Bezirksliga Ost: Vorschau 24. Spieltag

Ampfing muss nach Au, Kolbermoor gegen Waldkraiburg

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Sollte der ASV Au den TSV Ampfing zu Fall bringen, macht er einen entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt.
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Au - Der Abstiegskampf tobt bereits am Freitag heftig im Inntal: Raubling empfängt Dorfen. Dann macht er kurz Platz für das mega-spannende Fernduell um den zweiten Rang zwischen Ampfing, Kolbermoor und Kastl, nur um am Sonntag seine Fortsetzung mit den Partien Ottobrunn - Traunreut und Heimstetten II - Waging zu finden.

Zu einem mit Sicherheit nervenaufreibenden Aufeinandertreffen kommt es bereits am Freitagabend im Raublinger Inntalstadion: dort trifft der TuS Raubling auf den TSV Dorfen. Beide Kontrahenten waren mit gänzlich anderen Ambitionen in die Bezirksliga-Saison gestartet und finden sich nun im akuten Abstiegskampf wieder.

Abstiegsduell am Freitagabend

Am vergangenen Wochenende konnten die Dorfener zumindest wieder dreifach punkten. Beim Schlusslicht Hammerau wurde ein überlebenswichtiger Sieg eingefahren. Der TuS hingegen musste sich, eine Woche nach dem Überraschungserfolg gegen Spitzenreiter Freilassing, dem TSV Ampfing geschlagen geben.

Dafür das eine äußerst enge Partie zu erwarten ist, spricht nicht nur, dass in der Tabelle lediglich drei Zähler zwischen Dorfenern (26 Punkte) und Raublingern (23 Punkte) liegen. Auch die bisherige Bilanz zwischen der Siegmund-Elf und der Truppe von Gästecoach Michael Kostner ist ausgeglichen (1-1-1). Das Hinspiel in Dorfen endete 2:1 für den TSV.

Ziel für den TuS kann, angesichts der weiterhin äußerst bedrohlichen Tabellensituation, nur sein, sich mit der wiedergewonnenen Heimstärke vor heimischem Publikum zu revanchieren und mit einem Sieg zu den Dorfenern aufzuschließen. Die Vorschau der Raublinger zum Spiel findet Ihr hier.

Dreikampf um Platz Zwei am Samstag

Zu einem Fernduell um den zweiten Tabellenplatz, welcher die Aufstiegs-Relegation bedeutet, kommt es am Samstagnachmittag: Die Schweppermänner von Günter Güttler reisen nach Au und wollen dort ihre jüngste Mini-Erfolgsserie von zwei Siegen in Folge (jeweils gegen die beiden Duellanten vom Freitag) fortsetzen und beweisen, dass sie zur zurecht auf dem Relegationsplatz stehen. Das Heimteam vom ASV hat jedoch absolut nichts zu verschenken. Die Auer brauchen selber jeden einzelnen Punkt - schließlich wollen die Aufsteiger ihren Traum verwirklichen und auch nächste Saison in der Bezirksliga auflaufen. Mit zwei Nachholpartien in der Hinterhand (u.a. gegen Waging) sind sie dem großen Ziel ganz nah - aber eben noch lang nicht durch.

Service:

Streitig machen wollen ihnen diesen die Teams aus Kolbermoor und Kastl. Die Kolbermoorer hätten im Nachholspiel unter der Woche bereits vorbeiziehen können - vergeigten jedoch ihr Heimspiel gegen den TSV Ottobrunn (1:2). Der Ernüchterung folgte neben der Wut auch der Vorsatz es direkt im nächsten Spiel besser zu machen. Für sie geht es erneut zuhause gegen den VfL Waldkraiburg. Gegen die Gäste aus dem Mittelfeld der Tabelle sollte ein Heimsieg machbar sein. Das dachte man sich allerdings auch vor dem Match gegen die ähnlich positionierten Münchner Vorstädter. Kolbermoors Trainer Nenad Gizelj will auf jeden Fall etwas sehen von seiner Elf - und zwar Wiedergutmachung. Hier geht's zur Vorschau des SV-DJK Kolbermoor.

Mit einem Gegner vom, zumindest punktemäßig, in etwa gleichen Kaliber muss sich der TSV Kastl auseinandersetzen. Für die Kastler geht es zur von Ex-Bayern-Torhüter Mike Probst trainierten Truppe vom SC Baldham-Vaterstetten. Für die Gastgeber geht es in dieser Saison, außer ums eigene Renommee, um nichts mehr. Leichter wird das die Auswärtsaufgabe beim ambitionierten SCB für die Kastler allerdings nicht machen. Auch für sie gilt jedoch: wollen sie oben dran bleiben, müssen sie punkten.

Freilassing ganz relaxt, Hammerau hilft nur der Mut der Verzweiflung

Eine fast unlösbare Aufgabe dürften die unter der Woche im Derby vom ESV Freilassing auf eigenem Platz mit 1:6 deklassierten (Spielbericht hier) Hammerauer vor der Brust haben. Für sie geht es zum spielstarken TSV Moosach bei Grafing. Die Gastgeber spielten ebenfalls unter der Woche ein Derby. Allerdings mit gänzlich anderem Resultat: sie schlugen den TSV Ebersberg mit 3:2 und können sich, trotz der klaren Heimschlappe gegen Kolbermoor, aufgrund der anderen Resultate noch immer Außenseiter-Hoffnungen auf den Relegationsrang machen. Sollte der Club bei den Moosachern etwas mitnehmen, wäre das eine echte Überraschung.

Spitzenreiter Freilassing thront mittlerweile wieder mit souveränen acht Punkten Vorsprung auf dem Platz an der Sonne der Bezirksliga Ost. Ganz entspannt angehen können die ESVer also ihr Auswärtsspiel beim Mittelfeldteam aus Ebersberg. Die Heimelf braucht zwar auch noch ein paar Zähler, um den Klassenerhalt wirklich ganz sicher in der Tasche zu haben, sollte für die wiedererstarkten Eisenbahner um Kapitän Albert Deiter (hier im Exklusiv-Interview) allerdings im schlagbaren Bereich liegen.

Abstiegsbedrohte Teams müssen auswärts ran

Sonntags folgen dann zum Abschluss des 29. Spieltags zwei Auswärtspartien für Teams aus dem Inn/Salzach-Gebiet, die sich jeweils in höchsten Abstiegsnöten befinden.

Die TuS Traunreut Kicker haben dabei die wohl etwas schwerere Aufgabe: sie müssen zum TSV Ottobrunn an den Haidgraben. Und wer in Kolbermoor siegt, kann schließlich jeden schlagen. Aber andererseits sollte auch einiges drin sein für den TuS. Denn dass sie häufig ins gegnerische Netz treffen können, haben sie ja in einer eindrucksvollen Runde nach dem Winter unter Beweis gestellt.

Zur Zweitvertretung des SV Heimstetten muss der TSV Waging/See. Das Spiel beim Tabellenvorletzten sieht auf dem Papier nach der leichteren Partie aus. Allerdings dürfen die Waginger die Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen, denn Heimstettens Zweite ist oftmals stärker aufgestellt, als der Tabellenplatz vermuten ließe. Nichts desto trotz - für die Waginger ist Verlieren verboten, wollen sie nicht den Anschluß verlieren und ihr Schicksal in den eigenen Händen behalten.

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