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Nach frühem Rückstand

Kantersieg zum Auftakt: Brannenburg überrollt den ASV Kiefersfelden

Markus Dengl traf bei seinem Debüt zum 7-1 Endstand für den TSV Brannenburg.
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Markus Dengl traf bei seinem Debüt zum 7-1 Endstand für den TSV Brannenburg.

Mit einer Woche Verspätung ist der TSV Brannenburg in die neue Saison in der Kreisklasse 1 gestartet und setzte gleich ein Ausrufezeichen. Mit 7:1 setze man sich gegen den Kreispokalsieger ASV Kiefersfelden durch.

Brannenburg - Nachdem das eigentliche erste Spiel der neuen Kreisklassen-Saison gegen den SV Pang verlegt wurde, durfte der TSV am zweiten Spieltag nun erstmals ran.

Kiefersfelden macht die Führung

Nach einer guten Vorbereitung mit einigen bemerkenswerten Leistungen und Resultaten wollte man unbedingt wissen, wo man stand. Die Frage war, ob man nach den intensiven Trainingseinheiten vor allem auch die eigenen Erwartungen zum Punktespielstart erfüllen könnte. Diese Frage konnte eindeutig beantwortet werden. Dabei hatte Coach Hans Nietzold natürlich auch mit den Widrigkeiten der Urlaubssaison zu kämpfen. So fielen einige Akteure aus, die normalerweise zum Kader gehört hätten. Vor allem Mika Hanssum, bei dem es in der Vorbereitung top lief, aber auch Philip Zetterberg wurden schmerzlich vermisst. Genauso wie Leon Ballschmieter, der nach einem Bänderriss im Knöchel noch länger ausfallen wird. Dafür rückte Daniel Fellner nicht nur in den Kader, sondern auch gleich in die Startelf. Eine Entscheidung, die am Ende niemand bereute. Ganz im Gegenteil!

Man hatte mit einer größeren Zuschauerkulisse gerechnet, aber das grausige Wetter machte dabei einem einen Strich durch die Rechnung. Mit dem ASV kam sicherlich einer der Aufstiegsaspiranten in den Sportpark. Entsprechend konzentriert nahm der TSV das Spiel an. Es gelang von Anbeginn an dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Gute schnelle Ballstafetten und direktes Spiel gaben dem ASV kaum Raum zum Atmen. Das Einzige, was fehlte, waren klare Abschlüsse in Tornähe. Es war aber eine Frage der Zeit und Geduld. Umso überraschender endete die erste Offensivaktion der Gäste. Nach einem hohen Ball von links in die Innenverteidigung der Brannenburger fühlte sich niemand für den eingelaufenen Fabian Fischer verantwortlich. Der nahm das schwierige Zuspiel sehenswert an, umspielte Keeper „Sebi“ Leppert gekonnt und hob die Kugel in der 15. Minute zur überraschenden Führung für die Gäste ein.

Brannenburg antwortet stark

Diese Aktion führte zu einer kurzen internen Diskussion, ob dieser Unachtsamkeit. Diese zeigte sofort Wirkung. Fokussiert folgte der nächste Angriff über die linke Seite. Eine wunderbare Flanke von Lars Bender nahm Maximilian Faltner am langen rechten Pfosten per Kopf auf und netzte treffsicher ein. Man schrieb die 17. Minute. Der ASV muckte danach noch ein paarmal kurz auf. Doch richtig zwingend wurde es nicht. Im Gegenteil. Diesmal war es in der 28. Minute Sven Bender, der unnachahmlich von links in den Strafraum kurvte und mit einem wunderbar platzierten Abschluss aus ganz spitzem Winkel den hinteren Innenpfosten traf, von wo die Kugel zur TSV-Führung einschlug.

Jetzt war Filmriss beim ASV. Man konnte sich aus der Umklammerung nicht mehr lösen. In der 33. Minute war es letztlich der bald zehnfach reaktivierte Stefan Feicht der nach einem Standard die Verwirrung im Fünfer nutzte und aus kurzer Distanz das 3:1 erzielte. Nur zwei Minuten später gab es eine wunderbare Kombination auf der rechten Seite, die Hannes Gasteiger Zeit ließ einen Flankenball auf den langen Pfosten zu schlagen, wo „Michi Air Kraxei“ Kraxenberger einflog und auf gefühlt 2,5 Meter Bodenhöhe mit dem Kopf das Leder im Netz versenkte. Eine wunderbare Kiste. Und weil die Gäste jetzt völlig verwirrt waren, schenkten sie Lars Bender seine Bude, nachdem man direkt vor dem eigenen Tor einen katastrophalen Abspielfehler produziert hatte. Lars Bender hatte keine Mühe, den Ball im quasi leeren Gehäuse zu versenken. Es hätte jetzt durchaus noch fataler für den ASV weiter gehen können. Doch es blieb letztlich beim 5:1 zur Pause.

Hausherren legen nach

In den zweiten 45 Minuten ging es letztlich darum, weiter den Gegner in Schach zu halten und weiter das eigene Spiel zu festigen. Das gelang sehr gut. Gerade die sicheren Aktionen von Sven und Lars Bender, aber auch vor allem durch Hannes Gasteiger, Hannes Wiesböck und Daniel Fellner führten zu absoluter Spielkontrolle. Hans Nietzold wechselte ab der 60. Minute auch den einen oder anderen Spieler ein, um diesen Spielpraxis zu geben. Das war für den Spielfluss nicht unbedingt abträglich. Der ASV gab aber auch nicht auf. Trotz des hohen Rückstands zeigte man Charakter. Dies verhinderte am Ende aber nicht zwei weitere TSV-Treffer. In der 71. Minute gelang Seppi Berger, nach einer wunderbaren Flanke von Wiesböck Johannes, mit einer Volleyabnahme mit links das 6:1, ehe in der 74. Minute der nur zwei Minuten zuvor eingewechselte Markus Dengl nach Vorarbeit von Sven Bender den Endstand herstellte.

PM TSV Brannenburg

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