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Nach dem 2:0-Sieg gegen TSV Neubeuern

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“: WSV Samerberg schöpft neuen Mut im Abstiegskampf

Bilder vom Spiel zwischen dem TSV Neubeuern und dem WSV Samerberg.
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Der WSV Samerberg glaubt an den Klassenerhalt.

Mit einem immens wichtigen 2:0-Sieg gegen den TSV Neubeuern startete der WSV Samerberg in das neue Jahr. Dadurch gab der Kreisklassen-Aufsteiger die rote Laterne an den SV Riedering ab und schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. beinschuss.de fragte bei Abteilungsleiter Anton Schober nach, wie er die Chancen auf einen Verbleib in der Kreisklasse einschätzt.

Samerberg - Die harmloseste Offensive (zehn Tore) und die anfälligste Defensive (40 Gegentore) hat der WSV Samerberg in der Kreisklasse 1. In der Hinserie holte der Aufsteiger bei nur einem Sieg und einem Unentschieden aus 13 Spielen fünf Punkte und überwinterte damit auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf das rettende Ufer betrug zehn Punkte.

Doch nach dem 2:0-Heimsieg am vergangenen Samstag im Kellerduell gegen den TSV Neubeuern, der den Abstiegs-Relegationsplatz innehat, gab der WSV die rote Laterne an den SV Riedering ab. „Das war ein immens wichtiger Sieg für uns“, sagt Samerbergs Abteilungsleiter Anton Schober im Gespräch mit beinschuss.de. Die Tore für den WSV erzielten Florian Osterhammer (23.) und Georg Riedl (72.). Durch den Sieg schöpft der Aufsteiger wieder Hoffnung, doch noch den Klassenerhalt schaffen zu können.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir werden bis zum Schluss alles in Waagschale werfen und nicht kampflos aufgeben. Wir haben eh nichts mehr zu verlieren“, betont Abteilungsleiter Schober, der aber auch weiß: „Wenn du nur fünf Punkte bis zur Winterpause hast, wäre der Klassenerhalt ein Wunder.“

Allerdings ist der TSV Neubeuern nach dem Sieg aus Sicht der Samerberger nur noch vier Punkte entfernt. „Unser Ziel ist es, mindestens den Relegationsplatz zu erreichen. Wir sind aber auch realistisch und wissen, dass wir dafür die direkten Duelle gegen die unteren Teams gewinnen und diese auch für uns spielen müssen.“

Zwar blieb die Mannschaft über den Winter unverändert, doch auf der Trainerposition gab es einen Wechsel. Nachdem Wolfgang Maurer zurückgetreten war, verpflichtete der WSV Marcus Keil als neuen Übungsleiter. Für den Kolbermoorer, der bislang einige Jugendmannschaften trainierte, ist es die erste Erfahrung im Herrenbereich. „Er hat frischen Wind in die Mannschaft gebracht und passt perfekt ins Team. Er legte sehr viel Wert auf den Fitnesszustand der Jungs.“

Die Stimmung ist nach dem Erfolg gegen Neubeuern in der Mannschaft gut, am kommenden Freitag wartet aber ein dicker Brocken auf die Samerberger. Dann geht es gegen den Tabellenzweiten SV Söchtenau. „Das wird keine leichte Aufgabe für uns, aber wir schauen von Spiel zu Spiel“, so Schober weiter.

Eine Woche später wartete dann das nächste „Sechs-Punkte-Spiel“ auf den WSV, wenn es auswärts gegen das Tabellenschlusslicht SV Riedering geht. Dann soll mit einem Sieg weiter am Wunder Klassenerhalt gearbeitet werden.

ma

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