Der 34-Jährige kehrt zu seinem Heimatverein zurück

Süßmaier über den Wechsel nach Edling: "Habe die Energie sofort aufzusteigen"

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Edling - Dominik Süßmaier wechselt vom TSV Ampfing zum DJK-SV Edling. Beinschuss.de hat beim 34-jährigen Torhüter nachgefragt, wie es zu dem Wechsel kam, wie seine Zeit in Ampfing war und was seine persönliche Highlights aus zehn Jahren höherklassigen Fußball waren.

Dem DJK-SV Edling ist ein Transfercoup gelungen. Nach mehr als zehn Jahren höherklassigen Fußball kehrt Torhüter Dominik Süßmaier zum Kreisklassisten zurück. Zuletzt war der 34-Jährige beim Landesligisten TSV Ampfing unter Vertrag. Süßmaier sammelte beim DJK-SV seine ersten Erfahrungen als spielberechtigter A-Jugend-Torwart in der damaligen Kreisklassen-Mannschaft im Fußball-Herrenbereich. "Ich bin in Edling zu Hause und kehre zu meinem Heimatverein zurück", sagt Süßmaier zu seinem Wechsel auf Nachfrage von beinschuss.de.

"Der Abschied vom TSV hat mir im Herzen weh getan"

Für den Wechsel sprach für den 34-jährigen Torhüter vor allem die Arbeitssituation. "Ich arbeite derzeit im Drei-Schicht-Betrieb. Irgendwann ist mir der Aufwand zu groß geworden mit den Fahrten nach Ampfing, der Arbeit und der Familie", sagt Süßmaier. "Dennoch hat mir der Abschied vom TSV im Herzen weh getan. Der Aufstieg im vergangenen Jahr war ein toller Erfolg. Ich habe mich von allen verabschiedet." Besonders mit Ampfings Torwarttrainer Robert Unterberger kam Süßmaier sehr gut aus: "Er ist ein super Mensch und ein sehr guter Trainer", betont der 34-Jährige. 

"Ich habe die Energie sofort in die Kreisliga aufzusteigen"

Da die Verantwortlichen des TSV Ampfing Süßmaier keine Steine in den Weg gelegt haben, steht er dem DJK-SV bereits zum Re-Start zu Verfügung. Am vergangene Donnerstag trainierte der Neuzugang zum ersten Mal mit. Die Karriere in Edling ausklingen zu lassen, ist für Süßmaier aber keine Option: "Dann hätte ich auch gleich aufhören können. Ich habe die Energie sofort in die Kreisliga aufzusteigen, denn da gehört Edling meiner Meinung nach hin. Das Potenzial dafür ist da. Dabei ist gleich die erste Partie nach dem Re-Start richtungsweisend. Wenn wir gegen Amerang gewinnen, können wir noch um den Aufstieg mitspielen." 

Derzeit belegt die Mannschaft von Trainer Michael Maier den vierten Tabellenplatz, mit vier Punkten Rückstand auf Platz zwei. Als erfahrener Spieler soll Süßmaier den jungen Mitspielern helfen. "Ich will als Führungsspieler vorangehen und positive Energie hineinbringen", so der 34-Jährige, "ich will der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen." Außerdem hat der Vater von zwei Kindern, der mit dem Wechsel nun auch mehr Zeit für die Familie hat, noch einen besonderen Wunsch: "Ich will, dass mein Sohn seinen Vater auf dem Platz sieht und dabei seine Freude für den Fußball entdeckt."

Süßmaiers Highlights: Aufstieg mir 1860 Rosenheim - Spiel im Grünwalder vor 12.500 Zuschauern

In den vergangenen zehn Jahren spielte Süßmaier stets im höherklassigen Fußball. Der Torhüter spielte für den TSV 1880 Wasserburg, den TSV Buchbach, den TSV 1860 Rosenheim, der SB Chiemgau Traunstein und den TSV Ampfing. Dabei bleiben dem 34-Jährigen vor allem zwei Highlights für immer in Erinnerung. Dazu gehört zum einem der Aufstieg 2016 mit 1860 Rosenheim in die Regionalliga. "Das Entscheidungsspiel in Aschaffenburg vor 4.000 Zuschauer war der Wahnsinn. Ich habe einen Sahnetag erwischt und habe alles pariert, was auf mein Tor kam. Wir hatten damals eine geile Mannschaft und haben uns den Aufstieg mehr als verdient", sagt Süßmaier.

Zum anderen das Spiel 2017 gegen den TSV 1860 München. "Das war ein geiles Erlebnis, vor allem weil ich durch und durch ein Blauer bin. Und dann spielst du vor 12.500 Zuschauern im Grünwalderstadion. Das werde ich nie vergessen."

ma




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