Wieder 3:1 - Kolbermoor schlägt Raubling im BZL-Derby

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Dasselbe Ergebnis und sogar dieselben vier Torschützen wie im Hinspiel: Ein Déjà-vu bot am Samstag das Bezirksliga-Derby zwischen dem SV-DJK Kolbermoor und dem TuS Raubling. Wieder setzten sich die Kolbermoorer mit 3:1 durch, und wieder trafen Cesare Ratti, Patrick Eder und Dominik Schlosser für den SV-DJK sowie Sebastian Huber für den TuS. Dank diesem Erfolg überwintert das Team von Coach Jochen Reil auf Tabellenplatz zwei, während die Raublinger den Anschluss an die Spitzengruppe vorerst verpasst haben.

Einig waren sich die beiden Trainer nach der Partie darüber, dass Kolbermoor die drei Punkte zurecht mitnahm – auch das übrigens eine Parallele zum Hinspiel. „Insgesamt hat Kolbermoor einfach mehr investiert und auch verdient gewonnen“, erklärte Franz Pritzl, und Reil meinte: „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis meiner Ansicht nach in Ordnung.“ Reils Aussage lässt aber auch erahnen, dass die zwei Mannschaften sich in den ersten 45 Minuten dieses hochklassigen Derbys noch auf Augenhöhe befanden. Und das trotz eines frühen Treffers für die Hausherren: In der 6. Minute machte Ratti das 1:0 mit einem perfekt platzierten Kopfball nach Flanke von Christian Schnebinger.

Huber hatte darauf eine Antwort parat und erzielte seinerseits per Kopf den Ausgleich. Die Vorlage dazu lieferte Tobias Ecker mit einer Freistoßflanke (14.). Nun übernahmen die Gäste zeitweilig das Kommando und hätten sogar in Führung gehen müssen. Doch einmal parierte Torwart Marcel Feret glänzend gegen Florian Meixner (19.) und eine zweite Riesenchance vereitelten Martin Jablonski und Toni Peter in höchster Not (35.). „Nach dem 1:1 haben wir den Faden verloren, da haben uns der Zugriff und die schnelle Verschiebearbeit gefehlt“, sagte Reil.

 

Erst kurz vor der Pause erholte sich der SV-DJK und sorgte wieder für Gefahr im Strafraum des Gegners. Zu verzeichnen waren ein strammer Schuss aus der Drehung von Tobias Hotter (40.) sowie ein wegen Abseits aberkanntes Tor von Eder (41.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte  Eder dann tatsächlich das 2:1 – nachdem Peter auf ihn durchgesteckt hatte, traf er aus 18 Metern ins lange Eck (49.). Für den Rest der Partie wirkte Raubling „geknickt“, wie es Pritzl ausdrückte, hatte nur noch wenig Spielanteile und kaum Torchancen. Die Entscheidung fiel dennoch spät: In der 86. Minute legte Eder ein starkes Solo hin und holte einen Elfmeter heraus, den Schlosser souverän zum 3:1 verwandelte. (har) 

Zurück zur Übersicht: Bezirksliga Ost

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare