Bezirksliga Ost: Der Sonntag

Auswärtspleiten für Chiemgauer Kellerkinder

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Kehrte ohne Punkte zurück an den See - die Elf des TSV Waging.
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Heimstetten - Jeweils mit berechtigten Hoffnungen waren die beiden abstiegsbedrohten Teams aus Traunreut und Waging am Sonntag gen Münchner Speckgürtel gestartet. Jeweils ohne Punkte kehrten sie nachhause zurück. Traunreut unterlag dem TSV Ottobrunn mit 1:2, Waging verlor beim SV Heimstetten II mit 1:3. Für beide Teams sieht es nach Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag aus.

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Auf dem Papier sah es zumindest nach machbaren Aufgaben aus. Für die Waginger noch etwas mehr, als für die TuS Traunreut Kicker. Doch Punkte konnte keine von beiden Mannschaften mitnehmen. In der derzeitigen Tabellensituation ein herber Rückschlag für beide.

Führung reicht Traunreut nicht zu Punktgewinn

Bereits nach 10 Minuten hätte der TuS Traunreut am Haidgraben im Rückstand liegen können. Doch Ottobrunns Niklas Jenke traf nur den Pfosten. In Führung gingen dann aber zunächst die Gäste: Michael Müller verwandelte einen direkten Freistoß zum 0:1 (28.).

Unmittelbar vor der Halbzeit dann der Ausgleich: Angelo Carillo traf für die Gastgeber per Kopf zum 1:1 (44.). Mit diesem Unentschieden ging es in die Kabinen.

In Häfte zwei machte es Jenke dann besser als am Anfang der Partie und erzielte den späten Siegtreffer für die Münchner Vorstädter (73.). Für die Ottobrunner war es nach dem Erfolg von Kolbermoor der zweite Sieg in Folge. Traunreut steck mit 25 Punkten auf Rang 12 weiter tief unten drin.

Waging zieht beim Vorletzten den Kürzeren

Noch einen Platz weiter unten in der Tabelle steht der TSV Waging. Auch der Elf vom See gelang es nicht ihren bisher 23 Punkten im Auswärtsspiel beim Vorletzten SV Heimstetten II weitere Zähler hinzuzufügen.

Ein Doppelschlag von Heimstettens Ali Kartal im Viertelstundentakt (13. und 29.) war der Anfang vom Ende für die Gäste aus dem Chiemgau. Bereits zur Halbzeit lag man so 0:2 zurück.

Nach 63 Minuten gar das 3:0 für die Gastgeber. Diesmal war Roland Döring für die Heimstettener erfolgreich. Für Waging konnte zwar Bernhard Mühlbacher zehn Minuten vor Ende noch einmal auf 1:3 verkürzen, aber mehr als Ergebniskorrektur war dies nicht.

Auch den Waginger steht also ein schweres Saisonfinish bevor. Auch auf Heimstetten, das sich wieder Hoffnungen machen darf, beträgt der Vorsprung nur mehr einen Punkt. Die Nachholpartie gegen den ASV Au (11. Platz/28 Punkte) könnte zu einem vorgezogenen Endspiel werden. Eins ist sicher - der Abstiegskampf in der Bezirksliga bleibt spannend bis zum Schluss.

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