noch einen Zähler mitzunehmen, zunächst scheiterte Dominic Toller mit einem Kopfball (83.), kurz darauf Kilian Spiel aus der Distanz (84.) – TSV-Keeper König war aber in beiden Fällen zur Stelle.

Durch den Sieg sammelt der TSV Siegsdorf weiter Selbstvertrauen

In der Schlussminute ergab sich für Siegsdorf noch einmal eine gute Konterchance, der eingewechselte Schlesak legte die Kugel per Kopf schön in den Lauf von Florian Aigner, der seinem Gegenspieler davon lief, jedoch aus kurzer Distanz an Gästekeeper Bichler scheiterte – das wäre die endgültige Entscheidung gewesen.

Letztlich blieb es aber beim knappen, verdienten und lange ersehnten „Dreier“ für die Huber-Elf, die sich damit weiter Selbstbewusstsein holten um auch nächstes Wochenende bei der schweren Auswärtshürde SK Srbja München bestehen zu können.

MG

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