Der doppelte Pfosten

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Der Punktgewinn war für den TuS Prien am Samstagnachmittag zum Greifen nah, doch der Gast aus Grassau konnte alle drei Zähler mit in das Achental nehmen. In einer kuriosen Szene wäre fast der Ausgleich gefallen - aber eben nur fast. Der ASV startete beim Rivalen furios und übte gleich in den ersten Minuten mächtig Druck auf das Team von Coach Harry Mayer aus. Bereits nach drei Minuten wurde der Auswärtsmannschaft ein Freistoß in vielversprechender Position zugesprochen: Hörterer brachten den Ball wunderschön aufs Toreck, doch Stephan Mehlhart parierte spektakulär. Beim Nachschuss von Helmut Hain war der Priener Schlussmann jedoch geschlagen. Nach dem die Gastgeber eiskalt erwischt worden waren, fand nun auch der TuS in das Spiel, ein Schuss von Mayer wurde aber noch vor der Torlinie abgeblockt. In einer aggressiv geführten Partie (insgesamt zehn gelbe Karten) spielte sich das Geschehen - vor allem im ersten Spielabschnitt - im Mittelfeld ab. Ausnahmen waren Versuche von Lindlacher oder Berquet, die aber nicht den Weg ins Tor fanden. In der 37. Minute hatte die Heimelf die Riesenchance auf den Ausgleich: Kreuz berührte im eigenen Strafraum den Ball mit der Hand und Referee Rappolder musste auf den Punkt zeigen. Jury Guwa trat für den TuS an. Sein Schuss landete zunächst am rechten Pfosten, der Ball sprang nun auf die andere Seite und wurde vom linken Aluminium wieder ins Feld befördert. Ganz viel Pech für Prien, das im zweiten Spielabschnitt noch vergeblich versuchte den Ausgleich zu erzielen. (mbö)

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