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SV-DJK geht als Herbstmeister in die Winterpause

Edlings Trainer Maier: „Wäre Wahnsinn, sich nicht mit dem Aufstieg zu beschäftigen“ 

Michael Maier im Interview.
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Michael Maier im Interview.

Seit acht Spielen ist der DJK-SV Edling inzwischen ungeschlagen. Mit 32 Punkten steht man zum Jahresabschluss mit vier Zählern Vorsprung auf den SV Tattenhausen an der Spitze der Kreisklasse 2. beinschuss.de sprach mit Trainer Michael Maier über die Aufstiegsambitionen, die Stärken seines Teams und die hochkarätigen Neuzugänge.

Edling - Schon vor der Saison stellte man die Weichen beim DJK-SV Edling auf Aufstieg. Mit den Verpflichtungen von Dominik Süßmaier, Dzenel Hodzic und Markus Hartl und weiteren starken Spielern setzte man ein Zeichen an die Konkurrenz und fügte zu einer ohnehin schon hochkarätig besetzten Mannschaft noch mehrere Spieler mit Erfahrung in höheren Ligen hinzu.

Maier: „Wir haben uns da in einen Lauf gespielt“

Und die Rechnung zahlte sich aus. Nach einer Siegesserie von inzwischen acht Spielen und trotz einigen Verletzungen im Team grüßen die Edlinger zur Winterpause von der Tabellenspitze. Mit 32 Punkten hat man vier Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Tattenhausen, der SV hat jedoch seine spielfreie Woche bereits hinter sich und kann so den Rückstand noch verkürzen.

beinschuss.de hat mit dem Edlinger Trainer Michael Maier über die starken Neuzugänge, die starke Defensive seines Teams und die Aufstiegsambitionen gesprochen. Zudem blickte Maier auf die Winterpause voraus und spricht über die Auswirkungen von Corona auf die Saison.

Hallo Michael, ihr seid zum Jahresabschluss mit vier Punkten Vorsprung Tabellenführer. Wie sehr liebäugelt ihr schon mit dem Aufstieg?
Michael Maier: Natürlich beschäftigt man sich nach einer so starken Hinrunde mit dem Aufstieg, alles andere wäre ja auch Wahnsinn. Wenn man zur Winterpause ganz oben steht, muss es das Ziel sein - auch wenn wir viele Ausfälle im Team haben - diesen Platz zu verteidigen. Die Saison ist natürlich noch lang und der SV Tattenhausen ist nicht weit weg, sie haben ja auch noch ein Spiel weniger, aber wir sind zuversichtlich, dass wir den Aufstieg mit unserer Mannschaft erreichen können.
Dein Team hat in den letzten Spielen eine starke Serie hingelegt und ist nun seit acht Partien ungeschlagen. Was ist euer Erfolgsrezept?
Maier: Wir haben uns da in einen Lauf gespielt, bei dem wir auch in knappen Spielen in den entscheidenden Momenten Tore gemacht haben, oder auch einfach hinten dicht gemacht haben. Da hilft es natürlich, wenn man eine stabile Verteidigung hat.
Du hast die Verteidigung bereits angesprochen. Ihr stellt mit nur 17 Gegentreffern die beste Defensive der Liga. Was zeichnet dein Team in dieser Hinsicht aus?
Maier: Wir haben sehr starke und erfahrene Verteidiger, die jedes Spiel alles auf dem Platz lassen. Wichtig ist da aber auch die Chemie im Team. Wir haben auch in diesem Bereich bereits einige Verletzungen gehabt, haben gefühlt noch nie zwei Mal hintereinander in der Verteidigung mit der selben Aufstellung gespielt und trotzdem klappt es, weil die Jungs sich gegenseitig helfen. Unsere größte Stärke defensiv sind aber die Standards, da haben wir diese Saison noch kein einziges Gegentor bekommen.

Wir haben diese Spieler ja nicht nur wegen ihrer Erfahrung geholt, sondern weil sie einfach gut ins Team passen

Maier über die Neuverpflichtungen
Ihr habt euch vor der Saison unter anderem mit Dominik Süßmaier, Markus Hartl und Dzenel Hodzic sehr namhaft verstärkt. Wie kam das zustande?
Maier: Bei Dominik war es vor allem der familiäre Aspekt, der uns geholfen hat. Er ist ja Edliger und wollte sich das viele Reisen in den höheren Ligen mit seiner Familie und dem Beruf nicht mehr antun. Für uns war das natürlich ein Glücksfall, nicht nur weil er spielerisch und als Leader so stark ist, sondern weil er sich über die Zeit ein Netzwerk aus Spielern aufgebaut hat und das hat uns zum Beispiel bei Dzenel sehr geholfen. Markus kenne ich selber durch seine Zeit in Wasserburg schon etwas länger.
Wie wirkt sich die Verpflichtung von so hochkarätigen Spielern auf das Team aus?
Maier: Es gab eigentlich keine große Veränderung im Team. Wir hatten schon immer sehr erfahrene Spieler im Team, die entweder schon höherklassig gespielt haben, oder die die Qualität hätten, es zu tun. Dadurch haben wir keinen „Superstar“ im Team, auf den sich alles konzentriert. Wir haben diese Spieler ja nicht nur wegen ihrer Erfahrung geholt, sondern weil sie einfach gut ins Team passen. Das war immer das Wichtigste für mein Team und mich. Alle Spieler haben sich super eingefügt und die Stimmung ist dementsprechend auch sehr gut.
In letzter Zeit gab es immer wieder Beschwerden über Mannschaften, die Coronafälle bei ihren Gegnern ausnutzen, um es durch die Ausfälle leichter zu haben. Hattet ihr da auch schon Probleme?
Maier: Wir hatten da eigentlich noch keine Schwierigkeiten, aber es gibt Teams, die es sich da schon oft sehr einfach machen. Wenn man einen positiv getesteten Fall hat und dazu noch einige Verletzungen im Team, ist die Verlockung natürlich groß, wegen einer Spielverschiebung anzufragen, dass wollen wir aber auf keinen Fall machen. Gegen Großkarolinenfeld hatten wir nur zwei Auswechselspieler und einige der Jungs haben mit Verletzungen gespielt. Natürlich hätten wir da um eine Verlegung bitten können, aber das wäre den anderen Teams gegenüber einfach unfair.
Jetzt steht erstmal die Winterpause an. Was habt ihr in der spielfreien Zeit geplant?
Maier: Also erstmal brauchen wir diese Pause jetzt sehr dringend (lacht). Wir haben unser nächstes Spiel im März, bis dahin sind hoffentlich alle Spieler wieder fit, wir haben was Verletzungen angeht mit zwei Rippenbrüchen, einem Schlüsselbeinbruch und mehreren Muskelverletzungen so ziemlich alles mitgenommen, was man haben kann. Ab Februar machen wir langsames Aufbautraining und im März geht es, wenn Corona es zulässt, nach Kroatien ins Trainingslager.
Michael Maier, vielen Dank für das Interview.

tb

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