Wundertüte Raubling: 3:5-Pleite gegen Ottobrunn

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Einen rabenschwarzen Tag erwischte der TuS Raubling im Heimspiel gegen den TSV Ottobrunn am Freitagabend im heimischen Inntalstadion welches am Ende mit 5:3 an die Gäste ging. Die Einstellung der Gastgeber schien nicht zu stimmen, sodass Raublings Sportlicher Leiter Dominic Rekofsky nicht zu Unrecht von einer Wundertüte sprach, welche an guten Tagen jeden schlagen, die Woche darauf aber phasenweise die Bezirksligatauglichkeit vermissen lässt.

Zwar mussten die Hausherren auf ihren Torjäger Wasti Huber auf Grund von einer Erkältung verzichten, dies darf am Ende aber nicht als Ausrede für den Auftritt gegen Ottobrunn zählen. Nach nur 9 Spielminuten waren die Hausherren mit 0:2 im Hintertreffen, als zweimal Sebastijan Cacic Raublings Keeper Krammer überwinden konnte (7. Min. & 9. Min.). Zunächst nützte er die Indisponiertheit des TuS nach einer Freistoßflanke in den Strafraum aus, im Anschluss schalteten die Gäste bei einem Konter schnell um und Cacic verwandelt frei vor dem TuS-Tor sicher.

Raubling sammelte sich im Anschluss etwas und kam in der 21. Minute durch Flo Meixner zum 1:2 Anschluss, als dieser eine präzise Hereingabe verwandeln konnte. Doch nach nur weiteren 2 Minuten stellte Dominik Fischer nach einem individuellen Fehler des TuS im Spielaufbau erneut frei vor Krammer den 2-Tore-Abstand wieder her. Ottobrunn bleib die stärkere Mannschaft und Raubling konnte meist nur reagieren und nicht agieren, sodass der endgültige Nackenschlag kurz vor der Pause erfolgte, als Andreas Huber für Ottobrunn das vierte Tor markieren durfte (43. Min.).

Raubling versuchte mit einigen Umstellungen und Wechseln im zweiten Durchgang zwar nochmal alles, Ottobrunns Sieg war aber nie wirklich gefährdet. Es vielen auch noch weitere Treffer im Inntalstadion: Zunächst erhöhte der TSV erneut durch den starken Cacic auf 1:5, ehe Florian Kellerer durch einen schönen Schuss ins lange Eck (84. Min.) und einen Foulelfmeter (88. Min. – Foul an Flo Meixner) etwas Ergebniskosmetik betreiben durfte. Ein weiterer Wehmutstropfen war dann auch noch die neuerlich aufgebrochene Verletzung bei TW Krammer, welcher kurz nach Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte erneut von Rappenglitz ersetzt werden musste.

Am Ende steht eine bittere Heimpleite für die Raublinger Bezirksligaelf, welche nach den beiden Niederlagen gegen Waldkraiburg und Ottobrunn den Anschluss ans obere Drittel zunächst verloren hat. Vor allem an der Einstellung muss in Raubling weiter hart gearbeitet werden, um eine höhere Konstanz in den Leistungen zu erzielen und es nicht bei der Eingangs beschriebenen „Wundertüte“ bleibt. Auch an der Disziplin muss gearbeitet werden, da erneut zwei Spieler des TuS (Buchner & Lautner) den Schlusspfiff nicht auf dem Feld erlebten! (hel)

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