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Der Ex-Abteilungsleiter im Beinschuss-Gespräch

Rücktritt der Führungsriege beim SB Rosenheim: Leppert erklärt seine Entscheidung

Thomas Leppert ist nicht mehr Abteilungsleiter beim Sportbund Rosenheim.
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Thomas Leppert ist nicht mehr Abteilungsleiter beim Sportbund Rosenheim.

Vor dem Heimspiel gegen den SV Waldperlach gab es beim Sportbund Rosenheim einen Paukenschlag. Denn sowohl Abteilungsleiter Thomas Leppert als auch Sportlicher Leiter Günter Güttler traten vergangene Woche zurück. beinschuss.de sprach mit Leppert über die Hintergründe der Entscheidung.

Rosenheim - Aufatmen beim Sportbund Rosenheim. Nach elf Spielen ohne Sieg gelang dem Bezirksligisten am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den SV Waldperlach endlich der erste Dreier in dieser Saison. Damit gab der SBR die rote Laterne an den FC Finsing ab, steht aber weiter auf einem direkten Abstiegsplatz.

„Mit jedem nicht gewonnen Spiel wurde der Druck von außen immer größer“

Bereits Ende der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Abteilungsleiter Thomas Leppert und Sportlicher Leiter Günter Güttler mit sofortiger Wirkung nicht mehr im Amt sind. “Wir sind beide freiwillig zurückgetreten”, stellt Leppert im Gespräch mit beinschuss.de klar. 

Dabei zogen die beiden die Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt des Sportbund Rosenheims. “Mit jedem nicht gewonnen Spiel wurde der Druck von außen zuletzt immer größer. Deshalb haben wir die Entscheidung getroffen, die Reißleine zu ziehen, damit der Verein die Möglichkeit hat, sich neu aufzustellen”, erklärt Leppert seinen Rücktritt.

Leppert: „Wir haben auf die eigene Jugend gesetzt“

Leppert betont im Gespräch mit beinschuss.de, wie schwer der Transfersommer nach dem bitteren Abstieg aus der Landesliga war. “Wir mussten zahlreiche Abgänge hinnehmen, die nicht eingeplant waren. Zudem war es schwer, neue Spieler zu verpflichten, ohne die Gehaltsstruktur im Verein über Bord zu werfen.

Auf der Trainerposition entschied sich die sportliche Leitung im Sommer für Eldar Kavazovic, der zuvor im Jugendbereich tätig war und damit auch für eine neue Philosophie. “Wir haben auf die eigene Jugend gesetzt, nicht umsonst haben wir die jüngste Mannschaft der Liga”, so Leppert weiter. “Wir wussten, dass das Team Zeit braucht, um sich zu entwickeln. Leider kamen viele Leistungsschwankungen dazu und wir haben uns in vielen Spielen nicht belohnt.“

Leppert stellt klar: „Es geht nur um den Verein“

Auch wenn die ersten elf Spiele kein Sieg heraussprang und Leppert nun als Abteilungsleiter zurücktrat, ist er weiterhin von den im Sommer getätigten Entscheidungen überzeugt. “Sowohl Günter als auch ich stehen weiterhin zu 100 Prozent hinter dieser Philosophie, dem Trainer und der Mannschaft. Sollten andere Personen das anders sehen, wollten wir nicht im Wege stehen. Es geht nicht um uns als Person, sondern nur um den Verein.”

Die erste Reaktion der Mannschaft ließ nicht lange auf sich warten, denn im Heimspiel gegen Waldperlach gab es einen deutlichen 6:1-Heimsieg. “Das freut uns beide sehr. Die Mannschaft hat sehr viel Potenzial und hat auch noch Zeit, die Wende zu schaffen. Das war jetzt der erste Schritt in die richtige Richtung.”

SB Rosenheim gastiert am kommenden Wochenende beim SV Saaldorf

Ob der erste Saisonsieg nur eine Eintagsfliege war oder dem Sportbund Rosenheim jetzt der erhoffte Befreiungsschlag gelang, wird sich bereits am kommenden Wochenende zeigen. Dann gastiert der SBR zum Inn/Salzach-Duell beim SV Saaldorf.

Auch wenn Leppert nicht mehr im Amt ist, hofft der ehemalige Abteilungsleiter auf den Klassenerhalt. “Ich bedanke mich bei allen für die Zusammenarbeit und wünsche dem Verein alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.”

ma

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