Kolbermoor-Reserve quält sich zum Unentschieden

Ein Sieg war am Ostermontag das erklärte Ziel für die zweite Mannschaft des SV-DJK, die sich endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden wollte. Gereicht hat es im Nachholspiel gegen den Tabellennachbarn ASV Kiefersfelden allerdings nur zu einem Punkt: Die Kolbermoorer erkämpften sich ein mühsames 2:2 und boten dabei insgesamt eine durchwachsene Leistung. Wie schon zwei Tage zuvor, beim 1:1 in Prien, gelang es ihnen nicht, eine Halbzeitführung zu verteidigen.

Trainer Martin Grigat hatte ungewöhnlich viel Personal zur Auswahl, nicht weniger als sechs Ersatzspieler saßen auf der Kolbermoorer Bank. Seine Startelf war außerdem gespickt mit Spielern aus dem Bezirksliga-Kader – einer der Gründe dafür, dass sich die Gastgeber auf dem Huberberg einen Dreier ausrechneten. Allerdings vermasselten sie den Spielbeginn. ASV-Kapitän Christian Müllauer hämmerte den Ball zuerst, nach einem holprigen Zuspiel, aus sechs Metern über das Tor von Mario Schmitt (6.). Wenig später machte er hingegen das 0:1 mit einem platzierten Schuss aus zehn Metern, nachdem sich Kolbermoors Abwehr bei einer Freistoßflanke verschätzt hatte (13.).

Als Weckruf war dieser Treffer offenbar gut zu gebrauchen. Bei einem Eckstoß stieg Martin Fischer zum Kopfball hoch und verlängerte hin zu Manuel Lohmeier, der mit Übersicht ins lange Eck traf (17.). Der Ausgleich läutete die stärkste Phase des SV-DJK ein, die zum 2:1 hinführte – nach einer gelungenen Kombination über Martin Jablonski und Fischer sorgte für dieses zweite Tor Michael Paccagnel aus circa elf Metern halbrechter Position (39.). Dennoch war Grigat zur Halbzeit aus guten Gründen unzufrieden, zumal Kolbermoor auch ein wenig Glück hatte. Denn kurz vor der Pause hätte Schiri Josef Kurzmeier durchaus einen Elfmeter für Kiefersfelden geben können (43.).

In der zweiten Hälfte steigerte sich der SV-DJK nicht und bewies vor allem kaum noch offensive Durchschlagskraft; einzelne Abschlüsse von Benedikt Schwaiger und Martin Jablonski waren eher harmlos. Auf der anderen Seite hatte der SV-DJK erst wiederum Dusel, als Daniel Börner das Leder aus acht Metern gegen die Latte drosch (66.). Dann verlor Paccagnel, der nach seiner Erkrankung noch geschwächt war, ein Laufduell gegen Benedict Hager und verursachte durch eine missglückte Grätsche einen Strafstoß. Diesen verwandelte Müllauer ohne Probleme (72.) – es war der verdiente Ausgleich zum 2:2-Endstand. (har)

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