TSV Kastl butterweich zum 1:0-Sieg gegen Amerang

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Nach der deutlichen Auftaktklatsche vom letzten Wochenende in Raubling (1:6) wollten sich die SVA-Schützlinge im ersten Heimspiel nach der Winterpause wieder rehabilitieren. Dies gelang jedoch nur bedingt, Leistung sowie Einsatz stimmten in der Partie beider Aufsteiger, jedoch das Ergebnis nicht – mit 0:1 zog die Kasparetti/Voit-Elf den Kürzeren. Auch dieses Mal war wieder Routinier Alex Oberbauer als Abwehrorganisator mit an Bord und sogar der Langzeitverletzte Thomas „Kapo“ Kasparetti wirkte von Beginn an mit. Nach der Aufwärmphase gab auch Stammkeeper Andi Dumpler sein OK. Martin Rechl stand jedoch nicht zur Verfügung.

In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams überwiegend. Lediglich bei einem Weitschuß vom Gäste-Goalgetter Michael Langenecker sowie einem Freistoß von SVA-Angreifer Dzenel Hodzic mussten beide Keeper eingreifen. Dann wurde die Partie hitziger und intensiver ohne jedoch aus den Fugen zu geraten. Ja, und das wars dann auch schon von Halbzeit Eins. Ein Unterschied zwischen Abstiegskandidat und dem Tabellensechsten war nicht bemerkbar.

Intensives Spiel ohne unfaire Aktionen

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten kamen dann die Gäste mit mehr Elan aus der Kabine, ohne sich jedoch Chancen erarbeiten zu können. Die Heimelf zog sich mehr zurück und verlegte sich überwiegend aufs Konterspiel. Dies aber auch ohne größere Gefahr vor dem Gästegehäuse zu verbreiten. Das Spiel wurde nun immer intensiver von beiden Seiten geführt, ohne aber unfair zu werden. Derjenige, der das erste Tor in dem chancenarmen Spiel erzielen würde, durfte die Partie ziemlich sicher als Sieger verlassen - so kam es dann auch.

Zehn Minuten vor Spielende wurde Lorenz Schuster butterweich vom linken Flügel per Flanke bedient und setze einen Kopfball entgegen der Laufrichtung von Torwart Andi Dumpler unhaltbar ins SVA-Tor zum viel umjubelten Siegtreffer der Vetter-Elf. Die Gastgeber versuchten zwar noch alles um den Ausgleichstreffer zu erzielen, konnten jedoch nur mehr durch einen Kopfball von Flo Stöcklhuber, der sichere Beute für Gäste-Keeper Egon Weber war, einigermaßen gefährlich im Kastler-Strafraum auftauchen.

Der Sieg der Gäste aus Kastl war glücklich, jedoch auf Grund der aktiveren und zielstrebigeren Spielweise in Halbzeit Zwei nicht ganz unverdient. Die SVA-Jungs zeigten sich deutlich konzentrierter und kompakter als eine Woche zuvor in Raubling, aber im Offensivspiel hakt es einfach beim Aufsteiger. Eigentlich wäre im nahezu vollständig chancenlosen, sehr kampfbetonten und intensiven Bezirksliga-Spiel ein Unentschieden gerecht gewesen, jedoch war der Fußball-Gott auch dieses Mal kein Ameranger. (reiß)

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